Architekturobjekte
ICADE Reim BĂŒrogebĂ€ude Berlin
10557 Berlin, Europaplatz 2
Ein Referenzprojekt von SAINT-GOBAIN RIGIPS
Ein Referenzprojekt von SAINT-GOBAIN RIGIPS
Basisdaten zum Objekt
Lage des Objektes
Europaplatz 2, 10557 Berlin, Deutschland
Objektkategorie
Objektart
Art der BaumaĂnahme
Sanierung / Modernisierung
Projektbeteiligte Firmen und Personen
Verwendete Produkte
Lage und Umgebung
Beschreibung
Objektbeschreibung
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Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ICADE Reim Deutschland GmbH arbeiten auf den rund 350 mÂČ BĂŒroflĂ€che im Dachgeschoss und geben potenziellen Mietern einen Eindruck davon, wie flexibel und attraktiv Arbeits- und BĂŒrorĂ€ume mithilfe des modernen Trockenbaus zu gestalten sind. Neben einem GemeinschaftsbĂŒro fĂŒr bis zu 22 Angestellte wurden auf der GeschossflĂ€che ein reprĂ€sentativer Konferenzraum, ein abgetrenntes EinzelbĂŒro sowie eine TeekĂŒche und SanitĂ€rrĂ€ume untergebracht.
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GeprĂ€gt werden die RĂ€ume von einer einzigartigen Decken- und Wandgestaltung, die von einer durchgehenden, wellenartigen Bewegung gekennzeichnet ist. âViel Zeit und Geschick kosteten vor allem die Entwicklung und Montage der geschwungenen Deckenkonstruktionâ, erinnert sich Stefan Schwier, GeschĂ€ftsfĂŒhrer und Technischer Leiter der UNDKRAUSS Baugesellschaft mbH. âDie komplette DeckenflĂ€che, circa 260 mÂČ, wurde zu diesem Zweck in 17 gebogene, sich ĂŒberlappende Einzelsegmente unterteilt. Jedes dieser unterschiedlich breiten Segmente hat einen eigenen Radius, der nahtlos in die senkrechten Wandverkleidungen ĂŒbergeht.â
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Nische fĂŒr Haustechnik und Einbauregale
In einem ersten Schritt wurde zunĂ€chst die vorhandene Decke aus Stahlbeton gereinigt und an kleineren Stellen ausgebessert und verputzt. AnschlieĂend wurden alle Achsen definiert und die FlĂ€che eingemessen. âDie durchgehende Wandverkleidung endet etwa 730 mm oberhalb des FertigfuĂbodens mit einem waagerechten Gipskartonabschluss, an den die gebogenen Deckenelemente spĂ€ter angearbeitet wurden. Darunter entstand so eine Nische fĂŒr die Haustechnikinstallationen sowie lange, nahezu den gesamten Raum entlanglaufende Einbauregaleâ, so Stefan Schwier.
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Zur Erstellung der 17 Deckenbögen mit ihren individuellen Radien â der engste Radius betrug etwas mehr als 500 mm â montierte das Ausbauteam zunĂ€chst jeweils zwei SchĂŒrzen aus âRigips Bauplatten RBâ an den Anfangs- und Endpunkten eines jeden Segments. Ăber sie konnten die Radien der Decken- und Wandbewegung problemlos ĂŒbertragen und die Platten zur Beplankung exakt zugeschnitten werden. âAls Unterkonstruktion wurden CD-Profile direkt an die Stahlbetondecke montiert. In den jeweiligen Segmentbereichen haben wir daran dann die CD-Tragprofile fest verschraubt. NoniusabhĂ€nger alle 700 mm sorgen fĂŒr die notwendige Aussteifung der Konstruktion.â
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Biegsame Platten schaffen âflieĂendeâ Wand- und Deckengeometrien
Die Beplankung erfolgte mit zwei Lagen der sowohl trocken- als auch nassbiegsamen âRigips GK-Formâ (2 x 6 mm): âTrocken können mit diesen Ausbauplatten Radien von bis zu 600 mm realisiert werden. FĂŒr besonders kleine Radien haben wir die Platten vor Ort leicht angefeuchtet, gebogen und mit der Unterkonstruktion verschraubt. AnschlieĂend wurden alle FlĂ€chen verspachtelt und im OberflĂ€chenfinish auf Q 4 gebracht. Das strahlende WeiĂ der Wand- und DeckenflĂ€chen unterstreicht deren flieĂende Geometrien um ein Weiteresâ, erlĂ€utert Stefan Schwier.
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Das fertig ausgebaute Dachgeschoss vermittelt Leichtigkeit und Transparenz und greift â einmal abgesehen von der auffĂ€lligen Deckenkonstruktion â auf dezente Gestaltungsideen zurĂŒck. Das groĂe GemeinschaftsbĂŒro wird visuell vom Empfangsbereich durch einen Glaskubus getrennt. In ihm befinden sich die TeekĂŒche, der Konferenzraum und das EinzelbĂŒro. Die ungewöhnliche LĂ€nge der auf beiden Seiten des langgestreckten Raumes verlaufenden Regale wird durch farbige LED-LichtbĂ€nder im Sockel noch einmal zusĂ€tzlich betont. Ihr Licht reflektiert auf dem hellen Industrieboden und in den FlĂ€chen des Glaskörpers. Durch die bestehenden und in die gebogenen DeckenflĂ€chen integrierten Dachfenster fĂ€llt gleichmĂ€Ăiges Licht auf die ebenfalls vom Architekten entworfenen Arbeitstische. Optimal platzierte Wand- und Deckenleuchten fĂŒgen sich harmonisch ein.
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