Architekturobjekt 26 von 33

Architekturobjekte


ICADE Reim BĂŒrogebĂ€ude Berlin

10557 Berlin, Europaplatz 2

Ein Referenzprojekt von SAINT-GOBAIN RIGIPS

Am Empfang vorbei gelangt man zu einem durch GlaswĂ€nde abgetrennten Konfe-renzraum und einem daran anschließenden EinzelbĂŒro. - ICADE Reim BĂŒrogebĂ€ude Berlin

© Ludger Paffrath

Der Empfangsbereich ist von den BĂŒrorĂ€umen optisch klar abgetrennt. - ICADE Reim BĂŒrogebĂ€ude Berlin

© Ludger Paffrath

Der Blick vom Empfang: Die extreme LĂ€nge der Einbauregale wird durch farbige LED-LichtbĂ€nder im Sockel zusĂ€tzlich betont. - ICADE Reim BĂŒrogebĂ€ude Berlin

© Ludger Paffrath

Am Empfang vorbei gelangt man zu einem durch GlaswĂ€nde abgetrennten Konfe-renzraum und einem daran anschließenden EinzelbĂŒro. - ICADE Reim BĂŒrogebĂ€ude Berlin

© Ludger Paffrath

Durch die in die gebogenen DeckenflĂ€chen integrierten Dachfenster fĂ€llt gleichmĂ€-ßiges Licht auf die ebenfalls vom Architekten entworfenen Arbeitstische. - ICADE Reim BĂŒrogebĂ€ude Berlin

© Ludger Paffrath

Alle FlĂ€chen erhielten OberflĂ€chen in Q 4-QualitĂ€t: Das strahlende Weiß der Wand- und DeckenflĂ€chen unterstreicht deren fließende Geometrien um ein Weiteres. - ICADE Reim BĂŒrogebĂ€ude Berlin

© Ludger Paffrath

Alle FlĂ€chen erhielten OberflĂ€chen in Q 4-QualitĂ€t: Das strahlende Weiß der Wand- und DeckenflĂ€chen unterstreicht deren fließende Geometrien um ein Weiteres. - ICADE Reim BĂŒrogebĂ€ude Berlin

© Ludger Paffrath

Ein Referenzprojekt von SAINT-GOBAIN RIGIPS

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Europaplatz 2, 10557 Berlin, Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Sanierung / Modernisierung

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Architekt/Planer

Abcarius & Burns architecture design

auguststrasse 26a

10117 Berlin

Deutschland

Tel. +49 30 6121955

info@abcariusburns.de

Bauleistung: Trockenbau

UNDKRAUSS Bauaktiengesellschaft

GardeschĂŒtzenweg 72

12203 Berlin

Deutschland

Tel. +49 30 8437180

info@undkrauss.com

Verwendete Produkte

Beschreibung

Objektbeschreibung

Unter FederfĂŒhrung der ICADE Reim Deutschland GmbH, einem Tochterunternehmen des französischen Immobilienkonzerns ICADE, entstand in Berlin-Wilmersdorf durch die Revitalisierung eines 1938 errichteten GebĂ€udeensembles ein attraktiver BĂŒro- und Medienstandort. Im knapp 50 Meter langen Dachgeschoss eines GebĂ€udeflĂŒgels wurden unkonventionelle BĂŒroflĂ€chen nach den EntwĂŒrfen der Architekten Jean-Marc Abcarius und Christopher Burns, abcarius + burns architecture design, geschaffen, die im wahrsten Sinne des Wortes Schwung in den Arbeitstag bringen. FĂŒr die AusfĂŒhrung der anspruchsvollen Ausbauarbeiten unter dem First war die UNDKRAUSS Baugesellschaft mbH aus Berlin verantwortlich. 
 
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ICADE Reim Deutschland GmbH arbeiten auf den rund 350 mÂČ BĂŒroflĂ€che im Dachgeschoss und geben potenziellen Mietern einen Eindruck davon, wie flexibel und attraktiv Arbeits- und BĂŒrorĂ€ume mithilfe des modernen Trockenbaus zu gestalten sind. Neben einem GemeinschaftsbĂŒro fĂŒr bis zu 22 Angestellte wurden auf der GeschossflĂ€che ein reprĂ€sentativer Konferenzraum, ein abgetrenntes EinzelbĂŒro sowie eine TeekĂŒche und SanitĂ€rrĂ€ume untergebracht.
 
