Architekturobjekt 611 von 912

Architekturobjekte

Heinze ArchitekturAWARD 2016: Teilnehmer


MOTOR // morphosis

Diese ObjektprĂ€sentation wurde angelegt von: mĂŒnster school of architecture, Architektur, Franziska Adler

stÀdtebauliche Perspektive - MOTOR // morphosis

© Franziska Adler

historische Leitbilder - MOTOR // morphosis

© Franziska Adler

MobilitÀtsverteiler - MOTOR // morphosis

© Franziska Adler

Entwurfsherleitung - MOTOR // morphosis

© Franziska Adler

hybrider Lebensraum - MOTOR // morphosis

© Franziska Adler

Grundriss EG - MOTOR // morphosis

© Franziska Adler

Schnittmodell - MOTOR // morphosis

© Franziska Adler

Transformation - MOTOR // morphosis

© Franziska Adler

NutzungskreislÀufe - MOTOR // morphosis

© Franziska Adler

Modul Parken - MOTOR // morphosis

© Franziska Adler

Modul Wohnen - MOTOR // morphosis

© Franziska Adler

Modul BĂŒro - MOTOR // morphosis

© Franziska Adler

Perspektive Innenraum - MOTOR // morphosis

© Franziska Adler

Schnitt - MOTOR // morphosis

© Franziska Adler

Diese ObjektprĂ€sentation wurde angelegt von: mĂŒnster school of architecture, Architektur, Franziska Adler

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Entwurfskonzept

Verwendete Produkte

SchĂŒco International

Glas-Außenwand-Konstruktionen

GebÀudedaten

Tragwerkskonstruktion

Stahlbeton

Anzahl der Vollgeschosse

11- bis 20-geschossig

Beschreibung

Objektbeschreibung

PARKST DU NOCH ODER LEBST DU SCHON!

Durch die immer stĂ€rkere Verdichtung der MetropolrĂ€ume rĂŒcken die Relikte der autogerechten Stadt wieder ins Zentrum der Betrachtung und so ist auch der Kreisverkehr "Altes Landgut" im Wiener Stadtteil "Favoriten" statt nur als MobilitĂ€tsverteiler auch als zukĂŒnftiger sozialer Kondensator und verbindendes Zentrum zu interpretieren. Um den wandelnden AnsprĂŒchen im heterogenen Umfeld, zwischen Einfamilienhaussiedlung, Bildungseinrichtungen und dem Stadion, zu begegnen, dient der Entwurf als baulicher Orientierungspunkt. Das geschaffene radiale Raster der Kreisstruktur garantiert eine flexible Nutzung und einfache Skalierbarkeit hinsichtlich der wachsenden AnsprĂŒche der starken Bevölkerungsdynamik Wiens. Trotz des derzeitig bestehenden Bedarfs an Park'n'Ride-Anlagen, sollte deren bauliche Struktur ein mögliches Transformationspotential in neue LebensrĂ€ume beinhalten.

Beschreibung der Besonderheiten

Der Automobilismus in Europa hat seinen Zenit ĂŒberschritten. Doch jenseits von einzelnen Vorzeigeprojekten und autofreien Utopien herrscht bisher Unklarheit darĂŒber, wie das VerhĂ€ltnis von Stadt und Auto in Zukunft aussehen soll.
KĂŒnftige innerstĂ€dtische Wohn- und Arbeitsformen sind eng mit dieser Entwicklung verknĂŒpft, da althergebrachte Infrastrukturen und große BrachflĂ€chen bald neue LebensrĂ€ume generieren können.

So ist der Kreisverkehr ,Altes Landgut‘ in Wiens Stadtteil ‚Favoriten‘, eine Ikone der ,Autogerechten Stadt‘, ebenfalls als Sinnbild zukĂŒnftiger digitaler, rĂ€umlicher und funktionaler Vernetzung geeignet. Da Wien laut UN-Prognosen die am stĂ€rksten wachsende europĂ€ische Stadtregion ist, und gerade dieser Stadtteil große Expansionspotentiale verspricht, werden sich hier stĂ€dtebauliche Entwicklungen viel schneller vollziehen. Bereits heute stellt dieser Kreisverkehr einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt dar und könnte als soziales, grĂŒnes Zentrum die Vernetzung des durch die SĂŒdost-Tangente zerteilten Areals bewirken. Dem folgend wird eine ikonographische Geste etabliert, welche die zahlreichen umliegenden Nutzungsformen additiv vereint und eine wichtige stĂ€dtebauliche PrĂ€gnanz einnimmt. Der Entwurf sieht zunĂ€chst die Implementierung einer Stahlbetonskelettstruktur vor, welche sich im Spannungsfeld der mobilen Evolution und ihrem nĂ€chsten Maßstabssprung verortet.

Diese soll einerseits die geplante Parknutzung gewĂ€hrleisten, jedoch andererseits als eine Art ‚sozialer Kondensator‘ die VerknĂŒpfung mit modernen Wohnformen ermöglichen. Weiterhin verspricht das flexible radiale Raster und die konstruktive Stahlbetonskelettstruktur die Transformation von einem Auto- in einen Freizeitraum, welche ĂŒber mehrere NutzerkreislĂ€ufe erschlossen wird und der die Implementierung von Natur und modernen Lebensformen ebenfalls gewĂ€hrleistet.

Schlagworte

Transformation, hybride Wohnformen, hybride Nutzung, Kreisverkehr, sozialer Kondensator, Wien, junges Wohnen, Verdichtung

Bitte melden Sie sich an

Um diese Funktion nutzen zu können, mĂŒssen Sie bei heinze.de registriert und angemeldet sein.

Hier anmelden

Diese Seite weiterempfehlen

1387769562