Architekturobjekte


Elbphilharmonie, Hamburg: Konzertsaal

20457 Hamburg, Platz der Deutschen Einheit 4

Ein Referenzprojekt von HASENKOPF Industrie Manufaktur

Elbphilharmonie, Hamburg - Elbphilharmonie, Hamburg: Konzertsaal

© Hasselblad H3D

Elbphilharmonie, Hamburg - Elbphilharmonie, Hamburg: Konzertsaal

© Christian Hoehn

Elbphilharmonie, Hamburg - Elbphilharmonie, Hamburg: Konzertsaal

© Christian Hoehn

Über 1 Mio. muschelförmige Täler reflektieren den Klang in jedem Winkel des Großen Saals. - Elbphilharmonie, Hamburg: Konzertsaal

© Christian Höhn

Ein Referenzprojekt von HASENKOPF Industrie Manufaktur

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Platz der Deutschen Einheit 4, 20457 Hamburg, Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Erweiterung

Fertigstellungstermin

01.2017

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Architekt/Planer

Herzog & de Meuron Basel Ltd.

Rheinschanze 6

4056 Basel

Schweiz

Tel. +41 61 3855757

info@herzogdemeuron.com

Sonstige

HASENKOPF Industrie Manufaktur GmbH

Stöcklstr. 1-2

84561 Mehring

Deutschland

Tel. +49 8677 9847-0

info@hasenkopf.de

Verwendete Produkte

HASENKOPF Industrie Manufaktur

3D-Oberflächenbearbeitung

3D-Bearbeitung Gipsfaserbeton GIFAtec®

Knauf Integral

Gipsfaserbeton

Gipsfaserbeton GIFAtec®

Beschreibung

Objektbeschreibung

Auf dem Sockel des ehemaligen Kaispeichers an der Elbe erhebt sich Hamburgs neues Wahrzeichen:​ Die Elbphilharmonie ist eines der wohl spektakulärsten Konzerthäuser weltweit; die Architektur – innen wie außen – einzigartig, der Musikgenuss für Kenner unbeschreibbar.

Was lange währt, wird endlich gut. Im Falle der Hamburger Elbphilharmonie so gut, dass sie mit Stolz zu den zehn besten Konzerthäusern weltweit gezählt werden kann. Ausschlaggebend dafür ist vor allem die einmalige, überwältigende Akustik im »Großen Saal«, dem Herzstück der neu errichteten Philharmonie.

Die Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron des renommierten Büros Herzog & de Meuron, Basel/Schweiz, haben in enger Zusammenarbeit mit dem weltberühmten japanischen Akustiker Yasuhisa Toyota, Nagata Acoustics, an der Architektur für den perfekten Klang gefeilt. Durch das ideale Zusammenspiel von Raumgeometrie, Materialien und Oberflächenstruktur wird der Schall der Musik gezielt in jeden Winkel des Konzertsaals gestreut.

Die einzigartige Innenraumverkleidung, die sogenannte »Weiße Haut« aus dem Premiumwerkstoff GIFAtec®, wurde mithilfe aufwendiger 3D-Berechnungen und Tests entwickelt. Mit der Umsetzung des gigantischen Bauprojekts beauftragte die Bauherrenvertretung, ReGe Hamburg, den Generalunternehmer HOCHTIEF. Die Peuckert GmbH war für die Projektabwicklung der »Weißen Haut« zuständig.

Als Zulieferspezialist mit langjähriger Erfahrung in der 3D-Bearbeitung verarbeitete die Hasenkopf Industrie Manufaktur für die Peuckert GmbH über einen Zeitraum von 7 Jahren 10.287 Unikate für die 6.000 m² große »Weiße Haut«. Weitere Aufträge, wie die 3D-bearbeiteten Brüstungsabschlüsse aus Eichenholz und die fugenlosen Empfangstheken und Bartresen aus Corian, folgten.

Beschreibung der Besonderheiten

CAD-Planung & CAM-Programmierung

»Microshaping« nennen CAD-Spezialisten die komplexe Berechnung der individuellen Oberflächenstruktur der »Weißen Haut«. Hier ist keine Platte identisch und keine
Wabenstruktur wiederholt sich. Die 3D-CAD-Daten wurden bei Hasenkopf in der Arbeitsvorbereitung in maschinenfähige CNC-Programme umgewandelt. Die erstellten Makros umfassen zusammen 352 Mio. Zeilen.

Verwendete Materialien:​ Gipsfaserbeton GIFAtec®
Der Gipsfaserbeton GIFAtec® von Knauf Integral erfüllt die Anforderungen für ein Konzerthaus perfekt:​ mit einer Dichte von 1500 kg / m³ ist das Material äußerst massiv und zudem nicht brennbar. Dies sorgt in der Verbindung mit der Strukturierung für eine besonders gute Akustik.

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