Architekturobjekt 1 von 1.805

Architekturobjekte

Heinze ArchitekturAWARD 2026: Teilnehmer


Dunkle Schale, Heller Kern

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: Technsiche Universität München, Department of Architecture, Finn-Matti Hirtz

Visualisierung Innenhof - Dunkle Schale, Heller Kern

© Finn-Matti Hirtz, Zeno Blaas, Jan Ludwig

Visualisierung Lichthof - Dunkle Schale, Heller Kern

© Finn-Matti Hirtz, Zeno Blaas, Jan Ludwig

Visualisierung Esszimmer - Dunkle Schale, Heller Kern

© Finn-Matti Hirtz, Zeno Blaas, Jan Ludwig

Visualisierung Wohnküche - Dunkle Schale, Heller Kern

© Finn-Matti Hirtz, Zeno Blaas, Jan Ludwig

Visualisierung Fassade - Dunkle Schale, Heller Kern

© Finn-Matti Hirtz, Zeno Blaas, Jan Ludwig

Modellfotos - Dunkle Schale, Heller Kern

© Finn-Matti Hirtz, Zeno Blaas, Jan Ludwig

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: Technsiche Universität München, Department of Architecture, Finn-Matti Hirtz

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Entwurfskonzept

Fertigstellungstermin

03.2026

Gebäudedaten

Bauweise

Holzskelettbau

Tragwerkskonstruktion

Holz

Anzahl der Vollgeschosse

3- bis 5-geschossig

Raummaße und Flächen

Bruttogrundfläche

5.640 m²

 

Nutzfläche

4.750 m²

 

Verkehrsfläche

890 m²

 

Wohnfläche

4.300 m²

Beschreibung

Objektbeschreibung

Hintergrund:​
Städte stehen heute mehr denn je vor der Herausforderung, auf begrenztem Raum vielfältige Anforderungen zu erfüllen:​ steigender Wohnraumbedarf, Flächenknappheit, demografischer Wandel, Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Gleichzeitig wachsen die ökologischen und ökonomischen Ansprüche an eine ressourcenschonende und resiliente Stadtentwicklung. In diesem Spannungsfeld gewinnt die bauliche Nachverdichtung – insbesondere in Form von Aufstockungen mit Holz – zunehmend an Bedeutung.
Die vertikale Erweiterung bestehender Gebäude ist eine effiziente Möglichkeit, innerstädtische Potenziale zu nutzen, ohne neue Flächen zu versiegeln. So können vorhandene Infrastrukturen weiter genutzt, Quartiere gestärkt und städtebauliche Qualitäten gezielt weiterentwickelt werden. Das Büro- und Ärztehaus am Candidplatz in München bietet aus städtebaulicher, konstruktiver und funktionaler Sicht ein hohes Potenzial für eine solche Entwicklung und eröffnet damit eine wertvolle Perspektive für bezahlbaren Wohnraum in München.

Aufgabenstellung und Raumprogramm:​
Der Gebäudekomplex am Candidplatz wurde im Jahr 1984 errichtet. Er besteht aus insgesamt neun Bauabschnitten und beherbergt verschiedene
medizinische Einrichtungen, darunter Hausarzt-, Zahnarzt- und Augenarztpraxen sowie physiotherapeutische Angebote und Gewerbeflächen. Trotz seiner primären Nutzung als Büro- und Ärztehaus bietet das Gebäude aufgrund seiner baulichen Struktur – einem Stahlbeton-Skelettbau mit zentralen Erschließungskernen – und seiner städtebaulichen Lage ein hohes Potenzial für eine Nachverdichtung durch Aufstockung.

Die Entwurfsaufgabe bestand darin, eine angemessene Systematik zur Aufstockung der bestehenden neun Gebäudeteile unter Berücksichtigung von Lastreserven für ein bis drei zusätzliche Geschosse in Holzbauweise auszuarbeiten. Ziel ist die Entwicklung zeitgemäßer Wohnkonzepte, die
den Prinzipien der Suffizienz folgen und den Pro-Kopf- Flächenverbrauch minimieren. Es sollen kompakte, gut durchdachte Grundrisse entstehen, die eine effiziente Flächennutzung ermöglichen und gleichzeitig modernen Wohnansprüchen gerecht werden. Besonderer Wert wird auf die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit der neuen Wohneinheiten gelegt. Im Erdgeschoss und auf den Dachflächen können ergänzend Gemeinschaftsflächen vorgesehen werden, die den Bewohner:​innen Raum für sozialen Austausch, Co-Working oder kollektive Aktivitäten bieten. Die Nutzungen im Bestand sollen weitestgehend erhalten bleiben.

Lage und Ausgangssituation:​
Das Gebäude zeichnet sich durch einige städtebauliche und architektonische Besonderheiten aus. Umschlossen von den stark frequentierten Verkehrsadern des Mittleren Rings und der Candidstraße, ist der Solitär einer erhöhten Lärmbelastung und einer schwierigen Erschließung ausgesetzt. Das städtische Umfeld ist geprägt von Wohn- und Geschäftsgebäuden sowie weitläufigen Grünanlagen entlang des Auer Mühlbachs.
Acht ineinander verschränkte und in der Höhe verspringende Volumen formen zusammen mit dem gegenüberliegenden zweigeschossigen Baukörper ein einzigartiges Ensemble mit einer Hofsituation in der Mitte, die vom Straßenlärm geschützt ist. Die bestehende Qualität dieses überraschend ruhigen, wohlproportionierten und grün gestalteten Innenhofs gilt es in unserer Intervention zu bewahren und weiterzudenken.

