Industriedenkmal EUREF-Gasometer in Berlin
10829 Berlin, EUREF-Campus 17
Ein Referenzprojekt von Schüco International
Basisdaten zum Objekt
Lage des Objektes
EUREF-Campus 17, 10829 Berlin, Deutschland
Objektkategorie
Objektart
Art der Baumaßnahme
Neubau
Fertigstellungstermin
10.2024
Projektbeteiligte Firmen und Personen
Verwendete Produkte
Gebäudedaten
Raummaße und Flächen
Bruttogrundfläche
40.000 m²
Nutzfläche
28.000 m²
Lage und Umgebung
Beschreibung
Objektbeschreibung
Der Gasometer in Berlin-Schöneberg, einst Symbol des Industriezeitalters, wurde durch eine umfassende Sanierung in ein Büro- und Veranstaltungszentrum transformiert. Dafür integrierte man einen Büroturm mit 28.000 m² Nutzfläche in das denkmalgeschützte Stahlgerüst. Als Teil des EUREF-Campus ist das Gasometer heute ein Ort für Digitalisierung, Energieinnovation und internationale Begegnungen mit beeindruckendem Panoramablick über Berlin.
Bedeutendes Zeugnis der Industriearchitektur
Der zwischen 1908 und 1910 errichtete Gasbehälter versorgte die Stadt über Jahrzehnte mit Gas und konnte bis zu 160.000 Kubikmeter Brennstoff speichern. Als Symbol des Berliner Industriezeitalters prägte er mit seiner imposanten Stahlkonstruktion, die 1994 unter Denkmalschutz gestellt wurde, das Stadtbild. Nach seiner Stilllegung stand das Gebäude jedoch lange leer – bis das Gelände Teil des Innovationsparks EUREF-Campus wurde und die neuen Eigentümer ein Projekt zur Umgestaltung des Wahrzeichens vorstellten.
Umfassende Revitalisierung
Im Rahmen der Entwicklung des EUREF-Campus wurde der Gasometer ab 2007 durch die EUREF AG umfassend revitalisiert. Ziel war es, das historische Bauwerk in ein Symbol für die Energiewende und nachhaltige Stadtentwicklung zu transformieren. In das Stahlgerüst wurde ein 15-stöckiger Büroturm mit rund 28.000 Quadratmetern Nutzfläche integriert – mit einem respektvollen Abstand von einem Meter zur historischen Struktur. Die denkmalgerechte Sanierung erhielt die äußere Stahlkonstruktion. 2024 war die Sanierung abgeschlossen und die Stahlkonstruktion in ein modernes Bürozentrum umgewandelt, das bis 2045 den Standards der Klimaneutralität entspricht.
Moderne Architektur im historischen Raster
Das neue Volumen im Inneren folgt dem kreisrunden Grundriss der historischen Konstruktion und tritt über eine geschlossene Glasfassade in Dialog mit der bestehenden Stahlstruktur. Die transluzente Gebäudehülle unterstreicht die zeitgemäße Nutzung, ohne die historische Gestalt zu dominieren oder zu verfälschen. Moderne Sonnenschutzsysteme, wie CTB von Schüco, wurden integrativ eingesetzt, um eine Balance zwischen Klimaschutz, Tageslichtnutzung und gestalterischer Zurückhaltung zu gewährleisten.
Objektdetails
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