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Architekturobjekte


Wasserschloss Palsterkamp

49214 Bad Rothenfelde, Palsterkamp 1

Ein Referenzprojekt von Gira

Das Wasserschloss Palsterkamp stammt aus dem Jahr 1786, das Ehepaar Hild-Hohenstein kaufte das GebÀude und baute es um zu einem wohnlichen, intelligenten Schlösschen. - Wasserschloss Palsterkamp

© Thea Weires

Idyllisch liegt das Wasserschloss inmitten einer großen Wiese mit altem Baumbestand, umgeben von einem Wassergraben. - Wasserschloss Palsterkamp

© Thea Weires

Die große Eingangshalle erhĂ€lt ihren Charme durch den alten Steinboden, die HolztĂŒren und die breite Holztreppe, die ins Obergeschoss fĂŒhrt. - Wasserschloss Palsterkamp

© Thea Weires

Das dunkle, selbst verlegte Parkett in FischgrÀt-Optik kommt im reduziert eingerichteten Wohnzimmer bestens zur Geltung. - Wasserschloss Palsterkamp

© Thea Weires

UnauffĂ€llig ins Ambiente integriert wurde die moderne Haustechnik, die sich unter anderem ĂŒber Gira Touchpanels in der Wand bedienen lĂ€sst. - Wasserschloss Palsterkamp

© Thea Weires

Das Gira Interface hat Willian Vent zusammen mit Oliver Hild-Hohenstein individualisiert: Der technische Zeichner hat sein neues Zuhause in 3D visualisiert, Vent hat diese Ansichten integriert. - Wasserschloss Palsterkamp

© Thea Weires

Auf den Gira Tastsensoren sind definierte Lichszenen abgespeichert, die sich per Knopfdruck aktivieren lassen. - Wasserschloss Palsterkamp

© Thea Weires

Die Gira Wohnungsstation mit Videofunktion zeigt an, wer gerade an der TĂŒr klingelt, und sorgt damit fĂŒr mehr Sicherheit im Haus. - Wasserschloss Palsterkamp

© Thea Weires

Im Bad steht Milchglas mit einem Hauch von Mint im Kontrast zu warmem Holz und dunklen Steinfliesen. FĂŒr große und kleine GĂ€ste gibt es Waschbecken auf zwei unterschiedlichen Höhen. - Wasserschloss Palsterkamp

© Thea Weires

Im Obergeschoss wartet noch viel Arbeit auf das Ehepaar Hild-Hohenstein. - Wasserschloss Palsterkamp

© Thea Weires

Ein Referenzprojekt von Gira

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Palsterkamp 1, 49214 Bad Rothenfelde, Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Sanierung / Modernisierung

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Fachplanung: Elektrotechnik

microswitch GmbH

Meerstraße 10

45964 Gladbeck

Deutschland

Tel. +49(0)2043 40 15 62

info@microswitch.de

Verwendete Produkte

Gira

GebÀudetechnik

Gira KNX/EIB System, Produktbeispiele

GebÀudedaten

Raummaße und FlĂ€chen

NutzflÀche

210 m²

 

WohnflÀche

555 m²

Beschreibung

Objektbeschreibung

Eine große Portion Leidenschaft gehört dazu, wenn man ein historisches GebĂ€ude kauft, mit viel Eigenleistung umbaut und denkmalgerecht saniert. Beim Kauf des Wasserschlosses Palsterkamp wusste das Ehepaar Hild-Hohenstein, dass viel Arbeit auf sie zukommt: Der Umbau musste geplant, mit dem Denkmalschutzamt abgestimmt und schließlich umgesetzt werden. Gut, dass beide sowohl die Liebe zum Detail als auch handwerkliches Geschick mitbringen. Am Ende ist nicht nur ein wohnliches, sondern auch ein intelligentes Schlösschen entstanden – unsichtbar ausgestattet mit modernster Haustechnik von Gira.

