Architekturobjekte
Ökonomiegebäude Schönblick
73527 Schwäbisch Gmünd-Rehnenhof, Willy-Schenk-Straße 15
Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: Klaiber + Oettle Architekten und Ingenieure
Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: Klaiber + Oettle Architekten und Ingenieure
Basisdaten zum Objekt
Lage des Objektes
Willy-Schenk-Straße 15, 73527 Schwäbisch Gmünd-Rehnenhof, Deutschland
Objektkategorie
Objektart
Art der Baumaßnahme
Sanierung / Modernisierung
Fertigstellungstermin
09.2017
Zeichnungen und Unterlagen
Projektbeteiligte Firmen und Personen
Verwendete Produkte
Gebäudedaten
Bauweise
Mauerwerksbau
Tragwerkskonstruktion
Ziegelmauerwerk
Anzahl der Vollgeschosse
2-geschossig
Raummaße und Flächen
Bruttorauminhalt
1.290 m³
Bruttogrundfläche
440 m²
Nutzfläche
197 m²
Lage und Umgebung
Beschreibung
Objektbeschreibung
das Gebäude im Zuge der Umnutzung zu sanieren. Nun wird das „Ökonomiegebäude“ nach 100 Jahren seiner ursprünglichen Bestimmung wenn auch mit neuer, zeitgemäßer Nutzung wiedergewonnen.
Die neue Gestaltung erfolgte anhand historischer Bildbelege. Die Holzoberflächen wurden als wärmegedämmte und hinterlüftete Boden-Deckel-Schalung im Farbton der Hauptfassade rückgeführt, Holzklappläden angebracht und Details wie die Taubenschlagöffnungen im Dachgeschoss wieder hergestellt wenn auch nun in der Funktion der Abluftöffnungen der Nachtdurchlüftung. Der barrierefreie Zugang erfolgt über eine seitliche angebrachte Rampe und ein neues Eingangspodest.
Die baulich gegebenen Grundrisse wurden durch Planung in enger Abstimmung mit und an die Bedürfnisse des Nutzers optimiert. Speziell für das Bauvorhaben entwickelte Trennwände, die kaskadenförmig verspringen, um Stauraum für die Büros zu ermöglichen, bieten hohen Schallschutz. Die sehr kleinen Räume werden optisch verbunden durch Glasoberlichter und -seitenlichter. Eine durchlaufende Decke mit akustisch wirksamen Vlieslamellen verbindet die Räume zusätzlich.
In die ehemalige Garage wurde der Besprechungsraum geplant. Die gegebene räumliche Enge erforderte einen individuell durch den Schreiner gebauten, fest installierten, „schwebenden“ Besprechungstisch.
Aus Denkmalschutzgründen wurde das Erdgeschoss innen mit einer gespritzten 80mm starken Kalziumsilikatdämmung versehen. Das Obergeschoss war mit einer lichten Raumhöhe von knapp 2,50m eine Herausforderung in Bezug auf den minimierten Heizestrich- und Deckenaufbau.
So verwandelte sich das verwinkelte ehemalige Stallgebäude durch den Umbau zum technisch und gestalterisch hochwertigen Verwaltungsgebäude, repräsentativ an der Hauptachse gegenüber dem Gästehaus gelegen.
Beschreibung der Besonderheiten
- Optische und akustische Vernetzung: Um ein beengtes Raumgefühl zu vermeiden, wurden die kleinen Einheiten durch Glasoberlichter und -seitenlichter optisch miteinander verbunden. Ergänzend dazu sorgt eine durchlaufende Decke mit akustisch wirksamen Vlieslamellen für eine visuelle sowie akustische Einheit über die Raumbereiche hinweg.
- Speziallösungen bei Raumnutzung: Im Bereich der ehemaligen Garage, die zum Besprechungsraum umgewidmet wurde, erforderte die räumliche Enge eine maßgeschneiderte Lösung: Ein individuell vom Schreiner gefertigter, „schwebender“ und fest installierter Besprechungstisch maximiert die nutzbare Fläche und unterstreicht den funktionalen Charakter des Raums.
- Technisch-konstruktive Anpassungen: Trotz strikter Denkmalschutzvorgaben wurde die Funktionalität durch moderne Lösungen gewahrt. Im Erdgeschoss ermöglichte eine 80 mm starke Kalziumsilikat-Innendämmung die energetische Sanierung. Im Obergeschoss wurde die Herausforderung der geringen lichten Raumhöhe durch einen minimierten Aufbau von Heizestrich und Decke gelöst, um ein komfortables Arbeitsumfeld zu gewährleisten.
Schlagworte
Objektdetails
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