Architekturobjekte

Heinze ArchitekturAWARD 2026: Teilnehmer


Goerz-Hub, Transformation eines Industriegebäudes, Berlin-Zehlendorf

14167 Berlin, Goerzallee 309

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: Heim Balp Architekten GmbH

Innovationshub mit dreigeschossigerAufstockung - Goerz-Hub, Transformation eines Industriegebäudes, Berlin-Zehlendorf

© Luca Girardini

Industriekomplex gesamt - Goerz-Hub, Transformation eines Industriegebäudes, Berlin-Zehlendorf

© Luca Girardini

Bestand mit zweigeschossiger Aufstockung - Goerz-Hub, Transformation eines Industriegebäudes, Berlin-Zehlendorf

© Luca Girardini

Wirkung Profilglas bei Nacht - Goerz-Hub, Transformation eines Industriegebäudes, Berlin-Zehlendorf

© Luca Girardini

Industrie- / Gewerbeetage mit Holz-Beton-Verbunddecke - Goerz-Hub, Transformation eines Industriegebäudes, Berlin-Zehlendorf

© Luca Girardini

Dachgeschoss - Goerz-Hub, Transformation eines Industriegebäudes, Berlin-Zehlendorf

© Luca Girardini

Lichteinfall durch opakes Profilglas - Goerz-Hub, Transformation eines Industriegebäudes, Berlin-Zehlendorf

© Luca Girardini

Treppenhaus - Goerz-Hub, Transformation eines Industriegebäudes, Berlin-Zehlendorf

© Luca Girardini

Industriekomplex mit dreigeschossiger Aufstockung - Goerz-Hub, Transformation eines Industriegebäudes, Berlin-Zehlendorf

© Luca Girardini

Industriekomplex gesamt - Goerz-Hub, Transformation eines Industriegebäudes, Berlin-Zehlendorf

© Luca Girardini

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: Heim Balp Architekten GmbH

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Goerzallee 309, 14167 Berlin, Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Erweiterung

Fertigstellungstermin

01.2026

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Architekt/Planer

Heim Balp Architekten

Lindower Str. 22

13347 Berlin

Deutschland

Tel. +49 30 44010993

contact@heimbalp.com

Generalbauunternehmen

B.B.S. Bauer`s Construction Services GmbH, Berlin

Goerzallee 309

14167 Berlin

Deutschland

Bauleistung: Fassade

Glas-Lerchenmüller GmbH

Lagerstraße 47

64807 Dieburg

Deutschland

Verwendete Produkte

Brucha Gesellschaft m.b.H.

Sandwichpaneele

Haushahn

Aufzug

Gebäudedaten

Bauweise

Holzhybridbau

Tragwerkskonstruktion

Stahlbeton

Anzahl der Vollgeschosse

3- bis 5-geschossig

Raummaße und Flächen

Bruttogrundfläche

7.750 m²

Beschreibung

Objektbeschreibung

Das Industrieareal aus den 1920er-Jahren befindet sich im südwestlichen Berliner Stadtteil Zehlendorf. Der modernistische Gebäudekomplex wurde in einen Innovationshub umgestaltet, der Unternehmen Raum bietet, die aus der Forschung der nahegelegenen Universität hervorgegangen sind. Im Zuge der Umnutzung wurde das Gebäude um zwei bis drei zusätzliche Geschosse aufgestockt. Die neuen Etagen mit Verbunddecken aus Holz und Beton halten das Eigengewicht der Aufstockung möglichst gering. Die warmen Farbtöne des sichtbar belassenen Holzes prägen heute die offenen Studio- und Arbeitsbereiche. Die Aufstockung grenzt sich klar in der Gestaltung vom Bestand ab und markiert damit die verschedenen Bauzeiten, Die Glasfassade macht der historischen Zustand weiterhin ablesbar. 
Die Aufstockung ist rückbaubar, die Fassade enthält keine verklebten Elemente und kann recycelt werden.
Um die neuen Bauteile von den ursprünglichen Gebäudeteilen abzugrenzen, wurde eine innovative Materialkombination verwendet, bestehend aus Wänden aus Glasbausteinen und reflektierenden Edelstahlpaneelen. Das Ergebnis ist eine Reihe realer „Bausteine“, die insgesamt rund 5.000 m² zusätzliche Arbeitsfläche schaffen. Im Innenhof wurde zudem eine großzügige Dachterrasse angelegt, die Besucherinnen und Besuchern ermöglicht, im Freien zu arbeiten oder zu entspannen.
Durch die Einbindung und Aufwertung der bestehenden Struktur konnte der historische Charakter des Standorts bewahrt werden. Gleichzeitig wurde der Komplex mit minimalem Ressourceneinsatz an heutige Anforderungen angepasst.
 

Nachhaltigkeit

Die Weiterverwendung der bestehenden Gebäudestruktur ermöglicht es, auf zusätzliche Flächenversiegelung zu verzichten, was den Ressourcenverbrauch erheblich reduziert und den Ansatz der Suffizienz unterstreicht. Die Aufstockung mit Verbunddecken aus Holz und Beton minimiert das Eigengewicht, wodurch bestehende Strukturen effizient genutzt werden konnten. 
Besonders hervorzuheben ist die nahezu vollständige Rückbaubarkeit des Gebäudes, wodurch Materialien am Ende ihres Lebenszyklus dem Stoffkreislauf wieder zugeführt werden können. Damit orientiert sich das Projekt an Cradle-to-Cradle-Prinzipien.
Insgesamt verbindet das Konzept einen bewussten Umgang mit Ressourcen und leistet so einen nachhaltigen Beitrag zur Transformation des Bestands.
 

Schlagworte

Aufstockung, Holzhybrid-Bauweise, Industriegebäude, Innovationshub, Transformation

Energetische Kennwerte

Energetische Kennwerte

Primärenergie

Gas

Objektdetails

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