Architekturobjekte


Neue Arbeitswelten für die Landesbeschäftigten

10555 Berlin, Alt-Moabit 59-61

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: raumdeuter GbR

Besprechungsraum für informellen Austausch - Neue Arbeitswelten für die Landesbeschäftigten

© Emmanuel Decouard

Multifunktionaler Besprechungs- und Loungebereich - Neue Arbeitswelten für die Landesbeschäftigten

© Emmanuel Decouard

Besprechungsraum mit Blick über Berlin-Moabit - Neue Arbeitswelten für die Landesbeschäftigten

© Emmanuel Decouard

Flexibler Raum für Workshops und Projektarbeit - Neue Arbeitswelten für die Landesbeschäftigten

© Emmanuel Decouard

Besprechungsraum mit transparenter Abtrennung - Neue Arbeitswelten für die Landesbeschäftigten

© Emmanuel Decouard

Rückzugs- und Kommunikationsbereich mit Telefonbox - Neue Arbeitswelten für die Landesbeschäftigten

© Emmanuel Decouard

Besprechungsbereich zwischen offenen Arbeitszonen - Neue Arbeitswelten für die Landesbeschäftigten

© Emmanuel Decouard

Loungebereich für informellen Austausch - Neue Arbeitswelten für die Landesbeschäftigten

© Emmanuel Decouard

Kommunikations- und Pausenbereich - Neue Arbeitswelten für die Landesbeschäftigten

© Emmanuel Decouard

Teeküche als kommunikativer Treffpunkt - Neue Arbeitswelten für die Landesbeschäftigten

© Emmanuel Decouard

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: raumdeuter GbR

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Alt-Moabit 59-61, 10555 Berlin, Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Umbau

Fertigstellungstermin

03.2026

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Architekt/Planer

raumdeuter GbR

Kaiser-Friedrich-Straße 39

10627 Berlin

Deutschland

Tel. +49 30 61652852

heinze@raumdeuter.de

Verwendete Produkte

Hammerbacher

Schallisolierte Telefonkabine

Telefonbox Silent Space 1

Lindemann GmbH & Co. KG

Schreibtische

E+ Systemtisch

Schilderfabrikation Moedel

Türschilder

Madrid Silver Line Türschild

Beschreibung

Objektbeschreibung

Im Zuge der Sanierung des Spreeforums in Berlin-Moabit entstand eine zeitgemäße Arbeitsumgebung für Beschäftigte der Berliner Verwaltung. Der markante, Mitte der 1990er Jahre von Josef Paul Kleihues entworfene Verwaltungsbau mit seinem charakteristischen linsenförmigen Baukörper sollte an die Anforderungen neuer, flexibler Arbeitsformen angepasst werden. Grundlage hierfür bildete das Konzept der Flexiblen ArbeitsOrte (FAO) des Landes Berlin, das eine effizientere Nutzung vorhandener Flächen mit einer hohen Aufenthalts- und Arbeitsplatzqualität verbindet.

Die zentrale Planungsaufgabe bestand darin, innerhalb der bestehenden Gebäudestruktur unterschiedliche Arbeitsformen räumlich abzubilden und zugleich ein gestalterisch zusammenhängendes Arbeitsumfeld zu schaffen. Die Flächen werden im Desksharing-Modus genutzt und folgen dem Prinzip des Activity-based Working:​ Je nach Tätigkeit stehen Projekt- und Gruppenbüros, Fokus- und Ruheräume, Telefonboxen sowie Besprechungsräume unterschiedlicher Größe zur Verfügung. So können konzentriertes Arbeiten, Kommunikation und Zusammenarbeit flexibel miteinander verbunden werden.

raumdeuter entwickelte hierfür in enger Abstimmung mit dem Hochbauarchitekten das Farb- und Materialkonzept der Innenräume. Ein biophil geprägter Gestaltungsansatz mit Eichenholz, gedeckten Grüntönen und dezenten Rosé-Akzenten bildet die gestalterische Klammer der unterschiedlichen Bereiche. Getönte Wandflächen, holzfarbene Schreibtischplatten und indirekte Beleuchtung schaffen eine ruhige, wohnliche Atmosphäre und setzen einen bewussten Kontrast zum klassischen Erscheinungsbild von Verwaltungsarbeitsplätzen.

Neben dem Farb- und Materialkonzept umfasste die Planung die Küchen sowie die Konzeption und Konfiguration der Büroausstattung und Möblierung auf Basis bestehender Rahmenverträge. Ergänzend wurden Glasbeklebungen, Türbeschilderungen und Sondermobiliar geplant und ausgeschrieben.

Entstanden ist eine flexible und ressourcenschonende Arbeitswelt, die die vorhandene Architektur respektiert und zugleich auf die veränderten Anforderungen an moderne Verwaltungsarbeit reagiert. Das zurückhaltende Gestaltungskonzept verbindet die unterschiedlichen Nutzungsbereiche zu einem gemeinsamen Arbeitsumfeld und schafft Raum für Konzentration, Begegnung und Zusammenarbeit.

Beschreibung der Besonderheiten

Die funktionale Besonderheit liegt in der konsequenten Umsetzung des Activity-based-Working-Prinzips. Anstelle fest zugeordneter Arbeitsplätze stehen den Beschäftigten im Desksharing-Modus unterschiedliche Raumtypen zur Verfügung, die entsprechend der jeweiligen Tätigkeit genutzt werden können. Projekt- und Gruppenbüros werden durch Fokus- und Ruheräume, Telefonboxen sowie Besprechungsräume unterschiedlicher Größe ergänzt. Kurze Wege zwischen den funktional zusammenhängenden Bereichen ermöglichen einen unkomplizierten Wechsel zwischen konzentrierter Einzelarbeit, Kommunikation und gemeinsamer Projektarbeit. Die einheitliche Gestaltung verbindet die unterschiedlichen Nutzungsbereiche und unterstützt zugleich eine intuitive Orientierung innerhalb der Arbeitsflächen.

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