Architekturobjekte

Heinze ArchitekturAWARD 2026: Teilnehmer


Wohnen am Eschbach

70378 Stuttgart - Freiberg, Adalbert-Stifter-Straße 8A

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: EMT Architektenpartnerschaft mbB Bauhofer Eckert und Partner

Wohn- und Spielhof - Wohnen am Eschbach

© Foto © Philipp Mürdter

Städtebaulicher Auftakt für den Stadtteil Freiberg - Wohnen am Eschbach

© Foto © Philipp Mürdter

Luftbild Umgebung - Wohnen am Eschbach

© Foto © Philipp Mürdter

Luftbild Wohnhof - Wohnen am Eschbach

© Foto © Philipp Mürdter

Struktur Wartungsbalkone Treppenhäuser - Wohnen am Eschbach

© Peter Hartung

Blickbeziehung Wohnhof - Umgebung - Wohnen am Eschbach

© EMT-Architekten

Kita - Wohnen am Eschbach

© Peter Hartung

Kita - Wohnen am Eschbach

© Peter Hartung

Kita - Wohnen am Eschbach

© Peter Hartung

Wohnhof - Wohnen am Eschbach

© Peter Hartung

Zufahrt Tiefgarage - Wohnen am Eschbach

© Foto © Philipp Mürdter

Gebäuderücken als Lärmabschottung - Wohnen am Eschbach

© Foto © Philipp Mürdter

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: EMT Architektenpartnerschaft mbB Bauhofer Eckert und Partner

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Adalbert-Stifter-Straße 8A, 70378 Stuttgart - Freiberg, Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Neubau

