Architekturobjekte


Wohnanlage „Stafflenberg Gänsheide“

70184 Stuttgart, Stafflenbergstr. 76

Wohnbebauung Stafflenbergstraße - Wohnanlage „Stafflenberg Gänsheide“

© Martin Duckek

Wohnbebauung Stafflenbergstraße - Wohnanlage „Stafflenberg Gänsheide“

© Martin Duckek

Wohnbebauung Stafflenbergstraße - Wohnanlage „Stafflenberg Gänsheide“

© Martin Duckek

Wohnbebauung Stafflenbergstraße - Wohnanlage „Stafflenberg Gänsheide“

© Martin Duckek

Wohnbebauung Stafflenbergstraße - Wohnanlage „Stafflenberg Gänsheide“

© Martin Duckek

Wohnbebauung Stafflenbergstraße - Wohnanlage „Stafflenberg Gänsheide“

© Martin Duckek

Wohnbebauung Stafflenbergstraße - Wohnanlage „Stafflenberg Gänsheide“

© Martin Duckek

Wohnbebauung Stafflenbergstraße - Wohnanlage „Stafflenberg Gänsheide“

© Martin Duckek

Wohnbebauung Stafflenbergstraße - Wohnanlage „Stafflenberg Gänsheide“

© Martin Duckek

Wohnbebauung Stafflenbergstraße - Wohnanlage „Stafflenberg Gänsheide“

© Martin Duckek

Wohnbebauung Stafflenbergstraße - Wohnanlage „Stafflenberg Gänsheide“

© Martin Duckek

Ein Referenzprojekt von CAPAROL Farben Lacke Bautenschutz

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Stafflenbergstr. 76, 70184 Stuttgart, Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Neubau

Fertigstellungstermin

03.2023

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Bauherr

Epple Holding GmbH

Vangerowstraße 2

69115 Heidelberg

Deutschland

Tel. +49 6221/971028

michael.mann@eppleprojekt.de

Architekt/Planer

RIEHLE KOETH GmbH + Co.KG

Sigmaringer Straße 111

70567 Stutttgart

Deutschland

Tel. +49 (0)711 489 000 0

info@riehlekoeth.com

Architekt/Planer

WOLFF GRUPPE GmbH Stuttgart

Königstr. 34

70173 Stuttgart

Deutschland

Tel. +49 711 993379-50

stuttgart@plan-forward.de

Bauleistung: Fassade

Heiter Stuckateure GmbH

Habsburgerstr. 15

73432 Aalen

Deutschland

Tel. +49 7367 9238-0

info@heitergmbh.de

Generalbauunternehmen

Köster GmbH

Ulmer Str. 2

70771 Leinfelden-Echterdingen

Deutschland

Tel. +49 711 2584262

juergen.schletz@koester-bau.de

Beschreibung

Objektbeschreibung

Die Kunst des Miteinanders

In Stuttgart ist ein außergewöhnliches Wohnensemble entstanden:​ Sechs polygonale Baukörper, die sich in Form, Höhe und Farbton unterscheiden – und doch unverkennbar zusammengehören.

Jeder Baukörper besitzt einen eigenen, erdig nuancierten Grauton, der eine subtile Differenzierung geschaffen hat. „Es sollte eine Familie verwandter Gebäude entstehen“, so Maximilian Köth vom planenden Architekturbüro RIEHLE KOETH über die konzeptionelle Idee. „Die Hanglage verleiht den polygonalen Baukörpern die gewünschte Präsenz im Stadtraum, ohne dominant zu wirken.“ Dabei wurden die Fassaden facettiert – „Brechungen“, wie Maximilian Köth die vertikal laufenden Knicklinien nennt.

Changierende Putzstrukturen:​ von grob nach fein
Das Gestaltungskonzept folgt dem Prinzip „von grob nach fein“. Im Erdgeschoss kommt ein besonders expressiver Putz mit rund fünf Millimetern Körnung zum Einsatz – appliziert in einem speziellen Verfahren, um seine markante Struktur hervorzuheben. „Wir haben intensiv getestet, wie grob die Struktur sein darf, um noch ästhetisch zu wirken sowie technisch umsetzbar zu sein“, sagt Köth. Gemeinsam mit der Heiter GmbH aus Aalen wurde zunächst eine Musterfläche erstellt, die als Referenz für alle Beteiligten diente. „Solche Mock-ups sind sowohl für die Definition der Strukturen als auch der Erprobung von Anschlussdetails sehr nützlich.“
Die unteren, mittleren und oberen Bereiche des Gebäudes sollten sich durch immer feinere Putzstrukturen unterscheiden – auch in ihrer Wirkung. Die Farben der Fassaden bleiben zwar gleich, doch durch den unterschiedlichen Schattenwurf der Strukturen verändert sich die Wahrnehmung subtil. Oft erkennt man diese feine Wechselwirkung erst auf den zweiten Blick – genau das macht das Gestaltungskonzept so interessant.

Harmonisch aufeinander abgestimmte Faserbeton-Elemente
Die Sorgfalt des Konzepts zeigt sich besonders in den Details:​ Für die Attika-Abdeckungen, Fensterbänke und Loggia-Bereiche kamen maßgefertigte Faserbeton-Elemente zum Einsatz. Sie sind extrem langlebig, pflegeleicht und farblich passend auf die Putzflächen abgestimmt. Fünf hausspezifische Töne wurden realisiert – möglich gemacht durch das 3D-Farbsystem.
Wo es bauphysikalisch sinnvoll war, erhielten die Faserbeton-Elemente eine integrierte Dämmung. Eine verdeckte zweite Dichtebene schützt die Fassade zusätzlich vor Wassereintrag. Zudem wurden in den Loggien durch spezielle Ausformungen die Laufschienen der Sonnenschutzanlagen unsichtbar integriert – ein Detail, das Funktion und Gestaltung elegant verbindet.

Glatte Oberflächen in Sichtbetonqualität SB4
„Unser Beratungspartner Carsten Tümpner hat uns die unterschiedlichsten Optionen aufgezeigt und war früh mit Input zur technischen sowie optischen Umsetzung dabei“, sagt Maximilian Köth. „Caparol war in der Lage, die Farben von Putz und Faserbeton exakt abzustimmen.“
Die Umsetzung war anspruchsvoll:​ Aufgrund der Polygonalität war jedes Attika-Element ein Unikat. Jedes Stück wurde individuell geschalt und monolithisch gegossen – inklusive Aufkantungen an den Fensterbänken. So entstanden glatte Oberflächen in Sichtbetonqualität SB4. Um auf der Baustelle Verwechslungen zu vermeiden, erhielt jedes Element eine eindeutige Kennzeichnung – ein organisatorischer Kraftakt, der Präzision und Erfahrung verlangte. Die vollflächig verklebten Faserbeton-Elemente wiegen nur ein Drittel ihrer Pendants aus massivem Beton. Das sorgt für ein einfacheres Handling, einen geringeren Zementanteil und dadurch niedrigere CO2-Emissionen.

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