Architekturobjekte

Heinze ArchitekturAWARD 2026: Teilnehmer


WHAT IF

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: Fachhochschule Potsdam, Architektur und Städtebau, Daniel Hirschel

Fassade Studentenwohnen - WHAT IF

© Sarah Acker/Daniel Hirschel

Studentenwohnung - WHAT IF

© Sarah Acker/Daniel Hirschel

Fassade Süd - WHAT IF

© Sarah Acker/Daniel Hirschel

Studentenwohnung - WHAT IF

© Sarah Acker/Daniel Hirschel

Modellbild Perspektive - WHAT IF

© Sarah Acker/Daniel Hirschel

Modellbild Ansicht - WHAT IF

© Sarah Acker/Daniel Hirschel

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: Fachhochschule Potsdam, Architektur und Städtebau, Daniel Hirschel

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Entwurfskonzept

Fertigstellungstermin

03.2026

Gebäudedaten

Bauweise

Stahlbetonbau

Tragwerkskonstruktion

Stahlbeton

Anzahl der Vollgeschosse

6- bis 10-geschossig

Raummaße und Flächen

Bruttorauminhalt

100.000 m³

 

Bruttogrundfläche

25.700 m²

 

Nutzfläche

14.800 m²

 

Wohnfläche

8.788.452 m²

Beschreibung

Objektbeschreibung

Was wäre, wenn wir den Campus der TU Berlin nicht als starre Struktur begreifen, sondern als offenes Feld möglicher Transformationen? Was wäre, wenn nicht das Neue im Vordergrund stünde, sondern das Weiterdenken, Ergänzen und Umdeuten des Bestehenden?
Unser Projekt versteht den Campus der Technischen Universität Berlin als Struktur, die weniger durch Addition als durch Interpretation weitergeschrieben werden muss. Bestehende Gebäude werden nicht ersetzt, sondern als Träger neuuer Programme gelesen. Aus der Überlagerung von Alt und Neu entstehen Potentiale, die zwischen Universität und Stadt vermitteln.
Die Umnutzung des Mathematikgebäudes wird zum ersten Experimentierfeld. Wohnen, Gemeinschaft und Öffentlichkeit verschränken sich zu einer neuen Form von Normalität auf dem Campus. Der Ort wird nicht nur belebt, sondern in seiner Bedeutung verchoben:​ vom funktionalen Lernort hin zu einem urbanen Lebensraum. Es entsteht eine neue Form von Alltäglichkeit auf dem Campus, die nicht behauptet wird, sondern durch die bloße Anwesenheit der Bewohner*Innen passiert. 
Der sensible Umgang mit dem Bestand steht im Zentrum des Entwurfs. Minimalinvasive Eingriffe im Sockel erhalten den Charme, stärken die Infrastruktur und öffnen das Haus zur Öffentlichkeit. In den Regelgeschossen wird die neue Struktur aus vorhandenen Betonsteinen entwickelt, um den Charakter zu bewahren. Die Fassade wird erneuert, ohne ihr vertrautes Erscheinungsbild zu verlieren. 
Die, auf dem bestehenden Raster basierenden Wohnungen,sind bewusst möglichst kompakt gehalten, um eine hohe Flächeneffizienz zu erreichen.
Gleichzeitig reagieren unterschiedliche Wohnungstypen auf verschiedene Bedürfnisse und bieten sowohl Familien als auch WG`s passenden Raum. Die Einzimmerwohnungen gliedern sich in drei Zonen. Von der Eingangszone führt eine funktionale Nasszone, die zugleich trennt und verbindet, in den Wohn- und Schlafbereich. 

Beschreibung der Besonderheiten

Die Umnutzung des Mathematikgebäudes agiert dabei als respektvolles Experiment. Hier wird die technische Logik des Bestands nicht verworfen, sondern weitergedacht. Der Passivhaus-Gedanke bleibt erhalten, manifestiert sich jedoch neu, PV-Module ersetzen die Brüstungen, die Fassade wird zum Kraftwerk. Bereits im ursprünglichen Entwurf von Georg Kohlmaier und Barna von Sartory stand die Sonne im Mittelpunkt der architektonischen Überlegungen. An diese Haltung knüpft der Entwurf an, führt sie zeitgemäß fort und behält das Erscheinungsbild bei.

Auszeichnungen

2. Platz - Baunetz Campus Masters

Energetische Kennwerte

Energiestandard

Plusenergiehaus

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