Architekturobjekte


Hoffnungshaus Standort Ulm - Gögglingen-Donaustetten

89079 Ulm-Donaustetten, Beim Brückle 54, 56, 58, 60, 62

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: andOffice Architekten

Architektur, Holzbau & Gemeinschaft_01 - Hoffnungshaus Standort Ulm - Gögglingen-Donaustetten

© andOffice

OnSide_01 - Hoffnungshaus Standort Ulm - Gögglingen-Donaustetten

© andOffice

Architektur, Holzbau & Gemeinschaft_02 - Hoffnungshaus Standort Ulm - Gögglingen-Donaustetten

© andOffice

OnSide_02 - Hoffnungshaus Standort Ulm - Gögglingen-Donaustetten

© andOffice

Fassadendetail Holzfassade - Hoffnungshaus Standort Ulm - Gögglingen-Donaustetten

© andOffice

Fassadendetail Holzfassade - Hoffnungshaus Standort Ulm - Gögglingen-Donaustetten

© andOffice

Fassadendetail Holzfassade - Hoffnungshaus Standort Ulm - Gögglingen-Donaustetten

© andOffice

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: andOffice Architekten

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Beim Brückle 54, 56, 58, 60, 62, 89079 Ulm-Donaustetten, Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Neubau

Fertigstellungstermin

12.2026

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Fachplanung: Tragwerksplanung

zte Leitner ZT GmbH

Oberboden 123

6888 Schröcken

Deutschland

Fachplanung: Tragwerksplanung

MADER I FLATZ | SCHETT | ZT GMBH

Belruptstraße 44

6900 Bregenz

Deutschland

Architektur: Landschaftsarchitekt

Kunder³ Landschaftsarchitektur

Grundstr. 5

70771 Leinfelden-Echterdingen

Deutschland

Fachplanung: Bauphysik

GN Bauphysik Finkenberger + Kollegen Ingenieurgesellschaft mbH

Manzingerweg 12

81241 München

Deutschland

Fachplanung: Brandschutz

TRIAS Brandschutzplanung

Überkinger Straße 12

70372 70372 Stuttgart

Deutschland

Verwendete Produkte

ADLER Deutschland

Vorvergrauungslasur

Böhler Fenster GmbH

Holzfenster

Sohm HolzBautechnik GmbH

DiagonalDübelholz

Gebäudedaten

Bauweise

Holzrahmenbau

Tragwerkskonstruktion

Sonstige

Anzahl der Vollgeschosse

3- bis 5-geschossig

Raummaße und Flächen

Bruttorauminhalt

15.610 m³

 

Bruttogrundfläche

5.071 m²

 

Nutzfläche

3.243 m²

 

Verkehrsfläche

950 m²

 

Wohnfläche

2.693 m²

 

Grundstücksgröße

4.437 m²

Kosten

Veranschlagte Rohbaukosten des Bauwerks

6.195.000 Euro

 

Gesamtkosten der Maßnahme (ohne Grundstück)

10.745.000 Euro

Beschreibung

Objektbeschreibung

Der Hoffnungshaus Standort Ulm Gögglingen-Donaustetten ist ein innovatives Wohnprojekt der Hoffnungsträger Stiftung, das bezahlbaren Wohnraum und gelebte Gemeinschaft miteinander verbindet.
In mehreren nachhaltig gebauten Hoffnungshäusern entstehen insgesamt 38 Mietwohnungen für Menschen unterschiedlicher Generationen, Kulturen und Lebenssituationen. Ziel des Projekts ist es, Integration, gesellschaftlichen Zusammenhalt und nachbarschaftliches Miteinander aktiv zu fördern.

Die Architektur und damit den Raum zur Realisierung dieses Konzept schaffen vier Neubauten.
Das Gebäude 1, in Holzhybrudbauweise, wird als riegelförmiges Wohngebäude mit 20WE und süd-ost-orientierter Laubengangerschließung geplant.
Durch einen offenen Gemeinschaftsbereich (Kaltbereich) über drei Geschosse wird der 53m lange Riegel optisch aufgebrochen.
Es entstehen jeweils zwei, 3-Geschossige Gebäudeteile. Eines dieser, wird durch ein Staffelgeschoss erweitert.
Der partiell, offene EG-Bereich dient dem Abstellen von Fahrrädern und ist außerdem die Verbindung zwischen der Quartiersmitte und dem Quartiers-Parkplatz an der Nord-Ost-Flurstücksgrenze.

Gebäude 2, 3 und 4, in serieller Holzbauweise, im Süd-Osten des Grundstücks sind als Wohngebäude für ein integratives Wohnprojekt, die sogenannten „Hoffnungshäuser“ geplant.
Die Gebäude mit jeweils drei Vollgeschossen und Flachdach schaffen insgesamt 18 Wohneinheiten.
Die lebendigen, kommunikativen Laubengänge und Balkone sind zueinander ausgerichtet und schaffen einen einladenden, begrünten Innenhof mit Freiräumen, Begegnungszonen und Aufenthaltsbereichen.
Durch die Anordnung der Parkplatzanlage im Rücken des Riegels bleibt das Zentrum vollständig PKW-frei – ein wichtiger Beitrag zu einer hohen Aufenthaltsqualität.
Großzügige Räume zwischen den Gebäuden schaffen Einblicke ins Qaurtier, Freiflächen und Zuwegungen.
Besonders hervorzuheben ist die Blickachse zwischen dem angrenzenden Einfamilienhausgebiet und der öffentlichen Grünfläche.
Sie suggieriert Offenheit, nicht nur nach außen, auch gezielt nach innen. Dieses, hier entstehende Quartier, schafft den Raum für das vorbildliche, integrative Wohnprojekt der Hoffnungsträger Stiftung.
Ein Ort des Wohnens und der Gemeinschaft. Dieses Projekt steht beispielhaft für eine verantwortungsvolle Stadtentwicklung, die bezahlbaren Wohnraum schafft und zugleich Lebensqualität, Gemeinschaft und Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt stellt.

