Architekturobjekte
Neues Badehaus fĂŒr das Hotel Hirschen
6867 Schwarzenberg, Hof 14, Ăsterreich
Ein Referenzprojekt von PREFA
Ein Referenzprojekt von PREFA
Basisdaten zum Objekt
Lage des Objektes
Hof 14, 6867 Schwarzenberg, Ăsterreich
Objektkategorie
Objektart
Art der BaumaĂnahme
Neubau
Fertigstellungstermin
01.2026
Projektbeteiligte Firmen und Personen
Verwendete Produkte
Lage und Umgebung
Beschreibung
Objektbeschreibung
Schwarzenberg im Herzen des Bregenzerwaldes ist berĂŒhmt fĂŒr seine jahrhundertealte Bautradition und seine denkmalgeschĂŒtzten BauernhĂ€user. Strenge Bauvorschriften schĂŒtzen den originĂ€ren Charakter eines der Ă€ltesten Orte der Region. Dieser Verantwortung waren sich die Bauherren und Betreiber des Hotels Hirschen Pia und Peter Fetz bewusst, als sie die Vorarlberger Architektinnen von NONA mit der Umsetzung eines neuen Wellness-Badehauses mit Saunen, Ruhebereichen und AuĂenpool beauftragten. Eine weitsichtige Entscheidung, die 2025 auch mit dem Staatspreis fĂŒr Architektur in der Kategorie âTourismus und Freizeitâ belohnt wurde.
Harmonische Trilogie
Ziel der Architektinnen war, die GebĂ€ude-Trilogie des Hotels harmonisch zu vollenden. Als drittes GebĂ€ude sollte das âBadehausâ mit Tradition, Topografie und Areal stimmig korrespondieren und die Charakteristik des BregenzerwĂ€lderhauses innovativ adaptieren. Wohlwissend um die prominente Sichtbarkeit des Daches im historischen Dorfzentrum entwickelte NONA seine eigene Vision:â âWir wollten unbedingt dieses Dach fĂŒr das GebĂ€udeâ, so Architektin Anja Innauer ĂŒber ihr Konzept eines 60-Grad-geneigten PREFA Stehfalzdaches mit atypisch verlaufenden Stehfalzen, die teils schrĂ€g ĂŒber die DachflĂ€che verlaufen. Eine gewagte Idee, die zunĂ€chst auf Skepsis stieĂ. Doch die Architektinnen konnten gemeinsam mit ihren Bauleitern Flatz & JĂ€ger die Bauherren, Anwohner und Handwerker im offenen Dialog von ihrer mutigen Neuinterpretation traditioneller Formensprache begeistern.
Hommage aus Holz
Auch unter dem ikonischen Walmdach dachte NONA alte Bautraditionen neu:â Statt mit den regionaltypischen Holzschindeln des Bregenzerwaldes setzten die Architektinnen die Fassade mit vertikalen, geschoĂhohen Holzlamellen optisch in Szene, die ĂŒber ein mechanisches System per Hand gesteuert werden können. Auch im Inneren des âBadehausesâ auf drei Ebenen dominiert Holz in Ă€sthetischem Minimalismus. Der offen gestaltete AuĂenbereich mit Pool, ohne ZĂ€une und Hecken, rundet das Gesamtkonzept ab.
Unkonventionelle Umsetzung
âDas âBadehausâ ist so ikonisch fĂŒr den Ort, so sichtbar, dass sein Dach gar nicht anders als besonders werden konnteâ, sagt Michael Sieber, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der ortsansĂ€ssigen Spenglerei Peter. Und erinnert sich an die handwerklichen Herausforderungen eines Walmdachs, das statt parallel verlaufender Scharen spitz aufeinander zulaufende Falze bekommen sollte.
HierfĂŒr teilten und falzten der Dachdecker und sein Team die PREFALZ Scharen diagonal und entschieden sich fĂŒr eine Abdeckleiste, um unlösbare Knotenpunkte zu vermeiden und die Falze nicht umlegen zu mĂŒssen. Auch die Montage am Dach mit seiner steilen 60-Grad-Neigung erforderte unkonventionelle Lösungen:â Die Spengler montierten Leitern an die Schalung, um Schritt fĂŒr Schritt von unten nach oben an den Scharen zu arbeiten.
Beschreibung der Besonderheiten
- PREFA Stehfalzdach P.10 Nussbraun
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