Architekturobjekt 16 von 7.114

Architekturobjekte

Heinze ArchitekturAWARD 2026: Teilnehmer


Tanzbrunnen

50679 Köln, Rheinparkweg 1

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: team:tektura - Kölmel Scheer Architekturbüro GmbH

Tanzbrunnen - Konzert - Tanzbrunnen

© Verena Scheer

Tanzbrunnen - Bühnenhaus, Schirmkonstruktion & Boxenturm - Tanzbrunnen

© Karsten Ziegengeist

Tanzbrunnen - Bühnenhaus Frontalansicht - Tanzbrunnen

© Karsten Ziegengeist

Tanzbrunnen - Bühnenhaus Seitenansicht - Tanzbrunnen

© Karsten Ziegengeist

Tanzbrunnen - Bühnenhaus Detail Fassade - Tanzbrunnen

© Karsten Ziegengeist

Tanzbrunnen - Beleuchtung bei Nacht - Tanzbrunnen

© Verena Scheer

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: team:tektura - Kölmel Scheer Architekturbüro GmbH

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Rheinparkweg 1, 50679 Köln, Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Sanierung / Modernisierung

Fertigstellungstermin

05.2026

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Architekt/Planer

Zeller Kölmel Architekten GmbH (LP 1-7)

Bismarckstr. 60

50672 Köln

Deutschland

Tel. +49 221 8882290

post@zeller-koelmel.eu

Architekt/Planer

team:tektura - Kölmel Scheer Architekten GmbH (LP 7-9)

Bismarckstraße 60

50672 Köln

Deutschland

Tel. +49 (0)221 933 171 0

post@teamtektura.eu

Bauherr

Veranstaltungszentrum der Stadt Köln

Venloer Straße 151-153

50672 Köln

Deutschland

Tel. 0221-221 24040

veranstaltungszentrum@stadt-koeln.de

Fachplanung: Brandschutz

KEMPEN KRAUSE Beratende Ingenieure GmbH

Konrad-Adenauer-Ufer 41

50668 Köln

Deutschland

Tel. 0221-933119-0

office@kempenkrausekoeln.de

Fachplanung: Tragwerksplanung

KEMPEN KRAUSE Beratende Ingenieure GmbH

Konrad-Adenauer-Ufer 41

50668 Köln

Deutschland

Tel. 0221-933119-0

office@kempenkrausekoeln.de

Generalbauunternehmen

Friedrich Wassermann GmbH & Co.

Eupener Straße 74

50933 Köln

Deutschland

Tel. 0221/49876-0

Fachplanung: Landschaftsbau

Lill + Sparla Freiraumplaner + Landschafts- planer

Dillenburger Str. 71

51105 Köln

Deutschland

Tel. +49 221 937550

Fachplanung

Graner + Partner Ingenieure GmbH

Lichtenweg 15-17

51465 Bergisch Gladbach

Deutschland

Fachplanung

Theater Engineering Ingenieursgesellschaft mbH

Arkonastraße 45

13189 Berlin

Deutschland

Fachplanung: Gebäudetechnik

ECOplans GmbH

Wilhelmstraße 8

58840 Plettenberg

Deutschland

Gebäudedaten

Bauweise

Stahlbau

Tragwerkskonstruktion

Stahl

Raummaße und Flächen

Nutzfläche

2.860 m²

Beschreibung

Objektbeschreibung

Der Tanzbrunnen ist als denkmalgeschütztes Ensemble weit über Köln hinaus bekannt. Seit der Bundesgartenschau 1957 prägen die Bühne von Hans Schilling und die später von Frei Otto ergänzten Trichterschirme das Erscheinungsbild des Ortes. Jahrzehntelange Nutzung und zahlreiche Umbauten machten jedoch eine grundlegende Sanierung erforderlich, die mit dem Baubeschluss der Stadt Köln im Jahr 2022 angestoßen wurde.

Ziel des Entwurfs war es, die architektonische Identität des Ensembles freizulegen und gleichzeitig eine zeitgemäße, leistungsfähige Veranstaltungsstätte zu schaffen. Im Mittelpunkt steht die Rückgewinnung der ursprünglichen Leichtigkeit des Bühnenhauses:​ Durch die Entfernung der seitlichen Wände werden die markanten Baumstützen wieder sichtbar und das historische Bühnendach in seiner konstruktiven Klarheit erfahrbar.
Ergänzend dazu entsteht über dem Bestandsdach ein neues Bühnendach, das formal mit dem Bestand verwandt ist, sich jedoch bewusst als zeitgenössische Ergänzung absetzt. Die neue Bühnenhülle reagiert auf die heutigen technischen und funktionalen Anforderungen einer modernen Open-Air-Spielstätte, ohne den Charakter des denkmalgeschützten Ensembles zu überlagern.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Erneuerung der Schirmkonstruktionen. Aufgrund des engen Bauzeitfensters zwischen den Konzertspielzeiten wurden sämtliche Schirme neu errichtet. Drei der bestehenden Schirme wurden erhöht, um den Sichtbeziehungen eines heute überwiegend stehenden Publikums gerecht zu werden. Vier zusätzliche Schirme erweitern den Wetterschutz und knüpfen zugleich an Frei Ottos ursprüngliche Ideen für die BUGA 1971 an.
 

Beschreibung der Besonderheiten

Die neue Fassadenkonstruktion versteht sich nicht als klassische Gebäudehülle, sondern als räumliche Erweiterung der Freilichtbühne. Sie definiert den Bühnenraum neu, schützt ihn vor Witterungseinflüssen und ermöglicht zugleich die Nutzung als zeitgemäße Veranstaltungsstätte mit hohen technischen und akustischen Anforderungen.
Prägendes Element der Fassade ist eine rhythmisch gefaltete Konstruktion aus goldfarbenem Streckmetall. Das Material verleiht der Bühne eine eigenständige Präsenz, gleichzeitig macht die offene Struktur den Schutzcharakter der Hülle sichtbar, ohne den Freiraumbezug der Bühne zu verlieren.
 

Nachhaltigkeit

Materialkonzept:​
Wiederverwendung:​ Fundamente, Baumstützen + Ringbalken
Wiederverwendung von altem Bühnenboden bei anderem Bauvorhaben

Der Entwurfsgedanke hat vorgesehen, die Kosntruktion des alten Bühnenhauses wieder frei zu legen. Erhalten wurde die Bestandstragstruktur in Form der Baumstützen, des Ringbalkens als auch der Bestandsfundamente, um die grauen Energien. Für die Fassadenkonstruktion 
In der Konstruktionsweise der Fassade wurden ausschließlich verschraubte Verbindungen zugelassen. 

Schlagworte

Bauen im Bestand, Denkmalschutz, Veranstaltungsort, Freiluftbühne, Flächentragwerke, Schirmkonstruktion, Konzert

Objektdetails

Gebäudespezifische Merkmale

Anzahl Sitzplätze

12.500

Das Objekt im Internet

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