Heinze ArchitekturAWARD 2026: Teilnehmer
Erste Haus aus Hanf Berlins
Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: URBAN CLEAN BUILDING
Basisdaten zum Objekt
Lage des Objektes
13086 Berlin, Deutschland
Objektkategorie
Objektart
Art der Baumaßnahme
Neubau
Fertigstellungstermin
06.2026
Zeichnungen und Unterlagen
Projektbeteiligte Firmen und Personen
Verwendete Produkte
Gebäudedaten
Bauweise
Sonstige
Tragwerkskonstruktion
Stahlbeton
Anzahl der Vollgeschosse
2-geschossig
Raummaße und Flächen
Bruttorauminhalt
1.154 m³
Bruttogrundfläche
329 m²
Nutzfläche
73 m²
Wohnfläche
238 m²
Grundstücksgröße
455 m²
Kosten
Veranschlagte Rohbaukosten des Bauwerks
450.000 Euro
Gesamtkosten der Maßnahme (ohne Grundstück)
1.450.000 Euro
Beschreibung
Objektbeschreibung
Urban Clean Building wurde kurz vor Einreichung der Baugenehmigung als Berliner Spezialbüro für ökologische Architektur hinzugezogen und unterstützte bereits in Leistungsphase 4. Nach der Genehmigungsphase übernahm Urban Clean Building die Leistungsphasen 5 bis 9 vollständig, also Ausführungsplanung, Vergabe, Objektüberwachung und Objektbetreuung. Ziel war es, den bereits entwickelten Entwurf als nachhaltiges, ökologisches, wohngesundes und möglichst schadstoffarmes Gebäude umzusetzen.
Die besondere Aufgabe bestand nicht darin, den Entwurf neu zu planen, sondern seine bauliche Umsetzung grundlegend zu transformieren. Der Entwurf war stark über seine architektonische Erscheinung und Ästhetik entwickelt und ließ sich nicht ohne Weiteres in ökologische Bauweisen übertragen. Umso wichtiger war eine präzise Prüfung jedes wesentlichen Bauteils. Konventionell geplante Konstruktionen wurden dort ersetzt, wo ökologische, langlebige, kreislauffähige und CO2-reduzierte Alternativen möglich waren, ohne die architektonische Grundidee zu verwerfen.
Das Projekt zeigt damit, wie innerstädtisches ökologisches Bauen in Berlin auch unter anspruchsvollen gestalterischen, technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen umgesetzt werden kann. Aus einem konventionell entwickelten Neubau wurde durch konsequente Ausführungsplanung ein ressourcenschonendes, wohngesundes und zukunftsfähiges Gebäude.
Geplant war das Gebäude zunächst als Einfamilienhaus. Im Zuge der Überarbeitung wurde es zu einem Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung weiterentwickelt. Die Wohnung im Erdgeschoss kann künftig separat genutzt oder vermietet werden. Damit reagiert das Gebäude auf unterschiedliche Lebensphasen der Familie. Solange die drei Kinder im Haus leben, kann die Fläche gemeinsam genutzt werden. Wenn die Kinder später ausziehen, kann das Erdgeschoss abgetrennt werden, sodass keine dauerhaft überdimensionierte Wohnfläche für nur zwei Personen verbleibt.
Auch eine spätere eingeschränkte Mobilität wurde mitgedacht. Die Eltern können in Zukunft bei Bedarf in die Erdgeschosswohnung ziehen. Durch das Entfernen einer einzelnen Wand kann diese Wohneinheit rollstuhlgerecht angepasst werden. Die Wand besteht aus recyclingfähigen und leicht rückbaubaren Baustoffen. Dadurch wird Nachhaltigkeit nicht nur als Material- und Energiethema verstanden, sondern auch als langfristige Nutzbarkeit, Anpassbarkeit und Suffizienz.
Auf einen Keller wurde bewusst verzichtet. Neben Kostengründen war hierfür entscheidend, dass die heutige Gebäudetechnik vollständig in einem kleinen Technikraum im Erdgeschoss untergebracht werden kann. Der Verzicht auf ein Kellergeschoss reduziert Materialeinsatz, Aushub, Betonmenge und bauliche Komplexität.
