Architekturobjekte

Heinze ArchitekturAWARD 2026: Teilnehmer


LindenZentrum

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: Hochschule Luzern, Technik & Architektur, Leonard Appel

LindenZentrum Collage - LindenZentrum

© Leonard Appel

Visualisierung Innenhof - LindenZentrum

© Leonard Appel

Schnittmodell 1:100 - LindenZentrum

© Leonard Appel

Visualisierung Passerelle - LindenZentrum

© Leonard Appel

Städtebaumodell 1:500 - LindenZentrum

© Leonard Appel

Visualisierung Haupteingang - LindenZentrum

© Leonard Appel

Lageplan 1 zu 5000 - LindenZentrum

© Leonard Appel

Situationsplan 1 zu 500 - LindenZentrum

© Leonard Appel

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: Hochschule Luzern, Technik & Architektur, Leonard Appel

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Schweiz

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Entwurfskonzept

Fertigstellungstermin

02.2026

Gebäudedaten

Bauweise

Stahlbau

Tragwerkskonstruktion

Stahl

Anzahl der Vollgeschosse

11- bis 20-geschossig

Raummaße und Flächen

Wohnfläche

5.100 m²

Beschreibung

Objektbeschreibung

Ausgehend von der wissenschaftlichen Vorbereitungsarbeit “Zukunftsperspektiven für Wohnhochhäuser der Nachkriegsmoderne - die Suche nach einer Haltung im Umgang mit der umstrittenen Typologie” folgte die detaillierte Bearbeitung im Rahmen dieser freien Masterthesis.
Tiefgehende Begleitung liefert dabei das Thesisbuch “Lindenzentrum - Die Transformation eines Wohnhochhauses der Nachkriegsmoderne als Entwicklungschance für das ganze Quartier“.

Dabei wird das Wohnhochhaus an der Hauptstraße 9 in Luzern als Teil eines multikulturellen, aber auch vernachlässigten Quartiers verstanden, zu dessen Zustandsverbesserung es mitunter räumlicher Veränderungen bedarf. 
Das Hochhaus selbst ist altersbedingt am Ende eines Lebensabschnitts angelangt, was zwangsweise die Frage nach seiner Zukunft aufwirft. Sowohl ein Abriss als auch eine energetische Sanierung würden das vorhandene Potential nicht ausschöpfen. Daher drängt sich, wie bereits in der Vorbereitungsarbeit, die Frage nach einer möglichen Transformation auf. Dies wird noch durch die Tatsache verstärkt, dass das Hochhaus in seiner aktuellen Form eine positive Entwicklung des Quartiers bremst. 
Durch den hohen Transformationsbedarf aber auch sein großes Potential, kann das Hochhaus somit zukünftig eine Schlüsselrolle einnehmen und zum Leuchtturm-Projekt für das ganze Quartier entwickelt werden. Auf diesen Erkenntnissen fußen der Entwurfsprozess und letztendlich die konkreten architektonischen Entscheidungen. Es zeigt sich, dass die Transformation des Hochhauses hin zu einem multifunktionalen Quartierszentrum sowohl die Antwort auf die Probleme im Quartier wie auch auf die Frage nach einer Zukunft für das Hochhaus selbst sein kann.

Dafür wird ein Stahlskelett zwischen das Hochhaus und das zugehörige Riegelgebäude gesetzt.
Dieses verbessert die mangelnde Erdbebensicherheit der Bestandsgebäude, bildet ein öffentliches Atrium aus, dient der Passerelle als Brückenkopf, gewährleistet die nötige zusätzliche Erschließung, bietet Platz für die neue Haustechnik, erweitert die Wohnfläche der Bestandswohnungen und ermöglicht eine zusätzliche Aufstockung, wodurch es möglich ist in die Bestandsgebäude nur minimalinvasiv einzugreifen.
Der neu entstehende Leichtbau hebt sich somit visuell wie auch konstruktiv stark ab, kommuniziert das veränderte Nutzungsprogramm und prägt so das entstehende Erscheinungsbild. Auf städtebaulicher Ebene wird ein Symbol der Gemeinschaft geschaffen, welches sich der profitgetriebenen Renaissance der Wohnhochhäuser im Luzerner Gebiet entgegenstellt und durch die Einbindung der Passerelle seinem Volumen sowie der Zentrumsfunktion gerecht wird.

Nachhaltigkeit

Erhalt der grauen Energie in abrissgefärdetem Bestandsgebäude 

Schlagworte

Transformation, Wohnhochhaus der Nachkriegsmoderne, Umgang mit Gentrifizierungstendenzen in Aufwertungsprozessen, Weiterbauen, Abrissvermeidung, Quartierszentrum, Passerelle & Fußgängerbrücke, 60er Jahre Block, Leichtbau trifft Massivbau, Stahlskelettbau, abgehängtes Viertel, sozialer Brennpunkt, minimalinvasiv

Energetische Kennwerte

Energiestandard

Sonstiges

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