Architekturobjekte
Heinze ArchitekturAWARD 2026: Teilnehmer
Plast-Rig
Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: Innsbruck, Architektur und Bauwesen, Luigi Berthold
Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: Innsbruck, Architektur und Bauwesen, Luigi Berthold
Basisdaten zum Objekt
Lage des Objektes
Dänemark
Objektkategorie
Objektart
Art der Baumaßnahme
Entwurfskonzept
Fertigstellungstermin
03.2026
Zeichnungen und Unterlagen
Gebäudedaten
Bauweise
Stahlbau
Tragwerkskonstruktion
Stahl
Anzahl der Vollgeschosse
3- bis 5-geschossig
Beschreibung
Objektbeschreibung
Ein Ort der weitgehend frei von konventionellen Einschränkungen ist, erweitert die Betrachtungsweise auf globale Thematiken, welche normalerweise wenig bis keine Relevanz hätten. Diese Freiheit bildet die Grundlage für ein experimentelles Programm, das sowohl dem Menschen als auch der Natur einen Mehrwert bieten kann.
PLASTRIG entwickelt in diesem Kontext eine Plattform, die darauf ausgerichtet ist, umliegendes Mikro- und Makroplastik zu sammeln, zu erforschen und anteilig nachhaltig abzubauen. Darüber hinaus fungiert sie als Schnittstelle, an der neue Formen des Zusammenwirkens von Mensch, Technologie und Umwelt erprobt werden.
Das Projekt wurde bis zu dem dargestellten Stand so ausgearbeitet, dass ein schlüssiges Gesamtkonzept sowie klare strategische Abläufe erkennbar sind. Diese entwickelte Systematik lässt sich über den beispielhaften Entwurf hinausdenken und bietet das Potenzial, auf andere ungenutzte oder zukünftig funktionslose Bohrinseln übertragen zu werden.
In dieser Weiterführung könnte PLASTRIG den Ausgangspunkt für ein vernetztes System bilden, das postindustrielle Relikte nicht als Endpunkt technischer Nutzung begreift. Dieser Endpunkt dient als Ausgangspunkt für eine räumliche Ressource für neue Perspektiven.
Beschreibung der Besonderheiten
PLASTRIG entwickelt in diesem Kontext eine Plattform, die darauf ausgerichtet ist, umliegendes Mikro- und Makroplastik zu sammeln, zu erforschen und anteilig nachhaltig abzubauen. Darüber hinaus fungiert sie als Schnittstelle, an der neue Formen des Zusammenwirkens von Mensch, Technologie und Umwelt erprobt werden.
Zusammenarbeit mit Forschern der Universität Marburg sowie mit Mikrobiologin Judith Asher Jenull und Weltraumarchitektin Barbara Imhof.
Nachhaltigkeit
Die Zucht der Kieselalgen erfolgt in Photobioreaktoren, welche einerseits zu Kultivierung dienen und andererseits dazu dienen, unter kontrollierten Bedingungen am PET Abbau zu forschen und diesen dann durchzuführen.
Um eine unkontrollierte Freisetzung, insbesondere die der genmodfizierten Organismen auszuschließen, ist das System als geschlossenes Photobioreatorsystem konzipiert. Dadurch entsteht eine strikte Trennung zwischen Versuchsraum und dem marinen Ökosystem. Die Temperatur der Kultivierungsflüssigkeit wird innerhalb eines Temperaturfenster von 19°C bis 22°C geregelt, da bereits geringe Abweichungen das Wachstum und die Stoffwechselaktivität signifikant beeinflussen können. Eine maximale Trägerfläche und Oberflächenstruktur ist integraler Bestandteil des Entwurfs, da Kieselalgen für ihre effiziente Kultivierung eine große spezifische Oberfläche benötigen. Darüber hinaus berücksichtigt die Gestaltung ein photoaktives Lichtspektrum, das sowohl natürliches Tageslicht als auch künstliche, violett dominierte Beleuchtung umfasst, um auch bei Schlechtwetterbedingungen einen stabilen 12/12-Lichtzyklus ( = 12 Stunden Licht und 12 Stunden Dunkelheit) sicherzustellen, der für die Photosynthese und Regenerationsphasen essenziell ist. Ergänzend dazu wird die Wasserqualität (Salzgehalt, chemische Zusammensetzung, etc.) kontinuierlich kontrolliert, um reproduzierbare Forschungsbedingungen zu gewährleisten.
Schlagworte
Objektdetails
Gebäudespezifische Merkmale
Anzahl Arbeitsplätze
16
Anzahl Betten
16
Anzahl Wohneinheiten
16
Das Objekt im Internet
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