Architekturobjekt 1 von 1.785

Architekturobjekte


Q8 Neckarpark

70372 Stuttgart, Lenore-Volz-Straße 5

Ein Referenzprojekt von CAPAROL Farben Lacke Bautenschutz

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Lenore-Volz-Straße 5, 70372 Stuttgart, Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Neubau

Fertigstellungstermin

03.2023

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Bauherr

DIBAG Industriebau AG

Stuttgart

Deutschland

Architekt/Planer

LIMA* architekten | Lisa Bogner und Tobias Manzke

Obere Waiblinger Str. 156

70374 Stuttgart

Deutschland

Tel. +49 711 91268164

lisa.bogner@googlemail.com

Architekt/Planer

Schwarz Architekten

Bludenzer Str. 6

70469 Stuttgart

Deutschland

Tel. +49 711 1357970

mail@schwarz-architekten.de

Architekt/Planer

HERKOMMER ARCHITEKTEN Partnerschaft mbB

Dornhaldenstr. 6

70199 Stuttgart

Deutschland

Tel. +49 711 697810

info@architekt-herkommer.de

Generalbauunternehmen

Wolff & Müller Hoch- & Industriebau GmbH

Schwieberdinger Straße 107

70435 Stuttgart

Deutschland

Tel. 0711 82040

info@wolff-mueller.de

Bauleistung: Maler, Lackierer

M. Albert GmbH

Zuckerfabrik 20

70376 Stuttgart

Deutschland

info@maleralbert

Beschreibung

Objektbeschreibung

Urbane Lebensqualität trifft nachhaltige Architektur

Mit seinem markanten Design und innovativen Materialien setzt das Quartier Q8 in Stuttgart neue Maßstäbe für nachhaltige Stadtentwicklung. Urbanes Leben, ökologische Verantwortung und architektonische Qualität verschmelzen hier zu einem lebendigen, zukunftsweisenden Stadtraum.

„Urban, lebenswert und nachhaltig“ – unter diesem Motto ist auf dem Areal des ehemaligen Güterbahnhofs in Bad Cannstatt ein beeindruckendes Modellprojekt für nachhaltige Stadtentwicklung entstanden. Das neue Quartier bietet Wohnraum für rund 2.000 Menschen sowie moderne Gewerbeflächen und einladende öffentliche Plätze. Herzstück ist der Veielbrunnenpark, der mit 8.000 Quadratmetern unversiegelter Fläche die grüne Mitte des Quartiers bildet.

Das Gesicht für nachhaltige Quartiersentwicklung
Am Rande des Areals, direkt gegenüber dem Cannstatter Wasen, liegt Q8 – ein zweiteiliges Gebäude, dessen geschwungene, markante Linien sofort ins Auge fallen. Die Fassade aus rötlichen Klinkerriemchen, kombiniert mit Vertikalbegrünung und einem effizienten Wärmedämmverbundsystem, spiegelt das innovative und ökologische Konzept des Areals eindrucksvoll wider.
Der von LIMA Architekten und Schwarz Architekten entworfene, lichtdurchflutete Komplex aus Büro-, Dienstleistungs- und Ausstellungsflächen verfügt über ein öffentlich zugängliches Erdgeschoss, zwei begrünte Innenhöfe und eine Tiefgarage. Mit seiner Form nimmt er Bezug auf das diagonal gegenüberliegende, denkmalgeschützte Zollamt. Unterstrichen wird diese Verbindung durch die Fassadengestaltung mit Klinkerriemchen in ähnlicher Farbgebung.

Wo Design auf Ökologie trifft
Um die ortstypische Optik aufzugreifen, wurde der Farbton der Klinkerriemchen gezielt ausgewählt. Die individuelle Anordnung im Verband verleiht dem Quartier seine unverwechselbare Note, während im Zusammenspiel mit der begrünten Fassade die warme, einladende Ausstrahlung der Klinkerriemchen besonders zur Geltung kommt. Die immergrünen Fassadenelemente mit rund 18.000 Pflanzen sowie die extensive Dachbegrünung verbessern zudem das Mikroklima im Quartier. Ergänzt durch eine Regenwasserzisterne und ein Mineralwolle-WDVS stärkt das Gesamt­konzept die energetische Vorreiterrolle des Stadtteils.
Die beiden fünf- und sechsgeschossigen Baukörper an der Kreuzung Mercedes- und Daimlerstraße dienen darüber hinaus als Schallschutz für die nördlich gelegene Wohnbebauung. Damit erfüllt die Straßenfassade sowohl hohe gestalterische als auch funktionale Anforderungen.

Faserbeton-Elemente:​ natürliche Eleganz, hohe Widerstandskraft
Ein Blickfang an der Fassade sind die maßgefertigten Fensterbänke aus rotem Faserbeton. Der Werkstoff – dem klassischen Beton durch Beimischung von Glasfasern haushoch überlegen – verbindet natürliche Eleganz mit hoher Widerstandskraft und Langlebigkeit. Dank ihres schlanken Designs sind die Faserbeton-Elemente leichter als herkömmliche Massivbauteile, und die reduzierte Zementmenge sowie geringere Transportvolumen tragen aktiv zur CO2-Einsparung bei.
Die Fensterbänke wurden in unterschiedlichen Formen gefertigt – sie nehmen die variierenden Radien und Versprünge in der Fassade auf und schaffen dadurch ein harmonisches Gesamtbild. An der Fassade des Q8 wurden insgesamt mehr als 800 Fensterbankelemente verbaut. Dabei wurden die hinteren und seitlichen Aufbordungen der Faserbeton-Fensterbänke direkt mitgegossen – eine optisch ansprechende Lösung, die zugleich eine zuverlässige Ableitung von Feuchtigkeit gewährleistet.
Insgesamt besticht die Fassade durch hochwertige Materialien, präzise Verarbeitung und das stimmige Zusammenspiel von Farben und Formen. Damit trägt sie maßgeblich zur Attraktivität des Gebäudes bei und macht es zu einem architektonischen Highlight Stuttgarts.

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