Idyllisch liegt das 1786 gebaute Wasserschloss inmitten einer großen Wiese mit altem Baumbestand, umgeben von einem Wassergraben und viel Wald. Das dazu gehörende 15 Hektar große WaldgrundstĂŒck hat das Ehepaar aufgrund seiner einzigartigen Vogelwelt an den Verein zum Naturschutz fĂŒr Vogelkunde verpachtet. Oliver Hild-Hohenstein sieht sein Wasserschloss eher als „Herrenhaus“. Vor dem Kauf stand es etwa 3 Jahre leer, davor beherbergte es vierzig Jahre lang das Forstamt Palsterkamp. „FĂŒr die neue Nutzung als Wohnraum mussten wir das GebĂ€ude erst einmal in seinen Rohzustand bringen,“ erinnert sich Oliver Hild-Hohenstein, „Zwischendecken aus der Forstamt-Zeit, WĂ€nde und BodenbelĂ€ge entfernen. Erst dann konnten wir mit dem eigentlichen Umbau beginnen.“

Die Hild-Hohensteins machten Vieles selbst, besonders aufwĂ€ndig war die Verlegung des neuen Parkettbodens in FischgrĂ€t-Optik. Das GebĂ€ude wurde von Innen gedĂ€mmt, Deckenheizungen eingebaut und neue Fenster eingesetzt, die ein Schreiner nach Vorgaben des Denkmalschutzes speziell anfertigte. Die Infrastruktur fĂŒr ein intelligentes Wasserschloss wurde bereits bei der Verlegung neuer Stromleitungen installiert – sogenannte Steuerleitungen wurden parallel dazu eingezogen. Viele AntrĂ€ge, Zeichnungen und Überlegungen sowie noch mehr Arbeit spĂ€ter ist ein charmantes Zuhause entstanden, das eine bewegte Vergangenheit mit modernem und komfortablem Wohnen kombiniert.

Über eine reprĂ€sentative zweilĂ€ufige Treppe gelangt der Besucher in die große Eingangshalle. „Hier haben wir den alten Steinboden wieder aufbereitet, die HolztĂŒren abgebeizt und so den Charme vergangener Tage sichtbar gemacht“, schwĂ€rmt Nina Hohenstein. Moderne Akzente setzt die Beleuchtung, eine breite Holztreppe fĂŒhrt ins Obergeschoss. Dort kann man derzeit noch erahnen, wie viel Arbeit schon geleistet wurde, denn der Ausgangszustand ist noch zu sehen. Hier wird das Ehepaar in Zukunft Schritt fĂŒr Schritt weiter renovieren.

Von der Eingangshalle aus betritt man ein reduziert eingerichtetes und doch gemĂŒtliches Wohnzimmer mit Kamin und Sofa, das dunkle Parkett kommt bestens zur Geltung. Daran schließt sich die weitlĂ€ufige WohnkĂŒche an. Glatte, glĂ€nzend weiße Möbelfronten sind kombiniert mit einem dunklen Naturstein als Arbeitsplatten. Über dem freistehenden KĂŒchenblock schwebt die Dunstabzugshaube. Sie kragt aus der Wand: Das tragende StahlgerĂŒst hat die Hausherrin mit Gipskartonplatten elegant verkleidet, ebenso den Kamin im Wohnzimmer. „Jeder von uns hat seine Heimwerker-Vorlieben und -StĂ€rken, bei mir ist es zum Beispiel das Streichen und Abbeizen.“ Schmunzelnd erklĂ€rt Nina Hohenstein weiter: „Ganz wichtig ist, wenn man ein altes Haus sanieren will, dass alle Beteiligten Spaß am Heimwerken haben und definitiv kein Problem mit Staub und Schmutz.“

Perfekt durchdacht ist auch das Bad mit Waschbecken auf zwei Höhen fĂŒr kleine und fĂŒr große GĂ€ste. Milchglas in Mint steht im Kontrast zum warmen Holz und dunklen Steinfliesen. Wie auch in der KĂŒche wird der Wasserfluss im Waschbecken mit dem Fuß aktiviert. So lĂ€uft es nicht unnĂŒtz. „Unsere Nebenkosten sind heute nicht wirklich höher als die eines „normalen“ Hauses, dank guter DĂ€mmung, neuen Fenstern und dem bedarfsgerechten Energiemanagement“, erklĂ€rt Nina Hohenstein. Im Haus sind alle elektrischen Komponenten ĂŒber ein KNX/EIB System miteinander vernetzt. Über den Gira HomeServer kommunizieren sie miteinander: Hier laufen alle Informationen zusammen und definierte Befehle werden automatisch und in AbhĂ€ngigkeit zueinander an die einzelnen Komponenten ĂŒbermittelt. So lassen sich zum Beispiel auf einen Knopfdruck alle Lichter im Haus ausschalten oder bei geöffnetem Fenster fĂ€hrt nach einer definierten Zeit die Heizung automatisch runter.

