Architekturobjekt 1 von 500

Architekturobjekte

Heinze ArchitekturAWARD 2026: Teilnehmer


Triangle House, Ostseebad Damp

24351 Damp, Straße der Häfen 535

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: rimpf Architektur & Generalplanung

Triangle House - Triangle House, Ostseebad Damp

© rimpf Architektur & Generalplanung

Wohnraum mit offener Galerie - Triangle House, Ostseebad Damp

© rimpf Architektur & Generalplanung

Nurdachhaus vor der Sanierung - Triangle House, Ostseebad Damp

© rimpf Architektur & Generalplanung

Wohnraum vor der Sanierung - Triangle House, Ostseebad Damp

© rimpf Architektur & Generalplanung

Wohnraum mit offener Galerie - Triangle House, Ostseebad Damp

© rimpf Architektur & Generalplanung

Elektrokamin mit Wasserdampfeffekt - Triangle House, Ostseebad Damp

© rimpf Architektur & Generalplanung

Offene Küche mit Tresen - Triangle House, Ostseebad Damp

© rimpf Architektur & Generalplanung

Offene Küche mit Tresen, Stiege ins Obergeschoss - Triangle House, Ostseebad Damp

© rimpf Architektur & Generalplanung

Küche - Triangle House, Ostseebad Damp

© rimpf Architektur & Generalplanung

Stiege mit alten Stufen aus dem Bestand - Triangle House, Ostseebad Damp

© rimpf Architektur & Generalplanung

Verbindungssteg - Triangle House, Ostseebad Damp

© rimpf Architektur & Generalplanung

Schlafraum mit Elektroinstallation in Betthäuptern und durchdachter Beleuchtung - Triangle House, Ostseebad Damp

© rimpf Architektur & Generalplanung

Schlafraum mit Elektroinstallation in Betthäuptern und durchdachter Beleuchtung - Triangle House, Ostseebad Damp

© rimpf Architektur & Generalplanung

Offener Eingangsbereich - Triangle House, Ostseebad Damp

© rimpf Architektur & Generalplanung

Badezimmer mit genügend Stauraum für Feriengäste - Triangle House, Ostseebad Damp

© rimpf Architektur & Generalplanung

Badezimmer mit genügend Stauraum für Feriengäste - Triangle House, Ostseebad Damp

© rimpf Architektur & Generalplanung

Badezimmer mit genügend Stauraum für Feriengäste - Triangle House, Ostseebad Damp

© rimpf Architektur & Generalplanung

Dusche - Triangle House, Ostseebad Damp

© rimpf Architektur & Generalplanung

Südansicht nach Sanierung - Triangle House, Ostseebad Damp

© rimpf Architektur & Generalplanung

Südansicht vor Sanierung - Triangle House, Ostseebad Damp

© rimpf Architektur & Generalplanung

Südansicht nach Sanierung - Triangle House, Ostseebad Damp

© rimpf Architektur & Generalplanung

Ansicht Ost vor Sanierung - Triangle House, Ostseebad Damp

© rimpf Architektur & Generalplanung

Ansicht Ost nach Sanierung - Triangle House, Ostseebad Damp

© rimpf Architektur & Generalplanung

Küche im Bestand - Triangle House, Ostseebad Damp

© rimpf Architektur & Generalplanung

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: rimpf Architektur & Generalplanung

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Straße der Häfen 535, 24351 Damp, Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Sanierung / Modernisierung

Fertigstellungstermin

03.2026

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Bauleistung: Zimmerei, Ingenieurholzbau

Tischlerei Harder

Mühlenberg 14

24214 Neudorf-Bornstein

Deutschland

info@tischlerei-harder.de

Bauleistung: Tischler

Tischlerei Mees

Patermeß 8

24354 Rieseby

Deutschland

tischlerei-mees@hotmail.com

Sonstige

Hein Stahltechnik Schönberg GmbH & Co. KG

St.-Florian-Weg 8

24217 Fiefbergen

Deutschland

info@heinstahltechnik.de

Verwendete Produkte

DS Stålprofil AS

Dach

DS Nordic Klickfalz 475, Dunkelsilber ähnl. RAL 9007

Paulmann Licht

Decken-Lampen

U-Rail

Remmers

Holzboden-Versiegelungen

HWS-112-Hartwachs-SIEGEL

Gebäudedaten

Bauweise

Holzbau

Tragwerkskonstruktion

Holz

Anzahl der Vollgeschosse

2-geschossig

Raummaße und Flächen

Wohnfläche

71 m²

 

Grundstücksgröße

434 m²

Kosten

Gesamtkosten der Maßnahme (ohne Grundstück)

