Architekturobjekt 2 von 2.826

Architekturobjekte


Institut für Physik Campus Garching TU München

85748 Garching, Paula-Hahn-Weinheimer-Straße 1

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: Cukrowicz Nachbaur Architekten ZT GmbH

Fassade Institut für Physik Campus Garching TU München - Institut für Physik Campus Garching TU München

© DOMINIC KUMMER

Außen Institut für Physik Campus Garching TU München - Institut für Physik Campus Garching TU München

© DOMINIC KUMMER

Bürozone Institut für Physik Campus Garching TU München - Institut für Physik Campus Garching TU München

© DOMINIC KUMMER

Stiegenhaus Institut für Physik Campus Garching TU München - Institut für Physik Campus Garching TU München

© DOMINIC KUMMER

Labor Institut für Physik Campus Garching TU München - Institut für Physik Campus Garching TU München

© DOMINIC KUMMER

Innenhof Institut für Physik Campus Garching TU München - Institut für Physik Campus Garching TU München

© DOMINIC KUMMER

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: Cukrowicz Nachbaur Architekten ZT GmbH

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Paula-Hahn-Weinheimer-Straße 1, 85748 Garching, Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Neubau

Fertigstellungstermin

09.2025

Zeichnungen und Unterlagen

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Bauleitung (LPH 8)

BM.C Baumanagement GmbH

Maria-Theresia-Str. 12

81675 München

Deutschland

Tel. +49 89 55054660

info@bmc-baumanagement.de

Fachplanung: Bauphysik

Müller-BBM

Leopoldstr. 141

80804 München

Deutschland

Architektur: Landschaftsarchitekt

Vogt Landschaftsarchitekten AG

Stampfenbachstrasse 57

8006 Zürich

Schweiz

mail@vogt-la.ch

Fachplanung: Fassadenplanung

KuB Fassadentechnik OG

Hofsteigstr. 41

6858 Schwarzach

Österreich

office@kub-fassadentechnik.at

Verwendete Produkte

Schörghuber Spezialtüren

Brandschutztüren

Gebäudedaten

Bauweise

Stahlbetonbau

Tragwerkskonstruktion

Stahlbeton

Anzahl der Vollgeschosse

3- bis 5-geschossig

Raummaße und Flächen

Bruttorauminhalt

65.133 m³

 

Bruttogrundfläche

13.137 m²

 

Nutzfläche

11.325 m²

Beschreibung

Objektbeschreibung

Der Entwurf für das neue Laborgebäude orientiert sich am Masterplan und am orthogonalen System des Bestandsbaus samt Innenhöfen. Der Baukörper übernimmt die Gebäudestrukturen des südseitigen Bestandes. Zusammen mit dem zukünftig geplanten zweiten Bauabschnitt in versetzter Stellung bilden die Baukörper einen zentralen Quartiersplatz mit neuer aussagekräftiger Adresse. Die Platzsituation öffnet sich mit Blickbeziehung zur Mensa im Westen und bindet sämtliche Bestands- und Neubauten ins neue Struktursystem als organische Verbindung zu einem Cluster ein. Im Zusammenspiel aller Bauten und Freiräume entsteht eine moderne, dynamische und flexible Wissenslandschaft mit eigener Identität. Die Organisation der Grundrisse im Erd- und in den beiden Obergeschoßen erfolgt ringförmig. Die Labors entwickeln sich entlang der Außenfassaden mit Blickbeziehung in den Campus. Pro Fassadenseite werden jeweils vier Labore in einer Spange zusammengefasst. In den Gebäudeecken finden sich in Form räumlicher Aufweitungen Seminar- und Aufenthaltsbereiche als zentrale Treffpunkte und Kommunikationszonen für unkomplizierten Kontakt. Die Eckpunkte des inneren Ringes sind an strategisch wichtigen Stellen durch feste Kerne mit Erschließungs- und Installationszonen definiert, dazwischen befinden sich semitransparente Bürozonen in unterschiedlichen Größen mit jeweiliger Orientierung zu einem individuell gestalteten Innenhof und kurzen Wegen zu den Laboren. Die Ausbildung der offenen Fensterbänder in Kombination mit geschlossenen Bändern vermittelt zwischen den Ausdrucksformen und Gebäudesprachen der umgebenden Bestandsbauten und verleiht dem ruhigen Erscheinungsbild eine spannungsvolle Dynamik mit technischem Gepräge. Die äußere Hülle besteht aus vorgehängten verzinkten Metalltafeln und Lamellen, die den technischen Charakter des Gebäudeinhaltes nach außen transportieren. Schmale Aussparungen ermöglichen die ungehinderte Durchsicht bei sitzender Tätigkeit im Bereich der Labors sowie im Bereich der Seminarräume und Aufenthaltszonen. Die perforierten Bereiche darüber bieten einen permanenten Sonnenschutz bei gleichzeitiger Durchblicksmöglichkeit und verhindern die sommerliche Überhitzung. Im Gebäudeinneren harmonieren warmtoniger Sichtbeton und Holzwandverkleidungen in Birke mit dezent eingefärbtem mineralischem Bodenbelag. Semitransparente Büros erlauben Durchblicke in alle Richtungen, vermitteln eine großzügige und angenehme Atmosphäre und ermöglichen Kommunikation und Gemeinschaft. Konzeption, Gestaltung und Materialisierung sind auf Flexibilität, Robustheit und Dauerhaftigkeit ausgelegt.

Team Projekt:​ Philipp Schertler [PL], Roland Gmeinder, Lukas Vögel, Stefan Abbrederis, Gregor Löber, Johanna Brunner-Skofic, Andreas Cukrowicz, Anton Nachbaur-Sturm.
Team Entwurf:​ Andreas Cukrowicz, Anton Nachbaur-Sturm, Martin Ladinger, Tobias Beyrer.
In Zusammenarbeit mit BM.C Baumanagement GmbH München, transsolar Stuttgart, eretec Laborplanung GmbH & Co.KG Gummersbach.
Landschaftsarchitektur:​ Vogt Landschaft GmbH Berlin
Auftraggeber:​ Freistaat Bayern, Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst vertreten durch das Staatliche Bauamt München 2.
Wettbewerb:​ 2016, 1. Preis
Realisierung:​ 2020 – 2025
 

Auszeichnungen

Klima Kultur Kompetenz 2026 bei den Architektouren 2026 der Bayerischen Architektenkammer

Objektdetails

Gebäudespezifische Merkmale

Anzahl Arbeitsplätze

286

Das Objekt im Internet

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