Programmiert hat diese Technik der erfahrene System-Integrator Willian Vent – dies war bereits seine 100. Gira HomeServer Programmierung. Kompetent hat er das Ehepaar beraten und die Technik spĂ€ter auch exakt programmiert. „Dank Fensterkontakten können sie im Grundriss sehen, wo noch Fenster offen stehen. Bewegungsmelder im Flur sorgen nicht nur fĂŒr eine bedarfsgerechte Beleuchtung, sondern registrieren bei Abwesenheit der Hausherren ungebetene GĂ€ste und schlagen Alarm“, erklĂ€rte er zwei der vielen praktischen Lösungen. Auch ĂŒber die Fenster- und TĂŒrkontakte werden Eindringlinge gemeldet: Per Anruf und SMS werden die Hausherren informiert.

Mit dem KNX/EIB System ist das Wasserschloss zudem bestens fĂŒr die Zukunft vorbereitet, denn es lĂ€sst sich jederzeit an geĂ€nderte WĂŒnsche und BedĂŒrfnisse anpassen, einfach durch die Programmierung zusĂ€tzlicher Funktionen und gegebenenfalls durch die Einbindung neuer GerĂ€te. Schon heute ist die vergessene Kaffeemaschine auf dem Weg in den Urlaub kein Drama mehr, jede Steckdose lĂ€sst sich einzeln ausschalten, dank einer speziellen Gira HomeServer App auch von unterwegs aus ĂŒbers iPhone oder iPad. Bedienen lĂ€sst sich das intelligente Schlösschen wahlweise ĂŒber fest an der Wand installierte Gira Touchpanels, den Computer oder ĂŒber Gira Tastsensoren. Auf den Tasten sind definierte Lichtszenen gespeichert, die sich auf Wunsch auch mit Musik der B&O Anlage, den Jalousien oder dem Hochfahren der Raumtemperatur koppeln lassen. Die Einzelraumregelung der Heizung lĂ€uft ebenfalls ĂŒber den Gira HomeServer.

Die Bedieung der GebĂ€udetechnik erfolgt ĂŒber das Gira Interface, das auf die Bedienpanels und auf iPhone und iPad angepasst ist. FĂŒr das Wasserschloss hat Willian Vent das Gira Interface zusammen mit Oliver Hild-Hohenstein individualisiert: Der technische Zeichner hat die RĂ€ume seines neuen Zuhauses in 3D visualisiert. In diesen Ansichten lĂ€sst sich jetzt mit BerĂŒhren einer Lampe auf dem Bildschirm diese an- und ausschalten – was auch visuell auf dem Bildschirm umgesetzt wird. Einen Live-Blick per Webcam auf den geliebten Aasee in MĂŒnster hat Willian Vent ebenfalls in das Interface eingebaut.

FĂŒr optimale Sicherheit sind im gesamten Wasserschloss Gira Rauchwarnmelder Dual/Vds verbaut, die Alarm schlagen, bevor es fĂŒr den Menschen gefĂ€hrlich wird. Zudem ist eine Gira TĂŒrkommunikation mit Videofunktion integriert, so lĂ€sst sich vor dem Öffnen der HaustĂŒr sehen, wer geklingelt hat. DemnĂ€chst soll ĂŒberdies das Tor zum GrundstĂŒck in die TĂŒrkommunikation eingebunden werden, dann lĂ€sst sich auch dieses auf Knopfdruck von drinnen öffnen. StĂŒck fĂŒr StĂŒck wird so aus dem alten Wasserschloss ein modern ausgestattetes Wasserschloss.

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