Architekturobjekt 2 von 2.812

Architekturobjekte


Wohnen im Alten Stadtbad Saarbrücken

Außenbereich mit integriertem Mehrgenerationenhaus und restaurierter Architektur. - Wohnen im Alten Stadtbad Saarbrücken

© Sika Deutschland

Innenhof mit Gemeinschaftsbereichen und Grünflächen. - Wohnen im Alten Stadtbad Saarbrücken

© Sika Deutschland

Innenansicht eines Badezimmers mit zeitgemäßer Gestaltung und hochwertigem Fugmörtel. - Wohnen im Alten Stadtbad Saarbrücken

© Sika Deutschland

Blick auf die restaurierten Duschbereiche mit moderner Abdichtung und gefliesten Oberflächen. - Wohnen im Alten Stadtbad Saarbrücken

© Sika Deutschland

Modern gestalteter Waschbereich mit auffälligen roten Fliesen und Spiegeln. - Wohnen im Alten Stadtbad Saarbrücken

© Sika Deutschland

Treppenaufgang mit neuem Bodenbelag. - Wohnen im Alten Stadtbad Saarbrücken

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Wohnraum mit erhaltenen historischen Zolnhofer Mosaiken von Villeroy & Boch. - Wohnen im Alten Stadtbad Saarbrücken

© Sika Deutschland

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Umbau

Fertigstellungstermin

08.2016

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Bauherr

Fertigbau Laux GmbH

Deutschland

Bauleistung: Fliesen, Platten

Lovisa & Ammon Fliesen GmbH

Deutschland

Gebäudedaten

Raummaße und Flächen

Bruttogrundfläche

180.000 m²

Beschreibung

Objektbeschreibung

Es war ein Geschenk an die Bürger und über Generationen das meist besuchte unter den Saarbrücker Bädern:​ das Alte Stadtbad. 1906 eröffnet, begründete es ein Stück Saarbrücker Identität und schrieb die Sportgeschichte des Saarlandes mit. Fast 100 Jahre hatte es dem Zeitgeist standgehalten, bis 2001 die Stilllegung erfolgte. Was mit dem leer stehenden Gebäude auf rund 6.800 Quadratmetern geschehen sollte, wurde für die nächsten Jahre zum Gegenstand zahlreicher Vorschläge. Zuschlag bekam schließlich das Mehrgenerationen-Konzept der Firma Fertigbau Laux GmbH. Für das Gewerk Fliesenverlegearbeiten holte sich das Losheimer Unternehmen den Baustoff-Spezialisten PCI Augsburg GmbH mit ins Boot.
Im Januar 2013 begann die Sanierung in fünf Bauabschnitten – nach den Vorgaben des Denkmalschutzes. Denn Teile des Stadtbades, unter anderem die Zolnhofer Mosaike auf einer 144 Quadratmeter großen Wandfläche und sechs Säulen sowie das Kesselhaus, standen bereits seit 2004 unter Denkmalschutz. Auch die Außenfassade sollte erhalten bleiben. Deshalb wurden die kleine wie auch die große Schwimmhalle komplett entkernt:​ Der erste Bauabschnitt umfasste den Bau einer Kindertagesstätte, im zweiten Bauabschnitt erfolgte die Entkernung und energetische Sanierung der großen Halle. Im dritten Abschnitt entstanden hier Studentenwohnungen, betreutes Wohnen und weitere soziale Einrichtungen. Ein Bürgerzentrum mit Gemeinschaftseinrichtungen, ein Café und Büroräume fanden während des vierten Bauabschnittes Raum in der kleinen Schwimmhalle. Weitere Wohnungseinheiten bilden den letzten Bauabschnitt des aufwändigen Sanierungsprojektes.
Die beauftragte Lovisa & Ammon Fliesen GmbH aus Dudweiler führte die Fliesenverlegung im gesamten Mehrgenerationen-Komplex aus und verwendete in Treppenhäusern, Fluren, Gemeinschaftsräumen und -bädern PCI-Produkte:​ PCI Gisogrund zur einfachen und schnellen Grundierung aller Untergrundflächen, PCI Lastogum zur wasserdichten Abdichtung in Duschen und Bädern sowie PCI Seccoral als flexible Dichtschlämme. Zum Verlegen der keramischen Beläge kam PCI Nanolight zum Einsatz, das Verfugen erfolgte mit PCI Nanofug Premium. Auch in vielen der 136 Wohnungen kamen PCI Produkte bei der Fliesenverlegung zur Anwendung. Die Keramik wählten die Käufer individuell aus.
Für die Verlegung von keramischen Fliesen hat PCI die Systeme „Fliese Universal“ und „Gleichmäßiges Fugenbild“ mit durchgängig emissionsarmen Produkten entwickelt. Das universell einsetzbare PCI‑System „Fliese Universal“ kommt vorwiegend im Wohnungsbau zur Anwendung und bietet auch auf jungen Zementestrichen hohe Verlegesicherheit. Vorteilhaft ist außerdem die trittschalldämmende Wirkung und leichte Reinigung durch den easy-to-clean-Effekt. Die Systemvariante „Gleichmäßiges Fugenbild“ übernimmt Dehnungen in Bodenkonstruktionen, indem die Belagsfuge, die der Dehnungsfuge am nächsten liegt, mit Silikon geschlossen wird. 
Mit der Sanierung des Alten Stadtbades zum Mehrgenerationenhaus wurde ein Konzept entwickelt, das städtebaulich seinesgleichen sucht. Betreutes Wohnen und Pflegeeinrichtungen auf der einen Seite, Wohnen für generationsübergreifende Lebenssituationen mit ehrenamtlich und gemeinschaftlich gelebten Strukturen auf der anderen Seite. Neben der Einrichtung der Kindertagesstätte stellt der Wohnraum für Studenten mit ehrenamtlichem Einsatz ein weiteres innovatives Element dar. Alle Projektbeteiligten sind sich einig:​ Das Alte Stadtbad wird an die frühere Beliebtheit anknüpfen und zu einem lebendigen Ort der Geselligkeit und des sozialen Miteinanders der Generationen.

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