Architekturobjekte
Heinze ArchitekturAWARD 2026: Teilnehmer
TOPOS CHOREO - Hellerau
Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: Technische Universität Dresden, Architektur, Sven Richter
Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: Technische Universität Dresden, Architektur, Sven Richter
Basisdaten zum Objekt
Lage des Objektes
Deutschland
Objektkategorie
Objektart
Art der Baumaßnahme
Entwurfskonzept
Fertigstellungstermin
02.2026
Zeichnungen und Unterlagen
Gebäudedaten
Bauweise
Stahlbau
Tragwerkskonstruktion
Stahl
Anzahl der Vollgeschosse
2-geschossig
Raummaße und Flächen
Bruttogrundfläche
4.050 m²
Grundstücksgröße
67.615 m²
Beschreibung
Objektbeschreibung
Der Entwurf setzt städtebaulich bei den Ursprungsplanungen von Heinrich Tessenow an. Dieser plante zunächst eine bis heute nicht vollendete Rahmung des Festspielhauses durch einen umlaufenden Laubengang sowie einen zentralen quadratischen Spielplatz im Freien hinter dem Festspielhaus. Diese Idee wurde im Entwurf aufgenommen und durch Ergänzungsbauten um das neue Tanzhaus übersetzt. Diese Ergänzungsbauten haben die Funktion, einen ‚dritten Ort‘ zu schaffen, der nicht nur Tanz als prägendes Element bedient, sondern vielmehr ein Ort der Kultur und des Austauschs sein soll. Somit sind in den Ergänzungsbauten eine Bibliothek, ein Makerspace und ein Gästehaus für die Öffentlichkeit sowie für BesucherInnen zu finden, sowie eine Musik- und Kunstschule, die in direktem Bezug zum Tanzhaus und den stattfindenden Veranstaltungen stehen.
Im neuen Tanzhaus selbst sollten die Tanzsäle zusammenschaltbar und möglichst variabel bespielbar sein und eine Wechselwirkung zwischen Innen und Außen generieren. Der Blick aus dem Tanzhaus heraus ins Freie oder in Richtung des bestehenden Festspielhauses soll das Bühnenbild und die Interaktion mit dem Außen ermöglichen. Als Adaption zu den Ideen Tessenows wurde unter anderem ein Vorplatz zwischen dem alten Festspielhaus und dem neuen Tanzhaus entworfen, welcher als Veranstaltungsplatz genutzt werden kann. Die Gestalt des neuen Tanzhauses sowie die des Vorplatzes ist von dem Logo der Deutschen Werkstätten Hellerau inspiriert und findet sich in der Freianlagengestaltung und der inneren Organisation des Tanzhauses wieder.
Umgesetzt wurde der Entwurf mit der Entwicklung eines Faltwerks, welches aus Hohlkastenträgerelementen mit Stehfalzdeckung besteht und die zentral liegenden, 25 m breiten Tanzsäle stützenfrei überspannt. Die Ausführung ist nahezu vollständig aus Metall. Die Fassade besteht aus einem Pfosten-Riegel-System mit Wellblechpaneelen und großformatigen Fenstern, welche die Massivität des Gebäudes auflockern und für eine großzügige Belichtung sorgen sollen. Der Schwung des Wellblechs, das Verspringen der Fassade nach außen sowie das Faltwerk des Daches sollen metaphorisch den Tanz darstellen und die Progressivität des Ortes widerspiegeln.
Beschreibung der Besonderheiten
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