Architekturobjekt 3 von 5.918

Architekturobjekte

Heinze ArchitekturAWARD 2026: Teilnehmer


Hessenring Rüsselsheim

65428 Rüsselsheim am Main, Hessenring 16-38

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: FFM-ARCHITEKTEN. Tovar + Tovar PartGmbB

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: FFM-ARCHITEKTEN. Tovar + Tovar PartGmbB

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Hessenring 16-38, 65428 Rüsselsheim am Main, Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Erweiterung

Fertigstellungstermin

09.2025

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Architekt/Planer

FFM-ARCHITEKTEN. TOVAR + TOVAR PartGmbB

Löwengasse 16

60385 Frankfurt am Main

Deutschland

Tel. 06940562470

info@ffm-architekten.de

Bauherr

gewobau Gesellschaft für Wohnen & Bauen Rüsselsheim mbH

Marktstraße 40

65428 Rüsselsheim am Main

Deutschland

Fachplanung: Landschaftsbau

hofmann_roettgen Landschaftsarchitekten BDLA

Speyerer Str. 123

67117 Limburgerhof

Deutschland

Fachplanung: Tragwerksplanung

Weisbrod + Partner

In den Bahngärten 13

67574 Osthofen

Deutschland

Gebäudedaten

Bauweise

Holzhybridbau

Tragwerkskonstruktion

Holz

Anzahl der Vollgeschosse

3- bis 5-geschossig

Raummaße und Flächen

Bruttorauminhalt

43.724 m³

 

Bruttogrundfläche

15.166 m²

 

Nutzfläche

9.983 m²

 

Wohnfläche

8.893 m²

 

Grundstücksgröße

14.717 m²

Beschreibung

Objektbeschreibung

Die 60er-Jahre Siedlung „Dicker Busch I“ im Stadtteil Haßloch ist durch eine typische Stadtgestaltung geprägt:​ Offen zur Straße stehende Zeilenbauten in einem reinen Wohngebiet mit inzwischen beachtlichem Baumbestand. Der Bauherr setzt nicht nur in diesem Stadtteil neue Impulse, um durch Sanierung, zusätzlichen Wohnraum und soziale Einrichtungen Quartiere zukunftsfähig zu gestalten.
Für das Grundstück mit 4 Zeilengebäuden wurden ergänzende Bausteine, wie Aufstockungen und „Satelliten“ entwickelt, welche mit Stegen verbunden, die lineare und offene Struktur des Quartiers weiterdenken. Durch Einpassung der Bausteine in den Baumbestand entstand ein modellhaftes Konzept, welches zur Transformation ähnlicher Wohnquartiere gut geeignet ist. Trotz Reduzierung der Freiflächen entstanden zwischen den Gebäuden differenzierte Erschließungs-Spiel und Grünflächen. Die mäandernde Wegeführung steht dabei im Kontrast zu den linearen Gebäuden. So entstand ein Wohnquartier im Park mit 124 Wohnungen (davon 52 neue mit 1-5 Zimmern) auf einer Wohnfläche von ca. 8.893 m². Jede Zeile wurde um ein 4.Vollgeschoss mit 5-6 Wohnungen mit Galerie aufgestockt. An der Nordseite jedes Riegels befindet sich ein 3-geschossiges Gebäude mit je 6 rollstuhlgerechten Wohnungen– sogenannte Satelliten- sowie ein freistehendes Haus. Gestaltprägend ist die außenliegende Erschließung, welche 62 Wohnungen in Bestand und Neubau über Stege und Laubengänge mit Außentreppen und Aufzügen barrierefrei verbindet. Alle Neubauten und Aufstockungen sind von außen als neu hinzugefügt erkennbar und erhalten eine profilierte, vorvergraute Holzverschalung, welche einen reizvollen Kontrast zu den hell geputzten modernisierten Bestandshäusern mit den weiß beschichteten Balkonanlagen aus Metall bildet. Die freundlich helle Atmosphäre an den Eingängen wird auch durch die weißen Stahlstege unterstützt, an die jeweils unterschiedlich farbig codierte Stahltreppen angeordnet sind. Die warmen Holzfassaden vermitteln Nähe, die farblich akzentuierten Stahlstege, Briefkästen und Spielgeräte bieten Orientierung und Identität. Konstruktion und Fassaden der Aufstockungen und Satelliten sind vollständig aus nachwachsenden Rohstoffen erstellt. Es wurde eine, wirtschaftliche, vorgefertigte- teils sichtbare Holzbauweise aus CLT- und Holzrahmenkonstruktionen gewählt, welche die Bauzeit verkürzt und die Lärmbelästigung in den 2.Bauabschnitten reduzieren konnte. Durch Wärmedämmung des Bestandes sowie Einsatz von Luft-Wasser-Wärmepumpen und Photovoltaik (50kWp) werden die Gebäude in die Energieeffizienzklasse A (vormals F) eingestuft. Durch Erhalt des Bestandes sowie Konstruktionen aus nachwachsenden Rohstoffen konnten 75 % Energie und 69 % CO2 eingespart werden. Dachbegrünungen und Dachterrassen der Satelliten, schattenspendender Baumbestand, sowie Ergänzung der Freianlagen durch heimische Sträucher und Bäume verbinden Klimaschutz / Ökologie mit einer hohen Aufenthaltsqualität.

Auszeichnungen

4. Hessischer Preis für Innovation und Gemeinsinn,

GFB Zukunftspreis I Wettbewerbsrunde Oktober 2023

Tag der Architektur 2026

BigSeeAward 2026

Energetische Kennwerte

Energiestandard

KfW-Effizienzhaus 55

Energetische Kennwerte

Primärenergie

Gas

Objektdetails

Gebäudespezifische Merkmale

Anzahl Wohneinheiten

124

 

Anzahl Stellplätze

98

Das Objekt im Internet

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