Architekturobjekt 774 von 4.257

Architekturobjekte


Einfamilienhaus in Bern mit Solarziegel

Ein Referenzprojekt von SunStyle

Dachaufstockung in Bern mit Solarziegel von SunStyle | Ost/West Ausrichtung des Dachs - Einfamilienhaus in Bern mit Solarziegel

© Cedric Perler & Christoph Kohler

Dachaufstockung in Bern mit Solarziegel von SunStyle | Moderne Optik mit SunStyle Dachziegeln, die sich ins Altbau-Quartier einfügen. - Einfamilienhaus in Bern mit Solarziegel

© Cedric Perler & Christoph Kohler

Dachaufstockung in Bern mit Solarziegel von SunStyle | Der jährliche Strombedarf wird mit der Ost/West Ausrichtung gedeckt. - Einfamilienhaus in Bern mit Solarziegel

© Cedric Perler & Christoph Kohler

Dachaufstockung in Bern mit Solarziegel von SunStyle | Das voll integrierte Solardach passt sich dem Ortsbild an. - Einfamilienhaus in Bern mit Solarziegel

© Cedric Perler & Christoph Kohler

Dachaufstockung in Bern mit Solarziegel von SunStyle | Die Dachdimensionen wurden dem Rastermaß der Solarziegel angepasst für eine größtmögliche Energieproduktion. - Einfamilienhaus in Bern mit Solarziegel

© Cedric Perler & Christoph Kohler

Ein Referenzprojekt von SunStyle

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Bern, Schweiz

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Erweiterung

Fertigstellungstermin

06.2022

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Architekt/Planer

Architekturbüro N11

Gewerbestr. 4

3770 Zweisimmen

Schweiz

Tel. +41 (0)33 722 34 11

trachsel@n11.ch

Gebäudedaten

Anzahl der Vollgeschosse

2-geschossig

Beschreibung

Objektbeschreibung

Das Dach eines Hauses ist weit mehr als nur ein beständiger Schutz vor Wind und Wetter. Als prägendes Element des Eigenheims zieht es die Blicke auf sich und vervollständigt das architektonische Erscheinungsbild der Immobilie. So sahen es auch die Eigentümer dieses Hauses. Im Zuge einer Dachaufstockung zur Schaffung zusätzlichen Wohnraums nutzten sie die Gelegenheit, ihr Gebäude sowohl gestalterisch als auch hinsichtlich der Energieversorgung aufzuwerten. Herkömmliche Solarmodule kamen für sie jedoch nicht infrage. Die Architektur des Hauses und eine zukunftsorientierte Bauweise standen für die Bauherrschaft an erster Stelle. Gleichzeitig sollte die Dachfläche möglichst vollständig mit Solarziegeln belegt werden, um das Potenzial der Sonnenenergie bestmöglich auszuschöpfen. Ein klarer Fall für die Produkte von SunStyle.

Welche Faktoren gab es beim Umbau zu berücksichtigen?
Im Mittelpunkt des Umbaus standen zum einen die größtmögliche Erweiterung der Wohnfläche und zum anderen die Verbesserung der energetischen Eigenschaften der gesamten Gebäudehülle. Maßgeblich waren dabei die Vorgaben der Bauverordnung der Stadt Bern. Die Dachfläche sollte optimal zur Stromerzeugung genutzt werden, um die verfügbare Sonnenenergie bestmöglich zu nutzen.
Das Gebäude befindet sich in Hanglage und nahe eines beliebten Naherholungsgebiets. Aufgrund dieser exponierten Lage spielte auch die Gestaltung des Daches eine wichtige Rolle. Zudem sollten langlebige und verantwortungsvoll ausgewählte Materialien zum Einsatz kommen.
Kurz gesagt:​ Das Haus sollte zu einem Vorzeigeprojekt werden und in neuem Glanz erstrahlen.

Wie wurden die gesetzten Ziele erreicht?
Gemeinsam mit dem Architekten Sascha Schär vom Architekturbüro N11 in Zweisimmen entstand ein Konzept für den Umbau nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip. Der zusätzliche Wohnraum wurde durch eine steile Dachneigung in Kombination mit einer maximalen Kniewandhöhe bestmöglich ausgeschöpft. Gleichzeitig konnten die Anforderungen der Stadt Bern vollständig erfüllt werden.
Um Passanten auf der öffentlichen Treppe hinter dem Haus ein hochwertiges und zum Ortsbild passendes Erscheinungsbild zu bieten, entschied man sich für ein voll integriertes Solardach.
Für eine möglichst hohe Stromproduktion wurden die Dachabmessungen an die Vorgaben und Rastermaße von SunStyle angepasst. Dadurch konnte ein maximaler Anteil der Dachfläche mit Solarziegeln belegt werden. Ergänzt wurde das SunStyle-System durch das Smart Energy Ecosystem von SolarEdge. Dessen Leistungsoptimierer gleichen Einschränkungen aus, die durch zeitweise Verschattung einzelner Dachbereiche entstehen. Ursache dafür waren in diesem Projekt die Hanglage sowie ein Kamin auf der Dachfläche. Durch die intelligente Steuerung der einzelnen Solarziegel wird verhindert, dass die Verschattung einzelner Module die Leistung des Gesamtsystems beeinträchtigt.
Abgerundet wird das Energiekonzept durch den Energiemanager von Smartfox. Dadurch werden angeschlossene Verbraucher wie die Wärmepumpe bevorzugt mit selbst erzeugtem Strom versorgt. Produziert die Solaranlage mehr Energie als aktuell benötigt wird, schaltet sich die Wärmepumpe automatisch ein. Das erhöht den Anteil des direkt genutzten Solarstroms und reduziert den Bezug von Strom aus dem öffentlichen Netz. Zudem können sich die Investitionskosten dadurch schneller auszahlen. Das Haus ist damit smartgrid-ready und bestens auf zukünftige Anforderungen vorbereitet.

Weshalb wurden die SunStyle-Solarziegel gewählt?
Das Ergebnis überzeugte die Bauherren auf ganzer Linie. Die SunStyle-Solarziegel verleihen dem Haus ein modernes Erscheinungsbild und fügen sich gleichzeitig harmonisch in das Altbauquartier ein. Damit erfüllt das Dach die Anforderungen an eine zeitgemäße Optik und moderne Solartechnik gleichermaßen.

Besitzer Eigenheim
„Unser Haus befindet sich im öffentlich zugänglichen Naherholungsgebiet Bern. Wir erhalten viele Komplimente von Passanten und Nachbarn.“

Auch die Stromerträge übertrafen die Erwartungen. Mit einer installierten Leistung von 10 kWp in Ost-West-Ausrichtung wird ein Jahresertrag von rund 8.000 bis 9.000 kWh erwartet. Durch den Einsatz des Smartfox-Energiemanagers konnte zudem ein deutlich größerer Anteil des produzierten Solarstroms direkt im Haus genutzt werden. Möglich wurde dies durch die intelligente Ansteuerung der Wärmepumpe. Darüber hinaus können künftig weitere Verbraucher wie eine Ladestation für Elektrofahrzeuge oder vernetzte Haushaltsgeräte eingebunden werden.
Es muss also nicht immer eine Südausrichtung mit 30 Grad Dachneigung sein. Auch eine Ost-West-Ausrichtung kann Erträge ermöglichen, die den jährlichen Strombedarf einer Immobilie decken oder sogar übertreffen.

Objektdetails

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