Ein zentraler Baustein der ökologischen Transformation war der Austausch der ursprünglich geplanten Außenwände aus Porenbeton durch 50 cm starke monolithische Hanfkalk-Außenwände von IsoHemp. Allein durch diese Maßnahme konnten gegenüber der ursprünglichen Außenwandkonstruktion rund 16 Tonnen CO2 eingespart werden. Die Außenwand wurde als diffusionsoffener Aufbau konzipiert und außen mit einem Hanfkalk-Fassadenputz ausgeführt, einem Naturkalkputz mit Ultrakurz-Hanffasern. Dadurch entstand eine robuste, langlebige und feuchteregulierende Gebäudehülle aus nachwachsenden und mineralischen Baustoffen.
Auch die tragenden, aussteifenden und brandschutzrelevanten Bauteile wurden differenziert ökologisch optimiert. Die Brandwand auf der Grundstücksgrenze und die aussteifenden Innenwände wurden mit Hochlochziegeln ausgeführt. Gemeinsam mit der Tragwerksplanung wurde jede Wand hinsichtlich der tatsächlich erforderlichen Druckfestigkeit geprüft. Im Ergebnis kamen vier unterschiedliche Ziegelqualitäten zum Einsatz, um jeweils nur die notwendige Materialqualität einzusetzen und den CO2-Abdruck weiter zu reduzieren. Nachhaltigkeit wurde damit nicht pauschal behauptet, sondern konstruktiv und statisch konkretisiert.
Rund die Hälfte der Innenwände, insbesondere im Dachgeschoss sowie teilweise im Erdgeschoss und Obergeschoss, wurde als 12 cm starke Hanflehmwände hergestellt. Die Wandstärke bietet ausreichenden Schallschutz und bringt zugleich genügend Lehmmasse in das Gebäude, um das Raumklima positiv zu beeinflussen. Die Wände wurden in ein Holzständerwerk eingebracht und teilweise durch die Bauherrschaft selbst mit Unterstützung von Freunden ausgeführt. Neben der Verbesserung des Raumklimas entstand dadurch eine besondere persönliche Bindung zwischen Bauherrschaft und Gebäude.
Der Fußbodenaufbau wurde ebenfalls neu bewertet. Konventionelle EPS-Dämmstoffe wurden durch Holzfaserplatten im Erdgeschoss und durch Hanflehmschüttung in den Obergeschossen ersetzt. Statt eines gips- oder zementhaltigen Nassestrichs wurde ein Trockenestrichsystem aus Basaltgestein eingesetzt. Innen wurden die Wände mit Lehmputz versehen, um Feuchtigkeit zu regulieren, die Speicherfähigkeit zu erhöhen und die Raumqualität weiter zu verbessern. Das Gebäude ist damit nicht nur energieeffizient, sondern konsequent auf Wohngesundheit und schadstoffarme Innenräume ausgelegt.
Viele Bauteile sind kreislauffähig konzipiert. Die Außenwände, die Innenwände und der Fußbodenaufbau können rückgebaut, fachgerecht getrennt und in Materialkreisläufe zurückgeführt werden. Auch die konstruktive Grundstruktur kann dadurch klarer von den ökologischen Ausbauschichten getrennt betrachtet werden. Rückbaubarkeit und sortenreine Trennung wurden als wesentliche Bestandteile der Nachhaltigkeitsstrategie mitgedacht.
Die Gebäudetechnik wurde auf einen niedrigen Energiebedarf, hohe Eigenversorgung und langfristige Anpassungsfähigkeit ausgelegt. Das Gebäude erreicht den Standard KfW 40 und die QNG-Zertifizierung befindet sich in Bearbeitung. Die Wärmeversorgung erfolgt über Erdwärme in Kombination mit einer Wärmepumpe. Ergänzend wurde eine Photovoltaikanlage auf dem Dach in Ost-West-Ausrichtung installiert. Weitere PV-Module an der Südfassade verbessern den Stromertrag in der Winterzeit, wenn der Heizenergiebedarf höher ist und die Sonne tiefer steht.