Fertigstellungstermin

06.2024

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Bauherr

Baugenossenschaft Zuffenhausen eG

Tapachstr. 1

70437 Stuttgart

Deutschland

Tel. 0711 / 84 900 - 0

info@bg-zuffenhausen.de

Bauherr

Bau-u.Heimstättenverein Stuttgart eG

Wilhelm-Blos-Str. 59

70191 Stuttgart

Deutschland

Tel. 0711 25 001- 0

info@bauundheim.de

Architektur: Landschaftsarchitekt

Jetter Landschaftsarchitekten BDLA

Lerchenstraße 54

70176 Stuttgart

Deutschland

Tel. 0711 3417633

info@jetter-landschaftsarchitekten.de

Fachplanung: Tragwerksplanung

matrix ingenieure GmbH

Stafflenbergstraße 38

70184 Stuttgart

Deutschland

Tel. 0711 95 19 23 0

info@matrix-ingenieure.de

Fachplanung: Bauphysik

GN Bauphysik Finkenberger+Kollegen Ingenieurgesellschaft mbH

Bahnhofstraße 27

70372 Stuttgart

Deutschland

Tel. 0711 95 48 80-0

kontakt-stuttgart@gn-bauphysik.com

Fachplanung: Gebäudetechnik

Bauer & Ihle GmbH

Fritz-Müller-Str. 134/1

73730 Esslingen am Neckar

Deutschland

Tel. 0711 34 22 55-0

info@eig-haustechnik.de

Bauleistung: Beton und Stahlbeton

Gottlob Rommel Bauunternehmung GmbH & Co. KG

Von-Pistorius-Str. 14

70188 Stuttgart

Deutschland

Tel. 0711 2 55 65-0

info@gottlob-rommel.de

Bauleistung: Fassade

Schneider Fassaden GmbH & Co. KG

Häfenweg 4

76287 Rheinstetten

Deutschland

Tel. 0721 86 978-0

info@schneider-fassaden.com

Bauleistung: Verglasung, Fensterbau

LM-FENSTERBAU Neumann Glaswerkstätten

Aischbachstr. 8

74343 Sachsenheim-Hohenhaslach

Deutschland

Tel. 07147 921900

info@neumann-glas.de

Bauleistung: Verglasung, Fensterbau

Gutzeit GmbH

Im Ermlisgrund 9

76337 Waldbronn

Deutschland

Tel. 07243 56 70-0

info@gutzeit-gmbh.com

Bauleistung: Metall- und Stahlbau

Allmendinger Bauschlosserei GmbH

Gießbachstraße 10-14

73349 Wiesensteig

Deutschland

Tel. 07335 92 20 80

info@allmendinger-schlosserei.de

Bauleistung: Metall- und Stahlbau

Roleff GmbH & Co. KG Stahlbau & Schlosserei

Kieswiesen 6-8

73776 Altbach

Deutschland

Tel. 07153 994 – 0

info@roleff.com

Verwendete Produkte

Paul Bauder

Dachdämmplatten

BauderPIR FA

BWM Fassadensysteme

Fassadenbefestigungen

BWM Fassadenhalter ZeLa

Gebäudedaten

Bauweise

Stahlbetonbau

Tragwerkskonstruktion

Stahlbeton

Anzahl der Vollgeschosse

6- bis 10-geschossig

Raummaße und Flächen

Bruttorauminhalt

67.000 m³

 

Bruttogrundfläche

21.900 m²

 

Nutzfläche

640 m²

 

Wohnfläche

8.930 m²

 

Grundstücksgröße

7.270 m²

Kosten

Gesamtkosten der Maßnahme (ohne Grundstück)

38.000.000 Euro

Beschreibung

Objektbeschreibung

Aus einem Un-Ort mit Lärmproblematik und „Hinterhof Atmosphäre“ im Schatten eines 23-geschossigen Wohnhochhauses aus den 60-er Jahren soll ein attraktives Wohnumfeld entstehen. Das Wohnquartier am Eschbach ersetzt ein marodes zweigeschossiges Parkdeck mit 264 Stellplätzen. In enger Zusammenarbeit mit dem Stadtplanungsamt konnte diese Maßnahme der Innenentwicklung konsequent umgesetzt werden. Die Fläche der ehemaligen Parkgarage wird neu geordnet, es entstehen 128 neue Wohnungen, zwei Pflegewohngruppen und eine Kita für 50 Kinder. Das neue Quartier präsentiert sich mit einer angemessenen Typologie für verdichtete moderne Geschosswohnungsbauformen mit maßstabsgerechten Baukörpern. Gleichzeitig formuliert es einen weithin sichtbaren urbanen Auftakt in das Wohngebiet Freiberg. Drei Wohnzeilen gruppieren sich um einen Spiel- und Wohnhof. Die Zeilen sind so angeordnet, dass sie Raumkanten zu den anliegenden Straßenzügen bilden und den Verkehrslärm abhalten. Die differenzierte Höhenentwicklung mit vier bis acht Geschossen gliedert die Gebäudevolumen. Der 'flügelförmige' Anschnitt der Baukörper erzeugt spannungsvolle, fließende Räume, die den Innenbereich der Anlage an den drei Schmalseiten zur Umgebung hin öffnet und vielfältige Ein- und Ausblicke gewährt. Die Durchlässigkeit des Areals erweitert das Angebot an fußläufigen Wegeverbindungen im Stadtteil.
 

Beschreibung der Besonderheiten

Das städtebauliche Konzept der zueinander in Bezug gesetzten Wohnzeilen mit ihrem zentralen, auf kurzem Wege erreichbaren Garten- und Wohnhof unterstützt die genossenschaftliche Idee des gemeinschaftlichen Wohnens und steht den Bewohnern aller Altersklassen als attraktiver Treffpunkt zur Verfügung. Gleichzeitig wird durch die städtebauliche Idee der Durchlässigkeit das umliegende Quartier mit einbezogen. Die Wohnanlage vernetzt sich mit der Umgebung und bietet auch den Bewohnern der benachbarten Wohnanlagen die Möglichkeit einer Durchquerung und Partizipation. Insbesondere wird durch das Projekt auch die soziale Infrastruktur im Quartier aufgewertet. Ein dreigruppiger Kindergarten mit Außenspielfläche und zwei Pflegewohngemeinschaften mit je 8 Plätzen stehen allen Bewohnern zur Verfügung.

