Architekturobjekt 1 von 3.739

Architekturobjekte


Haus in Rot

52066 Aachen, Eckenbergerstraße 3

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: PRAGLOWSKI ARCHITEKTEN

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: PRAGLOWSKI ARCHITEKTEN

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Eckenbergerstraße 3, 52066 Aachen, Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Erweiterung

Fertigstellungstermin

12.2025

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Architekt/Planer

PRAGLOWSKI ARCHITEKTEN

Triebelsstr. 11

52066 Aachen

Deutschland

Tel. +49 241 94379010

mail@praglowski.de

Beschreibung

Objektbeschreibung

Das neu errichtete Wohngebäude tritt in den gezielten Dialog mit seiner historischen Umgebung. Monochrome Klinkerfassaden, markant rote Fenster und Balkongeländer sowie das plastisch ausgearbeitete Mauerwerk verleihen dem Gebäude eine prägnante Identität, ohne den respektvollen Bezug zum historischen Quartier Aachen-Burtscheid zu verlieren. Gemeinsam mit der benachbarten, von uns sanierten ehemaligen Fabrikantenvilla von 1780 bildet das Haus ein Ensemble, das Vergangenheit und Gegenwart vereint und zugleich deren Unterschiede klar herausarbeitet. 

Der Baukörper fügt sich in die Straßenflucht der Eckenberger Straße ein. Die Kubatur des Gebäudes folgt der des Nachbargebäudes, Firsthöhe und Dachform werden übernommen. Bewusst hält der Neubau einen deutlichen Abstand zur Fabrikantenvilla ein, um deren Solitärstellung zu wahren. Gleichzeitig schließt er die bestehende Blockrandbebauung und ersetzt eine ehemals blinde Brandwand durch eine befensterte Fassade.

Die historische Fabrikantenvilla und der Neubau fügen sich zu einem bewusst komponierten Ensemble zusammen. Als Erweiterung der bestehenden Struktur nimmt das Gebäude die räumliche und atmosphärische Charakteristik des historischen Bauwerks auf. 

Die Fassade ist konsequent im gleichen Farbton gehalten und verleiht dem Haus seinen Wiedererkennungswert. Diese Zurückhaltung lenkt den Blick auf das Wesentliche:​ die Plastizität des Mauerwerks im Erdgeschoss, das Spiel von Licht und Schatten, die Tektonik des Baukörpers. Die klar abgesetzte Sockelzone schenkt dem Erdgeschoss Gewicht und verankert das Gebäude im Straßenraum, während die roten Fenster und Balkongeländer einen materiellen Kontrast setzen. 

Den Innenausbau der Privatwohnungen entwarf Innenarchitektin Heike Falkenberg. Helle Eichendielen, weiße Wände und maßgefertigte Einbauten aus warmem Holz schaffen ruhige und einladende Räume - klar in der Gestaltung und zugleich warm in der Atmosphäre. 
Insbesondere das Dachgeschoss entfaltet seinen individuellen Charakter:​ Die großzügigen, lichtdurchfluteten Räume öffnen den Blick über die Dächer Burtscheids auf die Basilika St. Johann.

Beschreibung der Besonderheiten

Der Neubau bildet gemeinsam mit der ehemaligen Fabrikantenvilla von 1780 ein bewusst komponiertes Ensemble. Als Erweiterung der bestehenden Struktur nimmt er die räumliche und atmosphärische Charakteristik des historischen Bauwerks auf, ohne sie zu kopieren.
Die Beziehung der beiden Gebäude ist präzise gesetzt:​ Der Neubau hält deutlichen Abstand zur Villa und wahrt so deren Solitärstellung. Zugleich übernimmt er von seinem direkten Nachbarn, an den er anschließt, Firsthöhe und Dachform und ordnet sich damit in die Straßenflucht der Eckenberger Straße ein. 
Die monochrome Klinkerfassade tritt zurück und lenkt den Blick auf das Wesentliche:​ die Plastizität des Mauerwerks im Erdgeschoss, das Spiel von Licht und Schatten. Rote Fenster und Balkongeländer setzen dazu einen materiellen Kontrast. Eine klar abgesetzte Sockelzone verankert das Gebäude im Straßenraum.

Schlagworte

Ensemble, Blockrandschließung, Monochromie, Materialkontrast, Plastizität, Sockelbetonung, Dialog, Erweiterung

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