Architekturobjekte
Martinskirche Neckargröningen
71686 Remseck am Neckar, Hindenburgstraße 4
Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: Klaiber + Oettle Architekten und Ingenieure
Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: Klaiber + Oettle Architekten und Ingenieure
Basisdaten zum Objekt
Lage des Objektes
Hindenburgstraße 4, 71686 Remseck am Neckar, Deutschland
Objektkategorie
Objektart
Art der Baumaßnahme
Sanierung / Modernisierung
Fertigstellungstermin
10.2025
Zeichnungen und Unterlagen
Projektbeteiligte Firmen und Personen
Verwendete Produkte
Gebäudedaten
Bauweise
Mauerwerksbau
Tragwerkskonstruktion
Kalksandstein
Anzahl der Vollgeschosse
1-geschossig
Lage und Umgebung
Beschreibung
Objektbeschreibung
Die am Kirchenschiff ecksichtig verbauten Natursteine waren nach einer gründlichen Reinigung in einem guten Zustand. Es wurden nur einige wenige schadhafte Steine ausgetauscht. Die restliche Arbeit erstreckte sich auf restauratorische Maßnahmen und die notwendige Fugensanierung. Ein Teil der Natursteinfensterbänke war jedoch so stark geschädigt, dass diese ersetzt werden mussten. Am Chor waren die Maßnahmen deutlich umfangreicher. Hier waren nicht nur die Decksteine der Strebepfeiler, sondern auch besonders das erdberührende Sockelgesims durch die Jahrhunderte andauernde Bewitterung in Mitleidenschaft gezogen worden. Schäden zeigten sich auch am Figürlichen Schmuck und am Maßwerk der Chorfenster.
Die notwendigen Maßnahmen im Bereich des Dachstuhls wurden zimmermannsmäßig ausgeführt. Vorher nicht sichtbare Schäden z.B. an den äußeren Mauerlatten wurden in diesem Zusammenhang repariert. Defekte oder fehlende kraftschlüssige Verbindungen wurden nachgearbeitet bzw. ergänzt. Die notwendige Ergänzung, bzw. Teilersatz der Deckenbalken konnte ohne Schäden an der darunter liegenden Decke ausgeführt werden.
Die Dachdeckung war auf einem großen Teil der Fläche neuzeitlich. Im Rahmen der Zimmermannsarbeiten wurden First und Traufe aufgedeckt und die schadhaften Tragglieder ausgetauscht. Nach Beendigung der Arbeiten wurde die Dachfläche mit den seitlich gelagerten Bestandsziegeln wieder eingedeckt.
Die Dachzieren über Chor und Kirchenschiff waren in ihrer Grundstruktur so stark vom Rost angegriffen, dass die Standsicherheit nicht mehr gewährleistet war. Die Kugeln befanden sich bereits im Zustand der völligen Auflösung. Daher wurden beide Dachzieren abgenommen und komplett als Kopien neu aufgebaut. Allerdings wurde dieses Mal als Material das dauerhaftere Kupfer anstatt Weißblech gewählt. Die Kugeln wurden vergoldet und in die Kugel über dem Westgiebel eine Zeitkapsel eingebracht.
Beschreibung der Besonderheiten
Auszeichnungen
Denkmal des Monats
Schlagworte
Objektdetails
Das Objekt im Internet
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