Architekturobjekt 4 von 5.858

Architekturobjekte


Wohn-Ensemble Murgstraße

76534 Baden-Baden, Murgstraße 2

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: Kühnl + Schmidt Architekten AG

halböffentlicher Außenbereich - Wohn-Ensemble Murgstraße

© www.photography-wagner.de

Vogelperspektive Gesamtensemble - Wohn-Ensemble Murgstraße

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Vogelperspektive Gegengewicht zu Verwaltungsgebäude - Wohn-Ensemble Murgstraße

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Punkthaus, Gelenkbau - Wohn-Ensemble Murgstraße

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Fassaden mit Sockelgeschoss - Wohn-Ensemble Murgstraße

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Schenkel mit Laubengang - Wohn-Ensemble Murgstraße

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Fassadenspiel - Wohn-Ensemble Murgstraße

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Laubengang - Wohn-Ensemble Murgstraße

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Drei Baukörper - Wohn-Ensemble Murgstraße

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Sockelgeschoss mit Außenanlage - Wohn-Ensemble Murgstraße

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Putzdetail - Wohn-Ensemble Murgstraße

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Innenraum - Wohn-Ensemble Murgstraße

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Bad - Wohn-Ensemble Murgstraße

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Verbindungsbrücke - Wohn-Ensemble Murgstraße

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Bad - Wohn-Ensemble Murgstraße

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Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: Kühnl + Schmidt Architekten AG

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Murgstraße 2, 76534 Baden-Baden, Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Neubau

Fertigstellungstermin

06.2026

Zeichnungen und Unterlagen

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Architektur: Landschaftsarchitekt

freiraumconcept

Ziegelhütte 9

72108 Rottenburg

Deutschland

buero@freiraumconcept.com

Bauherr

GSE Baden-Baden mbH

Pariser Ring 37

76532 Baden-Baden

Deutschland

Gebäudedaten

Bauweise

Stahlbetonbau

Tragwerkskonstruktion

Stahlbeton

Anzahl der Vollgeschosse

6- bis 10-geschossig

Raummaße und Flächen

Wohnfläche

4.252 m²

Kosten

Gesamtkosten der Maßnahme (ohne Grundstück)

20.000.000 Euro

Beschreibung

Objektbeschreibung

Die Aufgabe für den Wettbewerb war eine möglichst flexible und vielfältige Nutzung für Wohnraum zu realisieren. Durch Mischung von unterschiedlichen Wohnungsgrößen sollte erreicht werden, dass man bei veränderten Lebensumständen innerhalb der Wohnanlage seine Wohnräume wechseln kann.

Auf die städtebaulich besondere Lage des Wettbewerbsgrundstücks in der heterogen bebauten Umgebungsstruktur reagiert die neue Wohnbebauung mit einem Gebäudeensemble aus drei unterschiedlichen Baukörpern. Diese sind sowohl in ihrer Geschossigkeit, in ihrer Kubatur als auch in ihrer Erschließungs- und Wohnstruktur unterschiedlich ausgeformt und antworten in differenzierter Weise auf die gestellte Aufgabe. Die Durchmischung der Wohneinheiten mit teilweise geförderten Mietwohnungen und auch barrierefreien Wohnungen fördert ein vielfältiges gesellschaftliches Miteinader.

Dem Kreuzungspunkt der drei angrenzenden Straßen kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu. Hier wird als Akzent ein aufstrebendes Punkthaus angeordnet, das der Lage entsprechend sowohl den Auftakt des Wohnviertels bildet als auch einen Gegenpol setzt zum gegenüberliegenden dominanten Verwaltungsgebäude mit rundem Turm.

Nach Norden erstreckt sich ein Kopfbau als Laubenganggebäude, das sich sowohl dem Geländeverlauf anpasst als auch mit moderater Höhe auf den Maßstab der umgebenden Bebauung reagiert. Zukünftig soll hier noch eine Begrünung der Fassade der gemeinschaftlichen Laubengänge erfolgen. Als drittes Bau-Element wird ein riegelförmiger Baukörper orthogonal zur bestehenden Zeilenbebauung gelegt. Durch diesen Riegel wird sowohl der Straßenraum gestärkt als auch der im Blockinneren entstehende grüne Freiraum vom Verkehrslärm abgeschottet.

Alle drei Baukörper sind durch ein begrüntes Sockelgeschoss verbunden. Dieses nimmt den Höhenversprung von über 3 Metern zwischen den parallel verlaufenden Straßen auf und beherbergt die Parkmöglichkeiten, die in Sockelhöhe weitestgehend natürlich belichtet sind. Die Entkoppelung zwischen fahrendem Verkehr und einer Durchdringung mit bequemer fußläufiger Anbindung in alle Richtungen des Wohn-Ensembles wird über zwei Geländetreppen geschaffen, die zudem den urbanen halböffentlichen Außenbereich auf dem Sockelgeschoss erschließen.

Die Erdgeschosszonen öffnen sich in das ganze Viertel über gewerbliche Nutzungen, wie z.B. einem Restaurant oder einer Wäscherei, wohingegen alle Obergeschosse als reine Wohnebenen geplant sind.
Die privaten Balkon- oder Loggienbereiche zusammen mit den bodentiefen Fenstern sind stimmig proportioniert in die Fassaden integriert und schaffen gleichzeitig eine Beruhigung und Verbindung der Baukörper als auch eine belebende Wirkung nach außen. Im Innern der Wohnungen ergeben sich attraktive Ausblicke in die begrünte Umgebung in den Schwarzwald und in das Rheintal und bereichern das Wohngefühl.

Insgesamt bildet das Ensemble in seiner Geschossigkeit, Körnung und Ausdehnung ein initiales Projekt für die weitere Entwicklung des Stadtgebiets.
 

Schlagworte

Punkthaus, Laubengang, Sockelgeschoss, Geländetreppen, Durchmischung, Vielfalt, Flexibel, Schwarzwald, Ensemble

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