Architekturobjekte
Heinze ArchitekturAWARD 2026: Teilnehmer
Tanzbrunnen
50679 Köln, Rheinparkweg 1
Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: team:tektura - Kölmel Scheer Architekturbüro GmbH
Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: team:tektura - Kölmel Scheer Architekturbüro GmbH
Basisdaten zum Objekt
Lage des Objektes
Rheinparkweg 1, 50679 Köln, Deutschland
Objektkategorie
Objektart
Art der Baumaßnahme
Sanierung / Modernisierung
Fertigstellungstermin
05.2026
Zeichnungen und Unterlagen
Projektbeteiligte Firmen und Personen
Verwendete Produkte
Gebäudedaten
Bauweise
Stahlbau
Tragwerkskonstruktion
Stahl
Raummaße und Flächen
Nutzfläche
2.860 m²
Lage und Umgebung
Beschreibung
Objektbeschreibung
Ziel des Entwurfs war es, die architektonische Identität des Ensembles freizulegen und gleichzeitig eine zeitgemäße, leistungsfähige Veranstaltungsstätte zu schaffen. Im Mittelpunkt steht die Rückgewinnung der ursprünglichen Leichtigkeit des Bühnenhauses: Durch die Entfernung der seitlichen Wände werden die markanten Baumstützen wieder sichtbar und das historische Bühnendach in seiner konstruktiven Klarheit erfahrbar.
Ergänzend dazu entsteht über dem Bestandsdach ein neues Bühnendach, das formal mit dem Bestand verwandt ist, sich jedoch bewusst als zeitgenössische Ergänzung absetzt. Die neue Bühnenhülle reagiert auf die heutigen technischen und funktionalen Anforderungen einer modernen Open-Air-Spielstätte, ohne den Charakter des denkmalgeschützten Ensembles zu überlagern.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Erneuerung der Schirmkonstruktionen. Aufgrund des engen Bauzeitfensters zwischen den Konzertspielzeiten wurden sämtliche Schirme neu errichtet. Drei der bestehenden Schirme wurden erhöht, um den Sichtbeziehungen eines heute überwiegend stehenden Publikums gerecht zu werden. Vier zusätzliche Schirme erweitern den Wetterschutz und knüpfen zugleich an Frei Ottos ursprüngliche Ideen für die BUGA 1971 an.
Beschreibung der Besonderheiten
Prägendes Element der Fassade ist eine rhythmisch gefaltete Konstruktion aus goldfarbenem Streckmetall. Das Material verleiht der Bühne eine eigenständige Präsenz, gleichzeitig macht die offene Struktur den Schutzcharakter der Hülle sichtbar, ohne den Freiraumbezug der Bühne zu verlieren.
Nachhaltigkeit
Wiederverwendung: Fundamente, Baumstützen + Ringbalken
Wiederverwendung von altem Bühnenboden bei anderem Bauvorhaben
Der Entwurfsgedanke hat vorgesehen, die Kosntruktion des alten Bühnenhauses wieder frei zu legen. Erhalten wurde die Bestandstragstruktur in Form der Baumstützen, des Ringbalkens als auch der Bestandsfundamente, um die grauen Energien. Für die Fassadenkonstruktion
In der Konstruktionsweise der Fassade wurden ausschließlich verschraubte Verbindungen zugelassen.
Schlagworte
Objektdetails
Gebäudespezifische Merkmale
Anzahl Sitzplätze
12.500
Das Objekt im Internet
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