Hytte Nordmarka
Ein Referenzprojekt von Schüco International
Basisdaten zum Objekt
Lage des Objektes
Oslo, Norwegen
Objektkategorie
Objektart
Art der Baumaßnahme
Neubau
Fertigstellungstermin
01.2021
Projektbeteiligte Firmen und Personen
Verwendete Produkte
Beschreibung
Objektbeschreibung
Die Kombination aus einfacher Konstruktion, minimalem ökologischem Fußabdruck und einer technisch wie gestalterisch herausragenden Fensterlösung macht die Hytte Nordmarka zu einem Statement: Architektur muss nicht immer monumental sein, um eine starke Wirkung zu erzielen.
Reduzierte Architektur
Mit einer Grundfläche von knapp 30 m² fügt sich diese kompakte Hütte fast unauffällig in ihre felsige Umgebung ein – und ist dennoch alles andere als unscheinbar. Die zurückhaltende Architektur spiegelt eine präzise Reduktion auf das Wesentliche wider, sowohl funktional als auch ökologisch: Das einfache Fundament, das direkt über Bolzen im Felsen verankert ist, minimiert den Eingriff in die Natur und unterstreicht die Leichtigkeit des Bauwerks.
Fassade für gestalterische Offenheit
Im Mittelpunkt des architektonischen Konzepts steht ein großzügiges, nach Südwesten orientiertes Fenster, das den Wunsch des Bauherrn widerspiegelt, es möge ungestörte Ausblicke in die umliegende Landschaft ermöglichen. Auf Empfehlung des Verarbeiters Ole Sæland von Farstad Aluminium fiel die Wahl auf die hoch wärmegedämmte Schüco Fassade FWS 50.HI. Dieses Pfosten-Riegel-System überzeugte nicht nur mit seinen herausragenden thermischen Eigenschaften, sondern vor allem durch seine gestalterische Offenheit und technische Präzision. Mithilfe detaillierter Zeichnungen und 3D-Modelle konnte die komplexe Ecklösung effizient in das digitale Modell integriert und planerisch optimiert werden.
Statische Raffinesse
Eine der größten Herausforderungen lag in der fast schwebend wirkenden Glasecke, die ohne sichtbare Stützen auskommt. Die statische Last wird über eine geschickt verborgene, schräge Stahlsäule in der Außenbank aufgenommen, die sich nahtlos an die charakteristische Wand des Gebäudes anpasst. Das Ergebnis ist eine nahezu rahmenlose Transparenz, die den Raum optisch auflöst und die Grenze zwischen Innen- und Außenbereich verschwinden lässt.
