Architekturobjekt 4 von 2.810

Architekturobjekte


Sterkel Bürogebäude in Ravensburg

88212 Ravensburg, Parkstraße 1

Sterkel Bürogebäude - Sterkel Bürogebäude in Ravensburg

© Gabriel Büchelmeier

Sterkel Bürogebäude - Sterkel Bürogebäude in Ravensburg

© Gabriel Büchelmeier

Sterkel Bürogebäude - Sterkel Bürogebäude in Ravensburg

© Gabriel Büchelmeier

Sterkel Bürogebäude - Sterkel Bürogebäude in Ravensburg

© Gabriel Büchelmeier

Sterkel Bürogebäude - Sterkel Bürogebäude in Ravensburg

© Gabriel Büchelmeier

Sterkel Bürogebäude - Sterkel Bürogebäude in Ravensburg

© Gabriel Büchelmeier

Sterkel Bürogebäude - Sterkel Bürogebäude in Ravensburg

© Gabriel Büchelmeier

Ein Referenzprojekt von Schüco International Alusysteme

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Parkstraße 1, 88212 Ravensburg, Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Neubau

Fertigstellungstermin

03.2026

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Architekt/Planer

Traub Ingenieure Architekten GmbH & Co. KG

Karlstraße 15

88212 Ravensburg

Deutschland

Tel. +49 (0) 751 36664-0

info@traub-architekten.de

Gebäudedaten

Bauweise

Mauerwerksbau

Raummaße und Flächen

Nutzfläche

2.200 m²

Beschreibung

Objektbeschreibung

Historische Identität weitergedacht
Das Sterkel-Areal gehört zu den prägenden Zeugnissen der Ravensburger Industriegeschichte. Nachdem die ehemalige Parkettfabrik und weitere Bestandsgebäude bereits saniert und neuen Nutzungen zugeführt wurden, ergänzt nun ein Neubau das bestehende Areal um zeitgemäße Büroflächen.


Aus dem Bestand heraus gedacht
Ziel war nicht die Entwicklung eines Solitärs, sondern die behutsame Weiterentwicklung eines gewachsenen Ensembles als Teil einer langfristigen Standortentwicklung. Der Baukörper fügt sich mit seinem Maßstab und seiner Proportion selbstverständlich in die umgebende Bebauung ein. Seine klare Geometrie und die reduzierte Formensprache schaffen einen bewusst zeitgenössischen Gegenpol zur historischen Bausubstanz. Gleichzeitig greift die Fassadengestaltung die Geschichte des Standorts auf. Die vorgehängte Holzfassade erinnert an die Tradition der ehemaligen Parkettfabrik und schafft eine sichtbare Verbindung zwischen dem industriellen Erbe des Areals und seiner zukünftigen Nutzung.

Zukunftsfähige Arbeitswelten auf innerstädtischer Fläche
Auf rund 2.200 m² Nutzfläche sind flexible Büroflächen für unterschiedliche Unternehmensstrukturen entstanden. Jede Ebene kann unabhängig genutzt werden und ermöglicht langfristige Anpassungen an veränderte Anforderungen. Ergänzt wird das Raumangebot durch eine begrünte Dachterrasse, die den Nutzern einen gemeinschaftlichen Aufenthaltsbereich mit Blick über Ravensburg bietet. Nachhaltigkeit wurde dabei nicht auf die Gebäudetechnik beschränkt, sondern als ganzheitlicher Planungsansatz verstanden. So erfüllt das Gebäude die Anforderungen des Qualitätssiegels Nachhaltiges Gebäude (QNG) und setzt auf ressourcenschonende Materialien sowie eine langfristig nutzbare Konstruktion. So kam beispielsweise Recyclingbeton in der Gründung und in Teilen der Tragstruktur zum Einsatz. Gleichzeitig wurden Bauteile und Fassadenelemente so konzipiert, dass sie später sortenrein getrennt und wiederverwertet werden können. Wärmepumpentechnik und Photovoltaik ergänzen das Energiekonzept. Der Gedanke der Zirkularität floss bereits in die Planung ein. So wurden Fassadenaufbau, Dämmung und Unterkonstruktion so konzipiert, dass einzelne Komponenten später getrennt rückgebaut und dem Materialkreislauf erneut zugeführt werden können. Auf expressive Gesten oder kurzlebige Gestaltungstrends wurde verzichtet. Stattdessen setzten die Architekten auf einen bewusst zurückhaltenden Materialkanon, dauerhafte Materialien, präzise Details und eine ruhige Farbgestaltung.

Reduzierte Schnittstellen für eine präzise Gebäudehülle
Ein besonderes Augenmerk lag auf der Ausführung der Gebäudehülle. Um die Vielzahl klassischer Schnittstellen zwischen Fenster, Sonnenschutz, Absturzsicherung und Fassadenanschlüssen zu reduzieren, kamen Fenster des Systems Schüco AWS 75.SI Perfect zum Einsatz. Die entsprechenden Komponenten sind dabei bereits werkseitig in einer Systemlösung zusammengeführt. Sonnenschutz, Absturzsicherung und weitere Funktionen werden nicht mehr als separate Bauteile unterschiedlicher Gewerke vor Ort ergänzt, sondern sind integraler Bestandteil des Fenstersystems. Dadurch reduziert sich die Anzahl der Schnittstellen deutlich und die Planungs- und Montageprozesse werden vereinfacht. Auch gestalterisch unterstützt das System den architektonischen Ansatz des Gebäudes.

Die Integration der Funktionen in die Fensterkonstruktion ermöglicht ein ruhiges, präzises Fassadenbild mit klaren Linien und einer hohen Ausführungsqualität. So unterstützt die Gebäudehülle die reduzierte Architektursprache des Neubaus und führt den Dialog zwischen historischem Bestand und zeitgemäßer Architektur konsequent weiter.
 

Beschreibung der Besonderheiten

Verwendete Produkte:​ 
Schüco Systeme:​

  • ADS 80 FR 30 
  • FWS 50.SI 
  • FireStop ADS 90 FR 90 
  • FWS 50 
  • AD UP 75 
  • FireStop ADS 90 FR30

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