Architekturobjekt 2 von 398

Architekturobjekte

Heinze ArchitekturAWARD 2026: Teilnehmer


Jugend- und Verwaltungszentrum Kevelaer

47623 Kevelaer, Kroatenstraße 85

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: Michael van Ooyen Freie Architekten Partnerschaft mbB

Jugend- und Verwaltungszentrum Kevelaer - Jugend- und Verwaltungszentrum Kevelaer

© Jürgen Schmidt Fotografie, Köln

JVZ - Innenhof - Jugend- und Verwaltungszentrum Kevelaer

© Jürgen Schmidt Fotografie, Köln

JVZ - Altbau mit Haupteingang - Jugend- und Verwaltungszentrum Kevelaer

© Jürgen Schmidt Fotografie, Köln

JVZ - Brücke zwischen Alt- und Neubau - Jugend- und Verwaltungszentrum Kevelaer

© Jürgen Schmidt Fotografie, Köln

JVZ - Haupttreppenhaus - Jugend- und Verwaltungszentrum Kevelaer

© Jürgen Schmidt Fotografie, Köln

JVZ - Jugendzentrum - Jugend- und Verwaltungszentrum Kevelaer

© Jürgen Schmidt Fotografie, Köln

JVZ - Jugendzentrum - Jugend- und Verwaltungszentrum Kevelaer

© Jürgen Schmidt Fotografie, Köln

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: Michael van Ooyen Freie Architekten Partnerschaft mbB

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Kroatenstraße 85, 47623 Kevelaer, Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Erweiterung

Fertigstellungstermin

05.2025

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Architekt/Planer

Michael van Ooyen Freie Architekten Partnerschaft mbB

Hochstr. 11

47638 Straelen

Deutschland

Tel. +49 2834 97034-0

o.droop@vanooyen.de

Bauherr

Wallfahrtsstadt Kevelaer

Peter-Plümpe-Platz 12

47623 Kevelaer

Deutschland

info@kevelaer.de

Fachplanung: Bauphysik

Enotherm GmbH

Ittmecker Weg 15

59872 Meschede

Deutschland

Tel. +49 291 95270821

info@enotherm.de

Fachplanung: Erd- und Grundbau

Dr. Koppelberg & Gerdes GmbH

Fritz-Peters-Straße 22

47447 Moers

Deutschland

Tel. 02841 967333

Fachplanung: Brandschutz

SV Zahn

Stadtwaldstraße 62

41179 Mönchengladbach

Deutschland

Tel. 02161 2945880

info@sv-zahn.de

Architektur: Landschaftsarchitekt

Stanka Landschaftsarchitektur

Josef-Brocker-Dyk 146 b

47803 Krefeld

Deutschland

Tel. 02151 3264056

Fachplanung: Elektrotechnik

ITS Ingenieur-Technik Scholz GmbH

Müller-Breslau-Str. 30a

45130 Essen

Deutschland

Tel. +49 201 895210

consulting@its-scholz.de

Fachplanung: Gebäudetechnik

HI-Plan Ingenieurbüro GmbH

Lobbericher Str. 79

47929 Grefrath

Deutschland

Tel. +49 2158 408410

info@hi-plan.net

Fachplanung: Tragwerksplanung

Ingenieurbüro Sprenger

Schravelen 16

47626 Kevelaer

Deutschland

Tel. +49 2832 9727960

zentrale@sprenger.plus

Fachplanung: Tragwerksplanung

Thieken + Partner

Auf'm Diek 30

46284 Dorsten

Deutschland

Tel. 02362

79440

Architekturfotografie

Jürgen Schmidt Fotografie

Ürdinger Straße 15

50733 Köln

Deutschland

Tel. 0172 4071406

juergen_schmidt_fotografie@gmx.de

Gebäudedaten

Bauweise

Stahlbetonbau

Tragwerkskonstruktion

Stahlbeton

Anzahl der Vollgeschosse

2-geschossig

Raummaße und Flächen

Bruttorauminhalt

15.279 m³

 

Bruttogrundfläche

4.384 m²

 

Nutzfläche

2.822 m²

 

Verkehrsfläche

702 m²

 

Grundstücksgröße

3.778 m²

Kosten

Veranschlagte Rohbaukosten des Bauwerks

835.000 Euro

 

Gesamtkosten der Maßnahme (ohne Grundstück)

12.500.000 Euro

Beschreibung

Objektbeschreibung

Das Jugend- und Verwaltungszentrum Kevelaer transformiert die ehemalige Virginia-Satir-Schule an der Kroatenstraße zu einem zeitgemäßen Ensemble aus Bestand und Neubau. Ziel des Projekts war es, die vorhandene Bausubstanz nachhaltig weiterzuentwickeln und durch einen klar ablesbaren Neubau zu ergänzen, der die unterschiedlichen Nutzungen von Verwaltung und offener Jugendarbeit unter einem Dach vereint, ohne deren Eigenständigkeit aufzugeben.