Ein Stromspeicher und ein Gebäudemanagementsystem steuern Erzeugung, Speicherung, Verbrauch und Einspeisung. Das System berücksichtigt unter anderem Wetterprognosen und kann den Speicherbetrieb, die Netzeinspeisung oder die Wärmepumpe vorausschauend anpassen. Überschüssige Energie kann genutzt werden, um zusätzliche Wärme im Gebäude zu speichern. In den ersten beiden Monaten nach Einzug, im Februar und März, konnte der gesamte notwendige Energiebedarf durch Sonnenenergie abgedeckt werden. Strom aus dem öffentlichen Netz wurde in diesem Zeitraum nicht benötigt.
Das Regenwassermanagement wurde als weiterer Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie integriert. Ein Gründach speichert bereits einen Teil des Niederschlagswassers, verzögert den Abfluss, verbessert das Mikroklima und trägt durch Verdunstung zur Reduzierung innerstädtischer Aufheizung bei. Zusätzlich wird Regenwasser in einer Zisterne gesammelt, für die Toilettenspülung und weitere Nutzungen im Gebäude verwendet und überschüssiges Wasser über eine Rigole auf dem Grundstück versickert.
Auch in der Elektrotechnik wurde auf Zukunftsfähigkeit geachtet. Da die Materialität der Leitungen selbst nur begrenzt veränderbar ist, wurde das Gebäude mit hoher Nachrüstbarkeit geplant. Es wurden flächendeckend jeweils zwei Leerrohre vorgesehen und eine KNX-Vorbereitung angelegt. Dadurch können spätere technische Umrüstungen, neue Steuerungssysteme oder zukünftige Gebäudetechnologien mit möglichst geringem baulichem Aufwand integriert werden. Nachhaltigkeit wird hier auch als Fähigkeit verstanden, ein Gebäude über lange Zeit nutzbar, anpassbar und reparierbar zu halten.
Neben den großen baulichen Maßnahmen wurden zahlreiche Details nachhaltig entwickelt. Tischlerarbeiten wurden gemeinsam mit einer Partnerwerkstatt aus recycelten Materialien hergestellt. So entstanden Waschtische aus alten Sitzbänken eines Hotels am Kurfürstendamm. Auch die Küche wurde aus recycelten und übrig gebliebenen Materialien anderer Gewerke gefertigt. Die Küchengriffe bestehen aus alten Feuerwehrschläuchen.
Auch bei Wand- und Deckenverkleidungen wurde die ökologische Durcharbeitung bis in die Unterkonstruktion fortgeführt. Die Unterkonstruktionen wurden aus Recyclingholz hergestellt. Die Schichtholzplatten wurden, wo möglich, mit Buchennägeln verbunden, um den Einsatz von Metallschrauben zu reduzieren und die Materialreinheit sowie Rückbaubarkeit der Konstruktionen zu verbessern. Selbst Markisenkästen wurden nicht als konventionelle Fertigteile mit Aluminium und EPS-Dämmung eingebaut, sondern als eigens entwickelte Konstruktionen aus Holz und Holzfaser ausgeführt.
Die Kosten wurden während der Planung und Ausführung nicht ausgeblendet, sondern als Teil des ökologischen Entscheidungsprozesses behandelt. Bei jeder relevanten Bauteiländerung wurden konventionelle und ökologische Ausführungsarten gegenübergestellt. In offenen und transparenten Gesprächen mit Bauherrschaft und Gewerken wurde jeweils abgewogen, ob eine ökologische Alternative technisch, wirtschaftlich und gestalterisch sinnvoll umgesetzt werden kann. So entstand kein idealisiertes Sonderprojekt, sondern ein praxisnaher Prozess, der zeigt, wie nachhaltige Architektur im realen Bauablauf verhandelt und umgesetzt werden kann.
