Architekturobjekt 1 von 2.810

Architekturobjekte


Erweiterungsbau Landratsamt Waiblingen

71332 Waiblingen, Alter Postplatz 18

Landratsamt Waiblingen - Erweiterungsbau  Landratsamt Waiblingen

© Brigida González

Landratsamt Waiblingen - Erweiterungsbau  Landratsamt Waiblingen

© Brigida González

Landratsamt Waiblingen - Erweiterungsbau  Landratsamt Waiblingen

© Brigida González

Landratsamt Waiblingen - Erweiterungsbau  Landratsamt Waiblingen

© Brigida González

Landratsamt Waiblingen - Erweiterungsbau  Landratsamt Waiblingen

© Brigida González

Ein Referenzprojekt von Schüco International Alusysteme

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Alter Postplatz 18, 71332 Waiblingen, Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Erweiterung

Fertigstellungstermin

05.2025

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Bauherr

Landratsamt Rems-Murr-Kreis

Alter Postplatz 10

71332 Waiblingen

Deutschland

Tel. 07151 501-0

info@rems-murr-kreis.de

Architekt/Planer

a+r Architekten GmbH

Rotebühlstraße 89/2

70178 Stuttgart

Deutschland

Tel. +49 (0)711 722355-0

stuttgart@aplusr.de

Bauleistung: Fassade

Neumayr Stahl- und Leichtmetallbau GmbH

Karl-Rolle-Str. 51-64

84307 Eggenfelden

Deutschland

Tel. 08721 788-0

Gebäudedaten

Bauweise

Holzhybridbau

Anzahl der Vollgeschosse

3- bis 5-geschossig

Beschreibung

Objektbeschreibung

Zukunft gestalten mit BIPV
Mit dem Erweiterungsbau für das Landratsamt Rems-Murr-Kreis ist ein Verwaltungsgebäude entstanden, das als Referenz für nachhaltiges, zukunftsorientiertes und auf Dekarbonisierung ausgerichtetes Bauen gilt. Der von a+r Architekten aus Stuttgart entworfene Neubau ergänzt den bestehenden Campus am Alten Postplatz und setzt ein deutliches architektonisches Zeichen am Eingang zur Waiblinger Innenstadt. 

Städtebauliche Reparatur und neue Mitte
Der polygonale Solitär ersetzt ein ehemaliges Parkdeck und verbindet die angrenzenden Gebäude – vom Polizeipräsidium bis zur Villa Roller – zu einem harmonischen Ensemble. Durch seine Lage und Gestalt markiert der Neubau den Eingang zur Innenstadt und stärkt den öffentlichen Raum. Mit dem neu geschaffenen Campus Alte Post entsteht ein lebendiger Ort, der Verwaltung, Stadt und Öffentlichkeit miteinander verknüpft und den Gedanken einer kompakten, ressourcenschonenden Nachverdichtung beispielhaft umsetzt.

Raumorganisation und Materialität
Im Inneren übersetzt ein klar gegliedertes Drei-Zonen-Konzept den Anspruch an Offenheit und Transparenz in eine funktionale Struktur. Ein lichtdurchflutetes Foyer bildet das Zentrum und wird von Beratungs- und Arbeitsbereichen flankiert, die fließend ineinander übergehen. Die geknickte Fassadenform bringt Tageslicht tief ins Gebäudeinnere und schafft helle, kommunikative Arbeitswelten. Konstruktiv kombiniert der Bau einen stabilisierenden Betonkern mit Obergeschossen in Holz-Hybrid-Bauweise und Recyclingbeton. Im Sockelbereich sorgt Klinker für Robustheit und Maßstäblichkeit, während die rhythmisch gegliederte Holz-Aluminium-Fassade in den Obergeschossen Leichtigkeit und Wärme vermittelt. Das nachhaltige Konzept wird durch ein nach DGNB-Vorgaben sortenrein rückbaubares System sowie durch ein Regenwassermanagement mit Retentionsdächern und Zisternen ergänzt, die das Wasser zur Bewässerung wieder einspeisen.

BIPV als gestaltprägendes Element
Die Fassade mit bauwerkintegrierter Photovoltaik bildet das visuelle und energetische Herz des Gebäudes. Im Gegensatz zu aufgesetzten Modulen sind die PV-Elemente hier Teil der architektonischen Gestaltung. Durch satiniertes Glas werden Spiegelungen vermieden, während der bronzefarbene Farbton – eine eigens entwickelte Mischung mit UV-durchlässiger Spezialfarbe – eine changierende, matte Oberfläche erzeugt. Je nach Wetterlage wechselt sie zwischen warmem Bronze und kühlem Grau und verleiht dem Baukörper eine lebendige Tiefe. Die harmonische Abstimmung zwischen Modulfarbe und Aluminiumprofilen sorgt dafür, dass die Technik vollständig in die Architektur integriert erscheint. Durch Dach- und Fassaden-Photovoltaik deckt der Neubau einen Großteil seines Strombedarfs selbst und zeigt, wie sich Energiegewinnung – und damit CO₂-Reduzierung – gestalterisch integrieren lassen.

 

Beschreibung der Besonderheiten

Verwendete Produkte:​ 

  • Schüco BIPV (Bauwerkintegrierte Photovoltaik) 

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