Architekturobjekte


Mehrfamilienhaus mit zwei Wohnungen in Ungarn

Ein Referenzprojekt von PREFA

MFH in Budapest - Mehrfamilienhaus mit zwei Wohnungen in Ungarn

© PREFA I Croce & Wir

MFH in Budapest - Mehrfamilienhaus mit zwei Wohnungen in Ungarn

© PREFA I Croce & Wir

MFH in Budapest - Mehrfamilienhaus mit zwei Wohnungen in Ungarn

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MFH in Budapest - Mehrfamilienhaus mit zwei Wohnungen in Ungarn

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MFH in Budapest - Mehrfamilienhaus mit zwei Wohnungen in Ungarn

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MFH in Budapest - Mehrfamilienhaus mit zwei Wohnungen in Ungarn

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MFH in Budapest - Mehrfamilienhaus mit zwei Wohnungen in Ungarn

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MFH in Budapest - Mehrfamilienhaus mit zwei Wohnungen in Ungarn

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MFH in Budapest - Mehrfamilienhaus mit zwei Wohnungen in Ungarn

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MFH in Budapest - Mehrfamilienhaus mit zwei Wohnungen in Ungarn

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MFH in Budapest - Mehrfamilienhaus mit zwei Wohnungen in Ungarn

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MFH in Budapest – Detail Prefalz - Mehrfamilienhaus mit zwei Wohnungen in Ungarn

© PREFA I Croce & Wir

MFH in Budapest – Detail Prefalz - Mehrfamilienhaus mit zwei Wohnungen in Ungarn

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MFH in Budapest - Mehrfamilienhaus mit zwei Wohnungen in Ungarn

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MFH in Budapest - Mehrfamilienhaus mit zwei Wohnungen in Ungarn

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MFH in Budapest - Mehrfamilienhaus mit zwei Wohnungen in Ungarn

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Ein Referenzprojekt von PREFA

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Budapest, Ungarn

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Neubau

Fertigstellungstermin

03.2025

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Architekt/Planer

The Boys Architectural Studio Ltd.

Kmety-György-Straße 15

1063 Budapest

Ungarn

Tel. +36 30 435 2435

office@afiuk.hu

Beschreibung

Objektbeschreibung

Mehrere Jahrzehnte stand auf dem begehrten Grundstück das Elternhaus des Auftraggebers, bevor es 2022 abgetragen wurde und man beschloss, etwas Neues zu bauen. Auf dem langen, schmalen Hanggrundstück entstand ein Haus für mehrere Generationen mit zwei getrennten Wohneinheiten unter einem Dach. Im Erdgeschoß befindet sich eine Wohnung mit direktem Zugang zum Garten. Die zweite, größere, liegt darüber, ist verteilt auf zwei Etagen und punktet mit großzügigen Räumen und gezielten Ausblicken. Ein großer Balkon, zugänglich vom Wohnraum, und eine Dachterrasse mit Weitblick über die Stadt holen die Natur und die Umgebung ins Haus. Auf dem Dach dient ein leicht auskragender Kubus als Master-Suite und Wellnessbereich. Er ist Rückzugsort und Ausguck zugleich.

Kompakt mit Kontrasten
Der Baukörper ist kompakt und bleibt in seiner Sprache konsequent modern. Er gliedert sich in zwei deutlich ablesbare Volumen:​ einen massiven Sockelbau aus rotbraunem Backstein und einen darauf ruhenden Kubus mit Aluminiumhülle. Beide Volumen stehen zueinander in Spannung. Sie überlagern sich nicht exakt, sondern verschieben sich im Grundriss, wodurch Überhänge, Einschnitte und geschützte Freibereiche entstehen. Dank subtiler Kontraste, wie dem Materialwechsel einzelner Fassadenabschnitte und differenzierter Vor- und Rücksprünge, wirkt die Villa interessant und trotzdem in sich ruhend. Die Backsteinfassade bricht die Strenge des klaren Baukörpers, was edel und beständig wirkt.

Backstein und Aluminium
Die Materialwahl betont den Kontrast zwischen den beiden Baukörpern. „Wir arbeiten prinzipiell mit wenigen Materialien. In diesem Projekt haben wir zwei langlebige und damit nachhaltige Materialien nebeneinander verwendet“, vermerkt Zoltán Kabdebó im Gespräch. Er verweist auf die massiv wirkenden Backsteine einerseits und die Aluminiumverkleidung des anthrazitfarbenen Dachaufbaus andererseits, die einen leichten, eher technischen Charakter vermittelt. Das Tageslicht verstärkt diesen Kontrast:​ Die Backsteinfassade wirkt durch die feine Drehung und den gezielten Versatz einzelner Steine plastisch und lebendig, während das Aluminium durch seine glatte Oberfläche und die Schatten der Stehfalze flächig erscheint. Die horizontal verlegten Backsteine unterstreichen die Waagrechte, während die stehenden Falze der Aluminiumfassade optisch nach oben streben. Die Falze verlaufen über Unterseiten, Fassadenvorsprünge und das Dach, und zeichnen gleichmäßige Schattenlinien, die sich bis zur Attika des Sockelgeschoßes fortsetzen.

Technik und Konstruktion
Hinter der vorgesetzten Backsteinfassade verbirgt sich ein Stahlbetonrippenbau, ausgefacht mit Porenbeton. Die ebenfalls hinterlüftete Prefalz Fassade wurde wie ein Dach konstruiert, mit Doppelstehfalzen an den Ecken. Alle Übergangsdetails wurden sorgfältig von Hand angepasst und eine innenliegende Entwässerung trägt dazu bei, dass keine sichtbaren technischen Elemente die klare Formensprache der Baukörper beeinträchtigt. Die Architekten schätzen hochwertige Materialien, die handwerklich verarbeitet werden können, was sich auch im Innenausbau und den Einbauten aus marmorierten Natursteinplatten und heller Eiche in Küche, Treppenhaus und Badezimmern zeigt. Dennoch gehen sie mit der Zeit. Sie haben die Villa in vielen Dingen automatisiert – Sonnenschutz, Licht, Heizung, Zugänglichkeit und Tiefgaragentor lassen sich digital steuern.

Beschreibung der Besonderheiten

Verwendete Produkte:​

  • Dachtyp:​ PREFA Prefalz
  • Dachfarbe:​ P.10 Anthrazit

Objektdetails

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