Elbphilharmonie, Hamburg: Konzertsaal
20457 Hamburg, Platz der Deutschen Einheit 4
Ein Referenzprojekt von HASENKOPF Industrie Manufaktur
Basisdaten zum Objekt
Lage des Objektes
Platz der Deutschen Einheit 4, 20457 Hamburg, Deutschland
Objektkategorie
Objektart
Art der Baumaßnahme
Erweiterung
Fertigstellungstermin
01.2017
Projektbeteiligte Firmen und Personen
Verwendete Produkte
Lage und Umgebung
Beschreibung
Objektbeschreibung
Was lange währt, wird endlich gut. Im Falle der Hamburger Elbphilharmonie so gut, dass sie mit Stolz zu den zehn besten Konzerthäusern weltweit gezählt werden kann. Ausschlaggebend dafür ist vor allem die einmalige, überwältigende Akustik im »Großen Saal«, dem Herzstück der neu errichteten Philharmonie.
Die Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron des renommierten Büros Herzog & de Meuron, Basel/Schweiz, haben in enger Zusammenarbeit mit dem weltberühmten japanischen Akustiker Yasuhisa Toyota, Nagata Acoustics, an der Architektur für den perfekten Klang gefeilt. Durch das ideale Zusammenspiel von Raumgeometrie, Materialien und Oberflächenstruktur wird der Schall der Musik gezielt in jeden Winkel des Konzertsaals gestreut.
Die einzigartige Innenraumverkleidung, die sogenannte »Weiße Haut« aus dem Premiumwerkstoff GIFAtec®, wurde mithilfe aufwendiger 3D-Berechnungen und Tests entwickelt. Mit der Umsetzung des gigantischen Bauprojekts beauftragte die Bauherrenvertretung, ReGe Hamburg, den Generalunternehmer HOCHTIEF. Die Peuckert GmbH war für die Projektabwicklung der »Weißen Haut« zuständig.
Als Zulieferspezialist mit langjähriger Erfahrung in der 3D-Bearbeitung verarbeitete die Hasenkopf Industrie Manufaktur für die Peuckert GmbH über einen Zeitraum von 7 Jahren 10.287 Unikate für die 6.000 m² große »Weiße Haut«. Weitere Aufträge, wie die 3D-bearbeiteten Brüstungsabschlüsse aus Eichenholz und die fugenlosen Empfangstheken und Bartresen aus Corian, folgten.
Beschreibung der Besonderheiten
»Microshaping« nennen CAD-Spezialisten die komplexe Berechnung der individuellen Oberflächenstruktur der »Weißen Haut«. Hier ist keine Platte identisch und keine
Wabenstruktur wiederholt sich. Die 3D-CAD-Daten wurden bei Hasenkopf in der Arbeitsvorbereitung in maschinenfähige CNC-Programme umgewandelt. Die erstellten Makros umfassen zusammen 352 Mio. Zeilen.
Verwendete Materialien: Gipsfaserbeton GIFAtec®
Der Gipsfaserbeton GIFAtec® von Knauf Integral erfüllt die Anforderungen für ein Konzerthaus perfekt: mit einer Dichte von 1500 kg / m³ ist das Material äußerst massiv und zudem nicht brennbar. Dies sorgt in der Verbindung mit der Strukturierung für eine besonders gute Akustik.
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