Das Projekt zeigt, wie Bauwende im konkreten Planungs- und Baustellenalltag gelingen kann. Nicht ein einzelnes spektakuläres Material steht im Vordergrund, sondern die konsequente Summe vieler Entscheidungen: nachwachsende Rohstoffe, CO2-reduzierte Konstruktionen, kreislauffähige Bauteile, Wiederverwendung von Materialien, wohngesunde Innenräume, regenerative Energieversorgung, Regenwassernutzung, Gründach, intelligente Steuerung, Flächensuffizienz und technische Nachrüstbarkeit. Aus einem konventionell entwickelten Neubau wurde so ein ressourcenschonendes, langlebiges und zukunftsfähiges Gebäude mit hoher architektonischer und handwerklicher Durcharbeitung.
Beschreibung der Besonderheiten
Das Gebäude wurde vom Einfamilienhaus zu einem Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung weiterentwickelt. Dadurch kann das Erdgeschoss später separat genutzt oder vermietet werden. Bei eingeschränkter Mobilität kann die Familie die Erdgeschosswohnung selbst nutzen. Durch das Entfernen einer einzelnen rückbaubaren Wand lässt sich eine rollstuhlgerechte Wohneinheit herstellen. Das Gebäude ist damit nicht nur ökologisch, sondern auch sozial und funktional nachhaltig geplant.
Die 50 cm starken monolithischen Außenwände aus Hanfkalksteinen bilden einen zentralen Bestandteil des Konzepts. Sie speichern CO2, sind diffusionsoffen und tragen gemeinsam mit Lehmputzen und 12 cm starken Hanflehmwänden zu einem ausgeglichenen und wohngesunden Raumklima bei. Allein durch den Austausch der ursprünglich geplanten Außenwandkonstruktion konnten rund 16 Tonnen CO2 eingespart werden.
Bemerkenswert ist außerdem die differenzierte Materialwahl. Die Brandwand auf der Grundstücksgrenze und die aussteifenden Innenwände wurden nicht pauschal mit einem Standardprodukt ausgeführt, sondern in Abstimmung mit der Tragwerksplanung nach der jeweils notwendigen Druckfestigkeit optimiert. Dadurch kamen vier verschiedene Ziegelqualitäten zum Einsatz, um Materialeinsatz und CO2-Abdruck zu minimieren.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Kreislauffähigkeit und Wiederverwendung. Außenwände, Innenwände und Fußbodenaufbauten sind rückbaubar und können fachgerecht getrennt werden. Waschtische wurden aus alten Sitzbänken eines Hotels gefertigt, die Küche aus recycelten und übrig gebliebenen Materialien anderer Gewerke. Küchengriffe aus Feuerwehrschläuchen, Unterkonstruktionen aus Recyclingholz, Buchennägel statt Metallschrauben und eigens entwickelte Markisenkästen aus Holz und Holzfaser zeigen den Anspruch, Nachhaltigkeit bis ins Detail umzusetzen.
Auch die Gebäudetechnik ist integraler Bestandteil des Konzepts. Erdwärme, Wärmepumpe, PV-Anlage, Fassadenmodule, Stromspeicher und ein intelligentes Gebäudemanagementsystem arbeiten zusammen, um Energieerzeugung und Energieverbrauch vorausschauend zu steuern. In den ersten beiden Monaten nach Einzug konnte der notwendige Energiebedarf vollständig durch Sonnenenergie gedeckt werden. Die Regenwassernutzung mit Gründach, Zisterne und Rigolenversickerung ergänzt das Konzept um einen ressourcenschonenden Umgang mit Wasser.
Die Bauherrschaft war aktiv in die Herstellung einzelner Hanflehmwände eingebunden. Dadurch entstand nicht nur zusätzliche ökologische Speichermasse im Gebäude, sondern auch eine besondere Identifikation der Nutzer mit dem Bauwerk. Das Projekt verbindet ökologische, technische, wirtschaftliche und soziale Nachhaltigkeit zu einem durchgängigen Konzept.