GeprĂ€gt werden die RĂ€ume von einer einzigartigen Decken- und Wandgestaltung, die von einer durchgehenden, wellenartigen Bewegung gekennzeichnet ist. „Viel Zeit und Geschick kosteten vor allem die Entwicklung und Montage der geschwungenen Deckenkonstruktion“, erinnert sich Stefan Schwier, GeschĂ€ftsfĂŒhrer und Technischer Leiter der UNDKRAUSS Baugesellschaft mbH. „Die komplette DeckenflĂ€che, circa 260 mÂČ, wurde zu diesem Zweck in 17 gebogene, sich ĂŒberlappende Einzelsegmente unterteilt. Jedes dieser unterschiedlich breiten Segmente hat einen eigenen Radius, der nahtlos in die senkrechten Wandverkleidungen ĂŒbergeht.“
 
Nische fĂŒr Haustechnik und Einbauregale

In einem ersten Schritt wurde zunĂ€chst die vorhandene Decke aus Stahlbeton gereinigt und an kleineren Stellen ausgebessert und verputzt. Anschließend wurden alle Achsen definiert und die FlĂ€che eingemessen. „Die durchgehende Wandverkleidung endet etwa 730 mm oberhalb des Fertigfußbodens mit einem waagerechten Gipskartonabschluss, an den die gebogenen Deckenelemente spĂ€ter angearbeitet wurden. Darunter entstand so eine Nische fĂŒr die Haustechnikinstallationen sowie lange, nahezu den gesamten Raum entlanglaufende Einbauregale“, so Stefan Schwier.
 
Zur Erstellung der 17 Deckenbögen mit ihren individuellen Radien – der engste Radius betrug etwas mehr als 500 mm – montierte das Ausbauteam zunĂ€chst jeweils zwei SchĂŒrzen aus „Rigips Bauplatten RB“ an den Anfangs- und Endpunkten eines jeden Segments. Über sie konnten die Radien der Decken- und Wandbewegung problemlos ĂŒbertragen und die Platten zur Beplankung exakt zugeschnitten werden. „Als Unterkonstruktion wurden CD-Profile direkt an die Stahlbetondecke montiert. In den jeweiligen Segmentbereichen haben wir daran dann die CD-Tragprofile fest verschraubt. NoniusabhĂ€nger alle 700 mm sorgen fĂŒr die notwendige Aussteifung der Konstruktion.“
 
Biegsame Platten schaffen „fließende“ Wand- und Deckengeometrien

Die Beplankung erfolgte mit zwei Lagen der sowohl trocken- als auch nassbiegsamen „Rigips GK-Form“ (2 x 6 mm): „Trocken können mit diesen Ausbauplatten Radien von bis zu 600 mm realisiert werden. FĂŒr besonders kleine Radien haben wir die Platten vor Ort leicht angefeuchtet, gebogen und mit der Unterkonstruktion verschraubt. Anschließend wurden alle FlĂ€chen verspachtelt und im OberflĂ€chenfinish auf Q 4 gebracht. Das strahlende Weiß der Wand- und DeckenflĂ€chen unterstreicht deren fließende Geometrien um ein Weiteres“, erlĂ€utert Stefan Schwier.
 
Das fertig ausgebaute Dachgeschoss vermittelt Leichtigkeit und Transparenz und greift – einmal abgesehen von der auffĂ€lligen Deckenkonstruktion – auf dezente Gestaltungsideen zurĂŒck. Das große GemeinschaftsbĂŒro wird visuell vom Empfangsbereich durch einen Glaskubus getrennt. In ihm befinden sich die TeekĂŒche, der Konferenzraum und das EinzelbĂŒro. Die ungewöhnliche LĂ€nge der auf beiden Seiten des langgestreckten Raumes verlaufenden Regale wird durch farbige LED-LichtbĂ€nder im Sockel noch einmal zusĂ€tzlich betont. Ihr Licht reflektiert auf dem hellen Industrieboden und in den FlĂ€chen des Glaskörpers. Durch die bestehenden und in die gebogenen DeckenflĂ€chen integrierten Dachfenster fĂ€llt gleichmĂ€ĂŸiges Licht auf die ebenfalls vom Architekten entworfenen Arbeitstische. Optimal platzierte Wand- und Deckenleuchten fĂŒgen sich harmonisch ein.
 

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