Der Altbau, ein zweigeschossiger, unterkellerter Schulbau mit Satteldach und Vormauerziegelfassade, blieb in seiner Kubatur erhalten. Die vorhandene Gebäudestruktur wurde entkernt, neu organisiert und funktional an die heutigen Anforderungen angepasst. Durch den Rückbau der alten Fassadenschichten bis auf das tragende Mauerwerk und den Neuaufbau einer gedämmten Vormauerschale erhielt der Baukörper eine energetisch zeitgemäße Hülle, die sich in Proportion und Fassadenrhythmus am ursprünglichen Erscheinungsbild orientiert. Der zweigeschossige Neubau legt sich als L-förmiger Baukörper um den Altbau und definiert gemeinsam mit diesem einen neuen, geschützten Innenhof. Durch seine bewusste Absetzung vom Bestand bleibt der Altbau als eigenständiger Baukörper ablesbar, während gleichzeitig eine funktionale und räumliche Verbindung entsteht.

Die Fassadengestaltung des Neubaus erfolgt als vorgehängte, hinterlüftete Konstruktion mit vertikaler Holzschalung. Wechselnde Zonen aus transparenten Verglasungen, opaken Brüstungsfeldern und farblich akzentuierten Fensterflügeln strukturieren die langen Fassaden und reagieren zugleich auf die innere Nutzung. Großzügige Verglasungen an den Stirnseiten und im Bereich des Treppenhauses sorgen für eine helle, natürlich belichtete Erschließung.

Das Jugendzentrum „Kompass“ ist im Bestandsgebäude untergebracht und verfügt über einen eigenen Eingang. Die Räume sind offen, flexibel und robust gestaltet, mit großzügigen Aufenthaltsbereichen, Gruppenräumen und einem multifunktional nutzbaren Untergeschoss, das sich über eine Böschung zum Außenraum öffnet. Sichtbare Konstruktionen und zurückhaltende Materialwahl unterstreichen den werkstattartigen Charakter der Nutzung. Die Verwaltungsbereiche sind überwiegend im Neubau sowie ergänzend im Obergeschoss des Altbaus angeordnet.

Beschreibung der Besonderheiten

Die horizontale Gliederung des Neubaus, ausgebildet durch umlaufende Fensterbänder und geschlossene Brüstungszonen, wird durch die Ausrundung zur Kroatenstraße hin zusätzlich betont und verleiht dem Gebäude eine dynamische, fließende Wirkung im Stadtraum.

Alt- und Neubau sind über eine transparente Fuge im Erdgeschoss sowie über eine verglaste Brücke im Obergeschoss miteinander verbunden. Diese Verbindungen schaffen kurze Wege zwischen den Nutzungsbereichen und ermöglichen zugleich eine klare Orientierung im Gebäudeensemble. 

Die Büroräume folgen einem klaren Achsraster, das eine hohe Flächeneffizienz und langfristige Anpassbarkeit ermöglicht. Oberlichter, transparente Flurwände und gezielte Blickbeziehungen sorgen für Tageslicht und Orientierung in den Erschließungszonen.

Ein wesentliches Entwurfsziel war die barrierefreie Erschließung aller Bereiche. Drei getrennte, stufenlose Eingänge, ein zentraler Aufzug sowie ergänzende Rampenanlagen gewährleisten die Zugänglichkeit des gesamten Gebäudes.

Auch in konstruktiver und energetischer Hinsicht folgt das Projekt einem nachhaltigen Ansatz. Der Erhalt der Tragstruktur des Altbaus bewahrt graue Energie, während der Neubau als Stahlbetonkonstruktion mit hohem Vorfertigungsgrad und klarer Fassadenstruktur ausgeführt wurde. Photovoltaik, effiziente Haustechnik, außenliegender Sonnenschutz und der gezielte Einsatz langlebiger, recyclingfähiger Materialien tragen zu einer langfristig wirtschaftlichen und ökologischen Nutzung bei.

Nachhaltigkeit

Nutzung grauer Energie durch Sanierung, Photovoltaik, effiziente Haustechnik, außenliegender Sonnenschutz, gezielter Einsatz langlebiger, recyclingfähiger Materialien, keine Verbundwerkstoffe

Schlagworte

Sanierung, Erweiterung, Jugendzentrum, Rathaus, Kevelaer

Energetische Kennwerte

Energiestandard

KfW-Effizienzhaus 40

Energetische Kennwerte

Primärenergie

Umweltthermie (Luft / Wasser)

 

Sekundärenergie

Strom

Energetische Kennwerte

Primärenergiebedarf ("Gesamtenergieeffizienz")

48,10 kWh/(m²a)

Objektdetails

Gebäudespezifische Merkmale

Anzahl Arbeitsplätze

86

Das Objekt im Internet

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