Architekturobjekt 2.283 von 3.603

Architekturobjekte


InstitutsgebÀude T2

75175 Pforzheim, Tiefenbronnerstrasse 6

Diese ObjektprÀsentation wurde angelegt von: Peter W. Schmidt Architekten

2. InstitutsgebÀude T2 - InstitutsgebÀude T2

© Stefan Josef Mueller

Diese ObjektprÀsentation wurde angelegt von: Peter W. Schmidt Architekten

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Tiefenbronnerstrasse 6, 75175 Pforzheim, Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Neubau

Fertigstellungstermin

04.2015

Verwendete Produkte

Ziegelei Hebrok

Original Wasserstrich Backstein Klinker

Klinker

Ziegelei Hebrok

Original Wasserstrich Backstein Klinker

Klinker

GebÀudedaten

Tragwerkskonstruktion

Stahl

Anzahl der Vollgeschosse

3- bis 5-geschossig

Raummaße und FlĂ€chen

Bruttorauminhalt

15.968 m³

 

BruttogrundflÀche

3.847 m²

Kosten

Gesamtkosten der Maßnahme (ohne GrundstĂŒck)

8.000.000 Euro

Beschreibung

Objektbeschreibung

Mit dem Neubau eines weiteren InstitutsgebĂ€udes findet der Campus der Hochschule Pforzheim im sĂŒdwestlichen Bereich seinen Abschluss. Unter BerĂŒcksichtigung des bestehenden Wegesystems und der funktionalen VerknĂŒpfungen, wird ein langer rechteckiger Baukörper entwickelt. Er verzahnt sich mit der Topographie und legt sich sĂŒdlich auf das Plateau der Bestandsbebauung auf. Mit dem östlich angrenzenden Institutsbau bildet der Neubau eine Konche im Campusareal. Dieser gefasste Außenraum wird fĂŒr PrĂ€sentationen, Seminarveranstaltungen und im studentischen Alltag vielfĂ€ltig genutzt. Der langgestreckte Baukörper ist als Zweibund konzipiert. Er nimmt in seiner Grundrisskonfiguration nach Osten hin dienende RĂ€ume und EinzelbĂŒros, in westlicher Richtung zur Stadt gerichtet, ProjektarbeitsrĂ€ume, WerkstĂ€tten und SeminarrĂ€ume auf. Das talseitig viergeschossige GebĂ€ude fĂŒgt sich selbstverstĂ€ndlich in das bestehende Erschließungssystem ein. Die Ă€ußere Gestalt und Gliederung des Baukörpers spiegelt den Zweibund wider. Zum Bestand bildet das RĂŒckgrat des Baukörpers eine mit Klinkern verkleidete Lochfassade. Sie ist eine wichtige rĂ€umliche Flucht des Hochschulareals. Der Klinker findet sich gleichfalls im Sockel wieder. Die großflĂ€chigen UnterrichtsrĂ€ume sind mit einer transparenten HĂŒlle gefasst. Den Geschossdecken sind Betonfertigteile als „Brise-Soleil“ vorgelagert. Sie fĂŒhren zu einer feinen Ziselierung des GebĂ€udevolumens und einem spezifischen Ausdruck in der Fassadengestaltung.Der neue Baukörper ist als zeitloses, mit wenigen Materialien realisiertes Haus entwickelt. Die SelbstverstĂ€ndlichkeit die von dem Neubau ausgeht, ist die eines ruhenden Pols im GebĂ€udeensemble der Hochschule und obendrein eine signifikante Raumkante zum umgebenen Landschaftsraum.

Beschreibung der Besonderheiten

Aufgaben und Ziele

Die Hochschule Pforzheim hat in der FakultĂ€t fĂŒr Technik wegen neuer StudiengĂ€nge und steigender Studierendenzahlen einen zusĂ€tzlichen Raumbedarf von ca. 2000 qm NutzflĂ€che.

Der Erweiterungsbau der FakultĂ€t fĂŒr Technik wurde im Rahmen der Ausbauprogramme „Hochschule 2012“ und „Hochschulpakt 2020“ mit insgesamt 8,0 Mio. Euro finanziert. Diese nachhaltige Erweiterung bildet fĂŒr die Hochschule Pforzheim eine sinnvolle und zukunftsfĂ€hige Lösung.


Konzeption:

Die Erweiterung der Hochschule erfolgt auf der Grundlage des stĂ€dtebau-Entwurfs aus den 90er Jahren. Ein langgestreckter Baukörper in Nord-SĂŒd-Richtung liegt parallel zum vorhandenen GebĂ€ude T1 und bildet mit ihm einen gemeinsamen Campus.

Das GebĂ€ude weist auf dem abfallenden GelĂ€nde im Norden 4 Geschosse und im SĂŒden 3 Geschosse auf. Die Erschließung erfolgt von der Tiefenbronner Straße aus durch das GebĂ€ude T1 zum Haupteingang des T2.


Funktion:

Der zweibĂŒndige Grundriss besteht aus einer schmalen BĂŒro-Zone einschließlich TreppenhĂ€usern, Aufzug und NebenrĂ€umen sowie einer tieferen flexibel nutzbaren Seminarraum-Zone. Hier befinden sich neben Lehr- und SeminarrĂ€umen auch einige WerkstĂ€tten. In der Seminarraumzone sind auch die sogenannten „Lerninsel“ als studentische Arbeitsbereiche angeordnet.

Organisation:

Die WerkstĂ€tten sind in Ebene 1 und 2 ebenerdig fĂŒr Anlieferungen erreichbar. Die klare GebĂ€udestruktur ermöglicht eine einfache InstallationsfĂŒhrung und einen wirtschaftlichen GebĂ€udebetrieb. Die erforderlichen 46 StellplĂ€tze sind in unmittelbarer NĂ€he ausgewiesen.

Der neue Campus zwischen T1 und T2 schafft mit seiner ruhigen Bepflanzung und den eingefĂŒgten Inseln eine hohe AufenthaltsqualitĂ€t.

Technische Ausstattung:

WĂ€rmeversorgung ĂŒber ein hochschuleigenes NahwĂ€rmenetz mit Blockheizkraftwerk
LĂŒftungsanlage fĂŒr SeminarrĂ€ume mit WĂ€rmerĂŒckgewinnung, Regelung ĂŒber PrĂ€senz- und Co2-FĂŒhler
Regenwassernutzung fĂŒr ToilettenspĂŒlung und adiabate FortluftkĂŒhlung
Forderungen gemĂ€ĂŸ EEWĂ€rme G werden ĂŒbererfĂŒllt
Photovoltaikanlage mit 68kWp, Einspeisung ins Hochschul-Stromnetz
GebÀudeautomation und Energiemonitoring
Optimierte GebĂ€udehĂŒlle und effiziente Technik erbringen 32 % Unterschreitung der EnEV

Schlagworte

Energieeffizientes GebÀude, Nachhaltiges GebÀude

Energetische Kennwerte

Energetische Kennwerte

PrimÀrenergie

FernwÀrme

 

SekundÀrenergie

FernwÀrme

Energetische Kennwerte

PrimÀrenergiebedarf ("Gesamtenergieeffizienz")

73,52 kWh/(m²a)

Bitte melden Sie sich an

Um diese Funktion nutzen zu können, mĂŒssen Sie bei heinze.de registriert und angemeldet sein.

Hier anmelden

Diese Seite weiterempfehlen

1457743253