Architekturobjekte


Neues Museum Berlin

10178 Berlin, Bodestraße 1-3

Ein Referenzprojekt von OBO Bettermann

Ein Referenzprojekt von OBO Bettermann

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Bodestraße 1-3, 10178 Berlin, Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Sanierung / Modernisierung

Fertigstellungstermin

01.2009

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Architekt/Planer

David Chipperfield Architects GmbH

Joachimstr. 11

10119 Berlin

Deutschland

Tel. +49 30 280170-0

info@davidchipperfield.de

Architekt/Planer

Julian Harrap Architects LLP

Kingsland Road 95

E2 8AG London

Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland

Tel. +44 (0)20 7729 5111

admin@julianharraparchitects.co.uk

Verwendete Produkte

Beschreibung

Objektbeschreibung

OBO-Systeme für Funktion, Ästhetik und schwere Bedingungen

Das Neue Museum ist als Teil der Berliner Museumsinsel seit 1999 Weltkulturerbe und zählt mit seinen Sammlungen ägyptischer, frühzeitlicher und antiker Exponate zu den wichtigsten Kulturstätten in Europa.

Das Neue Museum ist als Teil der Berliner Museumsinsel seit 1999 Weltkulturerbe und zählt mit seinen Sammlungen ägyptischer, frühzeitlicher und antiker Exponate zu den wichtigsten Kulturstätten in Europa. Das 1855 fertiggestellte Gebäude gilt als Hauptwerk des Architekten Friedrich A. Stülers und wurde nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg zwischen 2003 und 2009 aufwändig restauriert und zu einem Gesamtgebäude vervollständigt.

Der umfassende Wiederaufbau, bei dem die historische Bausubstanz der Ruine gesichert und ergänzt werden sollte, basierte auf Entwürfen von David Chipperfield. Unter Zusammenarbeit von David Chipperfield Architects Berlin und dem Architekten Julian Harrap wurden diese Pläne umgesetzt, bei denen insbesondere die Elektroinstallation eine Herausforderung darstellte. Gefragt war Technik, die gleichermaßen dezent, robust und zuverlässig ist und sich dabei gut in die edlen und vielseitigen Räume integrieren ließ.

Der für alle technischen Gewerke zuständige Projektarchitekt Matthias Fiegl ist auf der Suche nach einer Stromversorgung durch den Boden auf OBO Bettermann aufmerksam geworden. Da aufgrund der hohen gestalterischen und restaurativen Auflagen Wände und Decke unangetastet bleiben mussten, waren insbesondere Bodentanks notwendig, die klein, robust und im Einklang mit dem ästhetischen Interieur des Neuen Museums sind. Eine Herausforderung, der OBO Bettermann mit einer einzigartigen Sonderlösung begegnet ist.

Unter immer neuen Anforderungen während der Bauphase hat OBO Bettermann über 600 m Unterflurkanäle und 624 Bodentanks entwickelt und bereitgestellt. Alle Systemkomponenten mussten schwer belastbar sein, da aufgrund der geringen Höhe des historischen Bodenaufbaus kein lastenverteilender Estrich möglich war. Die Kanäle mussten während der Rohbauphase Lasten von bis zu 2 Tonnen standhalten, während sich die Bodentanks bei gleicher Traglast in eine Vielzahl unterschiedlicher Bodenbeläge unscheinbar und optisch ansprechend eingliedern sollten.

OBO Bettermann entwickelte Bodentanks mit den Maßen 12,5 x 12,5 cm und einer Traglast von 2,5 Tonnen. Dabei wurden alle sichtbaren Metallteile aus brünierter Bronze gefertigt und in Terrazzoböden, geschliffenen Beton, Betonsteinwerk, Mosaikböden und Holzdielenböden eingelassen. Zum Ausgleich von Bodenspannungen wurden einige der Tanks mit speziellen Rahmen ausgestattet, die an den Ecken nicht verbunden sind. Andere Tanks wurden so verbaut, dass die Rahmen selbst nicht mehr zu sehen sind.

Das Endprodukt sind bronzene Bodentanks, die mit einer Schutzkontaktsteckdose und zwei Datenanschlüssen einen flexiblen Zugriff ermöglichen und dabei die architektonische Gestaltung des Interieurs nicht stören, sondern ästhetisch-dezent sogar ergänzen.

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