Beschreibung der Besonderheiten

Die Hoffnungsträger Stiftung formulierte 2015 das Ziel, an vielen verschiedenen Standorten in Baden-Württemberg Hoffnungshäuser zu realisieren, und das Ganze auch noch schnell, flexibel und günstig. Deshalb haben wir die Hoffnungshäuser in serieller Bauweise konzipiert. Wir können sie in unterschiedlichen Längen bauen um unterschiedliche Grundstücke städtebaulich hochwertig und wirtschaftlich zu nutzen. Die Grundzüge der Planung wiederholen sich dabei, wir erfinden das Rad nicht jedesmal neu, sondern sparen dadurch Zeit und Kosten während die Qualität steigt.

Die expressive Architektursprache mit Ihrer weichen und positiven Ausstrahlung macht deutlich, daß hier inhaltlich etwas ganz Besonderes passiert. Sie bietet nach außen mit den spielerischen, geschwungenen Balkone einen hohen Wiedererkennungswert und schafft für Bewohner und Nachbarschaft einen Ort der Identifikation. Der Entwurf der Gebäude und Wohnungen respektiert dabei die Privatheit jedes Einzelnen, legt den Fokus aber ganz klar auf Kommunikation und Begegnung. Der Zugang erfolgt über die Balkonseite und schafft im Alltag nachbarschaftliche Begegnungen beim Heimkommen. Die großzügigen Balkone erstrecken sich über die gesamte Gebäudelänge.
 

Nachhaltigkeit

Die Dachflächen der Gebäude werden mit PV ausgestattet. Die Dächer werden vollständig begrünt. 
Die neue Wohnanlage mit 4 Gebäuden wird an das bereits bestehende Nahwärme-Netz angeschlossen.
Die Wohnungen werden mit Fußbodenheizung ausgestattet.
Der Mindestluftwechsel erfolgt über Nasskernentlüftung über Dach mit der Nachströmung über Fensterfalzlüfter. Jede Wohnung erhält einen Verteilerschrank und einen Medienverteiler.
--> Low Tech Prinzip

Materialkonzept:​
Die Aufbauten der Hoffnungshäuser sind so konzipiert, dass die eingesetzten Materialien nach einem möglichen Rückbau sortenrein getrennt und dem Materialkreislauf wieder zugeführt werden können. Bereits in der Planung wurde darauf geachtet, Konstruktionen und Materialien möglichst kreislaufgerecht auszubilden.
Es werden vorwiegend, wo möglich, oberflächenfertige Materialien eingebaut. Auf zusätzliche Oberflächenbearbeitung wird bewusst verzichtet, um die Materialien später einfacher und sortenrein trennen zu können. Auch die Decken bleiben unbehandelt, wodurch der Materialeinsatz reduziert und die Rückbaubarkeit verbessert wird.
Darüber hinaus wurden Holzfenster verbaut. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff mit einer guten CO₂-Bilanz und kann am Ende des Lebenszyklus wiederverwendet oder stofflich verwertet werden. Damit leisten die eingesetzten Materialien einen Beitrag zu einem nachhaltigen und ressourcenschonenden Gebäudekonzept.

Grundrisse
Die Grundrisse sind flexibel und anpassungsfähig konzipiert, um unterschiedlichen Nutzergruppen attraktive und zugleich effiziente Wohnungsangebote bereitzustellen. Dadurch eignen sich die Wohnungen sowohl für Familien als auch für Wohngemeinschaften, Paare oder Einzelpersonen und können auf veränderte Lebenssituationen reagieren.
Die Planung ermöglicht zudem eine spätere Anpassung der Raumstrukturen. An definierten Stellen können bei Bedarf zusätzliche Trennwände eingefügt werden, um Räume neu zu gliedern oder zusätzliche Zimmer zu schaffen. Hierfür wurden bereits in der Bauausführung die notwendigen Elektroanschlüsse vorinstalliert. Gleichzeitig sind die Fußbodenheizungsschleifen in diesen Bereichen ausgespart, sodass nachträgliche Grundrissanpassungen mit geringem technischem Aufwand umgesetzt werden können.
Durch diese flexible Konzeption wird eine langfristige Nutzbarkeit der Wohnungen unterstützt und ein nachhaltiger Umgang mit Wohnraum gefördert.

Sonstiges:​
- Wartungsfreie, vorvergraute Fassade 
- Lückenfreie Dokumentation der Revisionsunterlagen in Planung und Bau 

Schlagworte

Hoffnungshäuser, seriellerHolzbau, bezahlbarerWohnraum, Holzbau, HolzbauArchitektur, geschwungeneBalkone

Energetische Kennwerte

Energiestandard

KfW-Effizienzhaus 55

Energetische Kennwerte

Primärenergie

Fernwärme

 

Sekundärenergie

Fernwärme

Energetische Kennwerte

Primärenergiebedarf ("Gesamtenergieeffizienz")

19,90 kWh/(m²a)

Energiebedarf (Prozentuale Verteilung)

Heizung

74 %

 

Warmwasser

26 %

Objektdetails

Gebäudespezifische Merkmale

Anzahl Wohneinheiten

38

Bitte melden Sie sich an

Um diese Funktion nutzen zu können, müssen Sie bei heinze.de registriert und angemeldet sein.

Hier anmelden

Diese Seite weiterempfehlen

1498415791