106.000 Euro

Beschreibung

Objektbeschreibung

Das Triangle House ist die Sanierung und Weiterentwicklung eines Nurdachhauses aus dem Jahr 1972 im Ferienhausgebiet von Damp an der Ostsee. Ziel der Bauaufgabe war es, die prägnante Architektur dieses Haustyps zu bewahren und gleichzeitig einen zeitgemäßen und funktionalen Ferienort zu schaffen.
Der Bestand befand sich weitgehend im Originalzustand mit asbesthaltigem Wellplattendach, stark nachgedunkelten Holzoberflächen und einem beengten Grundriss. Im Zuge der Sanierung wurde das Gebäude bis auf die tragende Holzkonstruktion zurückgebaut, energetisch modernisiert und räumlich neu organisiert.
Dach und Fassade wurden mit Holzweichfaser gedämmt und als hinterlüftete Konstruktion neu aufgebaut. Die Fassade erhielt eine horizontale Holz Stülpschalung aus Lärche, das Dach wurde als Stehfalz Metalldach ausgeführt.
Im Inneren wurde der Grundriss geöffnet und die ursprüngliche Sparrenstruktur wieder freigestellt. Eine neue Stahlstiege ersetzt die frühere raumgreifende Treppe und führt zu einer offenen Galerie im Obergeschoss. Durch diese räumliche Neuorganisation entsteht ein großzügiger Wohnraum mit Blick bis in den First, der die besondere Raumwirkung des Nurdachhauses wieder erlebbar macht.
Das Projekt zeigt, wie ein kleines Ferienhaus aus den 1970er Jahren mit einfachen Mitteln weitergebaut und in eine zeitgemäße Nutzung überführt werden kann, ohne seine architektonische Identität zu verlieren.

Beschreibung der Besonderheiten

Ein zentrales Thema der Sanierung war der bewusste Umgang mit vorhandenen Materialien und Bauteilen. Ziel war es, möglichst viele Elemente des Bestands zu erhalten oder weiterzuverwenden und so den Materialverbrauch zu reduzieren.
Die Holzstufen der ursprünglichen Treppe wurden ausgebaut, aufgearbeitet und in der neuen Stahlstiege wieder eingesetzt. Auch Teile der bestehenden Holzkonstruktion blieben sichtbar und prägen weiterhin den Innenraum.
Durch den Rückbau späterer Einbauten und die Freilegung der Sparrenstruktur konnte die ursprüngliche räumliche Qualität des Nurdachhauses wieder hergestellt werden. Die Konstruktion des Daches wird so erneut zum prägenden Element des Innenraums.
Die Sanierung zeigt, wie durch gezielte Eingriffe, Wiederverwendung von Materialien und eine klare räumliche Neuordnung ein Bestandsgebäude mit einfachen Mitteln weiterentwickelt werden kann.

Nachhaltigkeit

Das Energie- und Materialkonzept der Sanierung basiert auf einem ressourcenschonenden Weiterbauen im Bestand. Die bestehende Holzkonstruktion des Nurdachhauses wurde weitgehend erhalten und bildet weiterhin das tragende und gestalterische Grundgerüst des Gebäudes. Durch den Erhalt der Konstruktion konnten Materialeinsatz und graue Energie deutlich reduziert werden. Einzelne Elemente der Holzkonstruktion wurden zudem aufgearbeitet und in die neue räumliche Struktur integriert.
Die Gebäudehülle wurde energetisch verbessert und mit Holzweichfaser gedämmt. Dieser nachwachsende Baustoff sorgt für gute Dämmwerte, ein ausgeglichenes Raumklima und ist gleichzeitig recyclingfähig. Die Konstruktion wurde diffusionsoffen aufgebaut und verwendet überwiegend natürliche Materialien.
Auch bei der Dachdeckung wurde auf langlebige und recyclingfähige Materialien geachtet. Das Stehfalzdach aus organisch beschichtetem Stahl besitzt eine hohe Lebensdauer und ist vollständig recycelbar.
Ein weiterer Aspekt des Konzepts war die Wiederverwendung vorhandener Bauteile. So wurden beispielsweise die Holzstufen der ursprünglichen Treppe aufgearbeitet und in der neuen Treppenkonstruktion wieder eingesetzt.
Die kompakte Gebäudeform, eine effiziente Luft Luft Wärmepumpentechnik sowie eine bedarfsgerechte Steuerung der Haustechnik tragen zusätzlich zu einem sparsamen Energieverbrauch bei. Insgesamt folgt das Projekt einem pragmatischen Ansatz aus Erhalt, Weiterverwendung und langlebigen Materialien, um den ökologischen Fußabdruck der Sanierung möglichst gering zu halten.

Schlagworte

Ferienhaus, Holzbau, Bestandssanierung, Ferienarchitektur, Nurdachhaus, Umbau, 1970er Jahre, Materialrecycling

Energetische Kennwerte

Energiestandard

Sonstiges

Energetische Kennwerte

Primärenergie

Strom

 

Sekundärenergie

Strom

Energetische Kennwerte

Primärenergiebedarf ("Gesamtenergieeffizienz")

21,00 kWh/(m²a)

 

Heizenergieverbrauchswert

50,00 kWh/(m²a)

 

Stromverbrauchswert

11,00 kWh/(m²a)

Energiebedarf (Prozentuale Verteilung)

Heizung

60 %

 

Warmwasser

20 %

 

Beleuchtung

8 %

 

Kühlung inkl. Befeuchtung

12 %

Objektdetails

Gebäudespezifische Merkmale

Anzahl Betten

4

 

Anzahl Stellplätze

1

Das Objekt im Internet

Bitte melden Sie sich an

Um diese Funktion nutzen zu können, müssen Sie bei heinze.de registriert und angemeldet sein.

Hier anmelden

Diese Seite weiterempfehlen

1402987621