Nachhaltigkeit
Effizienz wird durch den KfW-40-Standard, eine sehr gut gedämmte Gebäudehülle, eine Wärmeversorgung über Erdwärme und Wärmepumpe sowie eine Photovoltaikanlage mit Stromspeicher erreicht. Die PV-Anlage auf dem Dach wird durch zusätzliche Module an der Südfassade ergänzt, um insbesondere in der Winterzeit bei tief stehender Sonne höhere Erträge zu erzielen. Ein Gebäudemanagementsystem steuert Erzeugung, Speicherung und Verbrauch vorausschauend und kann Wetterprognosen in die Regelung einbeziehen. In den ersten beiden Monaten nach Einzug, Februar und März, konnte der notwendige Energiebedarf vollständig durch Sonnenenergie gedeckt werden, ohne Strom aus dem öffentlichen Netz zu beziehen.
Konsistenz wird durch den konsequenten Einsatz ökologischer, wohngesunder und möglichst schadstoffarmer Baustoffe erreicht. Die monolithischen Außenwände bestehen aus 50 cm starken Hanfkalksteinen. Innen wurden Lehmputz, Hanflehmwände, Holzfaser, Hanflehmschüttung und ein Trockenestrichsystem aus Basaltgestein eingesetzt. Die ursprünglich geplanten konventionellen Materialien wurden systematisch geprüft und dort ersetzt, wo ökologische und langlebige Alternativen technisch und wirtschaftlich sinnvoll umsetzbar waren. Allein durch den Austausch der ursprünglich geplanten Außenwandkonstruktion konnten rund 16 Tonnen CO2 eingespart werden.
Suffizienz wurde bereits in der Nutzungskonzeption berücksichtigt. Das Gebäude wurde vom ursprünglich geplanten Einfamilienhaus zu einem Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung weiterentwickelt. Dadurch kann das Erdgeschoss zukünftig separat genutzt oder vermietet werden, wenn sich der Flächenbedarf der Familie verändert. Bei später eingeschränkter Mobilität kann die Erdgeschosswohnung durch das Entfernen einer rückbaubaren Wand zu einer rollstuhlgerechten Wohneinheit angepasst werden. Auf einen Keller wurde bewusst verzichtet, da die Gebäudetechnik vollständig in einem kleinen Technikraum im Erdgeschoss untergebracht werden konnte. Dadurch wurden Materialeinsatz, Aushub, Betonmenge und Kosten reduziert.
Cradle-to-Cradle-Ansätze und Kreislauffähigkeit wurden in vielen Bauteilen berücksichtigt. Außenwände, Innenwände und Fußbodenaufbauten sind rückbaubar und können fachgerecht getrennt werden. Im Innenausbau wurden Recyclingmaterialien eingesetzt, darunter Waschtische aus alten Sitzbänken, eine Küche aus wiederverwendeten und übrig gebliebenen Materialien anderer Gewerke sowie Küchengriffe aus alten Feuerwehrschläuchen. Unterkonstruktionen von Wand- und Deckenverkleidungen wurden aus Recyclingholz hergestellt. Schichtholzplatten wurden, wo möglich, mit Buchennägeln verbunden, um den Einsatz von Metallschrauben zu reduzieren und die Materialreinheit sowie Rückbaubarkeit zu verbessern.
Ergänzt wird das Konzept durch Regenwassernutzung und klimaangepasste Freiflächen. Das Gründach speichert Niederschlagswasser, verzögert den Abfluss und trägt durch Verdunstung zur Verbesserung des innerstädtischen Mikroklimas bei. Zusätzlich wird Regenwasser in einer Zisterne gesammelt, im Gebäude genutzt und überschüssiges Wasser über eine Rigole auf dem Grundstück versickert. Die QNG-Zertifizierung befindet sich derzeit in Bearbeitung.
Schlagworte
Energetische Kennwerte
Energiestandard
Energetische Kennwerte
Primärenergie
Geothermie
Sekundärenergie
Strom
Energetische Kennwerte
Primärenergiebedarf ("Gesamtenergieeffizienz")
7,10 kWh/(m²a)
Heizenergieverbrauchswert
3,40 kWh/(m²a)
Stromverbrauchswert
10,10 kWh/(m²a)
Energiebedarf (Prozentuale Verteilung)
Heizung
34 %
Warmwasser
57 %
Lüftung
9 %
Objektdetails
Gebäudespezifische Merkmale
Anzahl Betten
4
Anzahl Kinder
3
Anzahl Wohneinheiten
2
Das Objekt im Internet
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