Architekturobjekt 2 von 2.949

Architekturobjekte


Schwimmbad “Oostelijk Zwembad” in Rotterdam

Ein Referenzprojekt von Sika Deutschland

Gesamtansicht des denkmalgeschützten Schwimmbades „Oostelijk Zwembad“ in Rotterdam nach der Sanierung, mit Blick auf die Schwimmbecken und die historische Kuppeldecke im Stil der 1930er Jahre. - Schwimmbad “Oostelijk Zwembad” in Rotterdam

© Sika Deutschland

Restaurierter Gangbereich im „Oostelijk Zwembad“ mit blauen Fliesen und Sitzbänken, der den Stil der 1930er Jahre bewahrt. - Schwimmbad “Oostelijk Zwembad” in Rotterdam

© Sika Deutschland

Sanierte Umkleidebereiche des Schwimmbades mit einer Kombination aus historischen Fliesen und modernen Materialien. - Schwimmbad “Oostelijk Zwembad” in Rotterdam

© Sika Deutschland

Detailansicht des sanierten Schwimmbeckens im „Oostelijk Zwembad“ mit klar definierten Fliesen- und Fugenarbeiten. - Schwimmbad “Oostelijk Zwembad” in Rotterdam

© Sika Deutschland

Nahaufnahme einer abgerundeten Beckenstruktur, die unter Wahrung der historischen Gestaltung saniert wurde. - Schwimmbad “Oostelijk Zwembad” in Rotterdam

© Sika Deutschland

Ein Referenzprojekt von Sika Deutschland

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

3061 Rotterdam, Niederlande

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Sanierung / Modernisierung

Fertigstellungstermin

12.2014

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Generalbauunternehmen

Koninklijke Woudenberg bv

Deutschland

Bauleistung: Fliesen, Platten

CBL Afbouwbedrijf

Deutschland

Architekt/Planer

Putter Partners Architecten

Deutschland

Bauherr

Stadtgemeinde Rotterdam

Deutschland

Gebäudedaten

Raummaße und Flächen

Bruttogrundfläche

3.500 m²

Beschreibung

Objektbeschreibung

Das älteste Schwimmbad Rotterdams befindet sich im Osten der Stadt und heißt entsprechend seinem Standort „Oostelijk Zwembad“. 1932 erbaut, stand das denkmalgeschützte Gebäude rund 80 Jahre später zur Generalsanierung an. Den Stil der 30-er Jahre originalgetreu wiederherzustellen, war die Vorgabe. Eine echte Herausforderung unter anderem für die Fliesenverlegearbeiten. Auf einer Fläche von rund 3.500 Quadratmetern befanden sich Fliesen in 65 verschiedenen Farben, Größen und Modellen – teilweise gut erhalten, teilweise in einem sehr schlechten Zustand. Die intakten Beläge konnten abmontiert und wieder zurückgesetzt werden. Schadhafte Beläge wurden durch neue, originalgetreu in Ungarn angefertigte Fliesen ersetzt. Auch die Verlegung hatte sich am damaligen Erscheinungsbild zu orientieren:​ Ursprünglich nicht im geraden Winkel verlegte Fliesen mussten entsprechend verarbeitet werden. Als Ansprechpartner für Fliesenleger und Bauunternehmen waren die Anwendungstechniker der BASF Niederlande bereits bei den technischen Vorbereitungen vor Ort und begleiteten anschließend auch die Ausführung der Arbeiten.
Die verschiedenartigen Untergründe neben dem großen Schwimm­becken wurden mit der Haftgrundierung PCI Gisogrund versehen. Die Wände des Beckens und die Untergründe des Umgangs glichen die Handwerker mit PCI Pericret aus. Um Schäden in Form von Unter­wan­derungen zu verhindern, kam beim Beckenkopf als kapillar­brechender Verguss die Epoxi-Beschichtung PCI Apoten mit Quarzsand zum Einsatz. Die Flansche und die Beleuchtung unter Wasser grundierten die Fachleute mit PCI Epoxigrund 390 in Kombination mit Quarzsand. Als Abdichtung wurde die schnellabbindende Sicherheits-Dichtschlämme PCI Seccoral 2K Rapid und PCI Pecitape verwendet.
Die Natursteinfliesen am Beckenumgang verlegten die Fliesenleger mit dem Mittelbett- und Ansetzmörtel PCI Carrament und verfugten mit dem Spezial-Fugenmörtel PCI Carrafug. Für die Verlegung und Verfugung der rund 700 Quadratmeter großen Fläche im Becken kam der Reaktions­­harz-Mörtel PCI Durapox NT plus zum Einsatz. Auf den Beckenumgängen und Böden der angrenzenden Nassräume fand der widerstandsfähige Spezial-Fugenmörtel PCI Durafug NT Anwendung. Die Wandfliesen in den angrenzenden Nassräumen wurden mit PCI Nanolight verlegt und mit PCI Nanofug Premium verfugt.

Beschreibung der Besonderheiten

Die Sanierung des denkmalgeschützten Schwimmbades erforderte eine behutsame Abstimmung zwischen den Anforderungen des Denkmalschutzes und der Notwendigkeit moderner Abdichtungs- und Fugentechnologien.

Schlagworte

Schwimmbad, Sanierung, Denkmalpflege, Abdichtung

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