Nachhaltigkeit

Die nachhaltige Transformation des Areals beginnt mit einer konsequenten Strategie der Innenentwicklung. Anstelle einer Inanspruchnahme neuer Siedlungsflächen wird ein bereits versiegeltes und baulich genutztes Grundstück städtebaulich neu geordnet und weiter verdichtet. Auf dem Areal der ehemaligen Parkgarage entstehen dringend benötigte Wohnungen, Pflegewohngruppen und eine Kindertagesstätte. Damit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zum flächensparenden Bauen und zur Schonung wertvoller land- und forstwirtschaftlicher Nutzflächen. Durch die Bündelung des ruhenden Verkehrs in einer gemeinsamen zweigeschossigen Tiefgarage werden zusätzliche Flächenversiegelungen vermieden und Freiräume für Aufenthalt, Spiel und Begrünung geschaffen.
Auch der Umgang mit dem Bestand folgt konsequenten Nachhaltigkeitsprinzipien. Für den Rückbau der baufälligen Parkgarage wurde ein ressourcenschonendes Recyclingkonzept umgesetzt:​ Der anfallende Stahlbeton wurde vor Ort mittels mobiler Brechanlage aufbereitet und größtenteils als Sekundärbaustoff wiederverwertet. Dadurch konnten Transportaufwand, Materialverbrauch und CO₂-Emissionen deutlich reduziert werden.
Effiziente Grundrisse, eine wirtschaftliche Halbfertigteilbauweise sowie langlebige, wartungsarme Konstruktionen reduzieren den Materialeinsatz und senken Bau- und Lebenszykluskosten. Die vorgehängten Fassaden sind dauerhaft sowie rückbau- und recyclinggerecht konzipiert und unterstützen eine kreislaufgerechte Bauweise. Robuste Lowtech-Lösungen ersetzen wartungsintensive technische Systeme und gewährleisten einen ressourcenschonenden Betrieb.
Die kompakten Baukörper mit einem günstigen A/V-Verhältnis von 0,34 minimieren den Energiebedarf. Hochwärmegedämmte Gebäudehüllen sowie großflächige süd- und westorientierte Fensterflächen reduzieren den Heizwärmebedarf und nutzen passive solare Gewinne. Die Wärmeversorgung erfolgt über den bestehenden Fernwärmeanschluss und wird durch Photovoltaikanlagen auf den Dachflächen ergänzt.
Auch die Freiraumgestaltung leistet einen wesentlichen Beitrag zur Klimaanpassung. Retentions-Gründächer speichern Niederschlagswasser und entlasten die Kanalisation, entsiegelte Flächen verbessern die Versickerung und das Mikroklima. Die Pflanzung von 36 Bäumen erhöht die Biodiversität, spendet Schatten und trägt zur Kühlung des Quartiers bei. So verbindet das Projekt Flächenschonung, Ressourceneffizienz, Kreislaufwirtschaft, Energieeffizienz und Klimaanpassung zu einem ganzheitlich nachhaltigen Wohnquartier.
 

Auszeichnungen

Flächenrecyclingpreis Baden Württemberg 2025 - Sonderpreis

Polis Award 2025 – Intelligente Nachverdichtung – 3.Preis

Schlagworte

Wohnquartier, Nachhverdichung, Innenentwicklung, Geschosswohnungsbau, EMT Architekten, EMT Architektenpartnerschaft, Wohnbebauung Adalbert-Stifter-Staße, Flächenrecyclingpreis 2025, Kita Mönchfeldstraße

Energetische Kennwerte

Energiestandard

KfW-Effizienzhaus 55

Energetische Kennwerte

Primärenergie

Fernwärme

 

Sekundärenergie

Fernwärme

Energetische Kennwerte

Primärenergiebedarf ("Gesamtenergieeffizienz")

17,90 kWh/(m²a)

Objektdetails

Gebäudespezifische Merkmale

Anzahl Wohneinheiten

128

 

Anzahl Stellplätze

183

Das Objekt im Internet

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