Heinze ArchitekturAWARD 2026: Teilnehmer
NB1 Wohnbau Nordbahnhof
1020 Wien, Am Tabor 19, Österreich
Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: querkraft architektur
Basisdaten zum Objekt
Lage des Objektes
Am Tabor 19, 1020 Wien, Österreich
Objektkategorie
Objektart
Art der Baumaßnahme
Neubau
Fertigstellungstermin
03.2024
Nachhaltigkeit
Klimaaktiv Gebäudestandard - Bronze
Zeichnungen und Unterlagen
Projektbeteiligte Firmen und Personen
Verwendete Produkte
Lage und Umgebung
Beschreibung
Objektbeschreibung
Am südlichsten Grundstück des Wiener Stadtentwicklungsareals „Freie Mitte – Vielseitiger Rand“ am ehemaligen Nordbahnhof befindet sich die Wohnanlage „Nordbahnhof 1“. Die Anlage dient als Tor zur „Freien Mitte“ und integriert deren „urbane Terrassen“, wodurch die städtebauliche Leitidee von StudioVlayStreeruwitz fortgeführt wird. Die Verschmelzung von Gebäude und Landschaft sowie die funktionale Verzahnung zwischen Wohnen und Gewerbe schaffen eine lebendige und nachhaltige Umgebung, die das soziale Miteinander fördern.
Auf dem begrünten Sockel, der sich wie ein grünes Band kaskadenförmig bis ins fünfte Geschoß windet, stehen drei Baukörper – einer 30 Meter und zwei 35 Meter hoch. Die horizontale Schichtung mit Sockel, Fugengeschoß und freigestellten Hochpunkten unterteilt die Gesamtkubatur in klar lesbare, maßstäbliche Volumen. Die Fassaden sind geprägt von luftigen Loggien und Balkonen mit großzügigen Trögen für die Fassadenbegrünung.
Die nach oben verlaufende Freiraumlandschaft wird von unterschiedlichen Nutzergruppen und Gemeinschaftsräumen belebt. Wohngemeinschaften, Büros und Maisonettewohnungen sind zum Freiraum hin orientiert und durch Gemeinschaftseinrichtungen wie eine Küche, Waschküche, Bewegungsraum, Urban Gardening und einen Kinderspielplatz ergänzt. Diese Bereiche sind in unterschiedliche Öffentlichkeitsniveaus gegliedert und fördern das Zusammenleben der Bewohner*innen.
Im Erdgeschoß tragen transparente Hauseingänge und zur Straße hin orientierte Handelsflächen zur Adressbildung bei. Eine Suppenbar, ein Reparaturcafé der Volkshilfe sowie die Produktionsschule mit vorgelagertem Werkgarten beleben den Durchgang zur „Freien Mitte“. Die Begrünung des Gebäudes ist vielfältig: Ein gering versiegeltes Erdgeschoß, Fassadenbegrünung am Sockel durch Pflanztröge, große Erdkoffer auf der Dachterrasse für Stauden, Beete und Bäume, Pflanzhügel, Topfpflanzen und eine Blumenwiese am Dach sorgen für ein angenehmes Stadtklima und unterstreichen das grüne Konzept der Anlage.
Auszeichnungen
Piranesi Award 2025 – Nominierung
Schlagworte
Objektdetails
Das Objekt im Internet
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