Eingriff Erdgeschoss:​
Der Komplex wird zurzeit über zwei primäre und zwei sekundäre Zugänge erschlossen, darunter eine U-Bahn-Unterführung und zwei dunkle, enge Durchgänge. Unsere erste Intervention besteht in dem Verbreitern der Durchgänge durch teilweises Zurückbauen der Fassade im Erdgeschoss. Dadurch entstehen ca. 100 überdachte Fahrradstellplätze. Ein Kiosk, eine Fahrradwerkstatt und eine Notfallapotheke sollen die Durchgänge beleben, Angsträume mindern und die Aufenthaltsqualität stärken.
Eine zusätzliche Aufwertung erfährt das Erdgeschoss durch ein Quartierscafé mit Sonnenterrasse im Baukörper G1 sowie durch einen Kindergarten in den Baukörpern G7 und G8, der die umliegende Grünfläche als Außenbereich nutzen kann. Die restlichen 500 Quadratmeter werden weiterhin als Büro und Co-Working Space genutzt; die bestehenden Grün- und Wasserflächen im Hof erhalten wir als wichtige Retentionsflächen mit Kühleffekt. Ein neuer Pocketpark im Nordosten des Grundstücks soll einen ruhigen Gegenpol zum belebten Innenhof schaffen.

Die Sonderstellung des Einzelbaukörpers G9 möchten wir durch eine Umnutzung als Kulturpavillon stärken. Durch eine neue Pfosten-Riegel-Fassade, eine farbige Wendeltreppe und eine öffentliche Dachterrasse soll er sich dem Hof mehr öffnen und zu einem Ort der Begegnung und des Austausches im Zentrum des Ensembles werden.

Aufstockungsprinzip:​
Die tiefen Baukörper des Bestandes stellen hohe Anforderungen an die Entwicklung sinnvoll belichteter Wohnungsgrundrisse in der vertikalen Erweiterung. Die prägnante Kubatur des Bestandes wird gleichmäßig um drei Geschosse in Holzbauweise aufgestockt, wodurch die Lastreserven maximal ausgenutzt werden, Verschattung im Hof minmal gehalten wird und die kennzeichnenden Volumenversprünge des Bestandes beibehalten werden.
Zwei gezielte volumetrische Anpassungen waren notwendig, um effiziente Grundrissstrukturen zu ermöglichen. Die Baukörper G3 und G8 werden nicht aufgestockt, da sie zu weit von den bestehenden Erschließungskernen entfernt liegen. Gleichzeitig öffnet der bewusste Verzicht auf die Aufstockung an diesen Stellen den bisher stark abgeschlossenen Innenhof und stärkt die Durchlässigkeit im größeren städtebaulichen Kontext. So entsteht eine räumliche Verbindung zwischen der Nord-Süd-orientierten Straßenachse und dem Grünstreifen – ein Beitrag zur städtischen Durchlüftung und zur Ausbildung einer Kaltluftschneise. Einen Beitrag zur Schwammstadt schaffen wir durch das Ausbilden von Retentionsdächern.
Auf den Dachflächen der aufgestockten Baukörper G2, G4 und G7 entsteht pro Treppenhaus eine öffentliche Dachterrasse mit Alpenpanorama; Pergolastrukturen sorgen für eine geeignete Verschattung. Die übrigen Dachflächen werden mit PV-Anlagen und Solarthermie-Kollektoren ausgestattet, um eine autarke Energieversorgung zu unterstützen.

Konzept und Grundrissentwicklung:​
Der zentrale Entwurfseingriff ist das Einfügen von Lichthöfen:​ Aus der Mitte jedes aufgestockten Baukörpers wird ein 5 × 5 Meter großes Volumen herausgeschnitten. Diese vertikalen Höfe – jeweils zwei pro Treppenhaus – dienen der Belichtung, Belüftung und Erschließung der Wohnungen. Sie lösen die Problematik der großen Gebäudetiefe, ermöglichen das Querlüften aller Wohnungen und schirmen sie gleichzeitig von der Lärmbelastung der umliegenden Straßen ab.
Das Motiv der Blockrandbebauung mit Innenhof wird in die Vertikale übersetzt. Die Wohnungen organisieren sich um einen zentralen, offenen Hof, der zugleich Erschließungs- und Begegnungsraum ist. Gemeinschaftsräume und nutzungsneutrale Flächen stärken die Nachbarschaft und schaffen informelle Treffpunkte. Trotz hoher Gebäudetiefe entstehen äußerst effiziente Grundrisse.Unerwartet öffnet sich im Inneren ein spannungsvoller Raum, der von außen nicht ablesbar ist:​ eine ruhige, geschützte Oase auf Höhe des siebten Geschosses, fernab von Lärm und Hektik des Stadtraums.

Den Auftakt einer jeden Wohnung bildet eine modulare Funktionszone bestehend aus Garderobe und Bad. Von dort betritt man eine großzügige Wohnküche mit fünf Meter langer Küchenzeile am Lichthof. Glasbausteinfenster schaffen eine gewisse Privatheit zum Laubengang und erfüllen gleichzeitig dessen Brandschutzanforderungen. Die Schlafzimmer sind jeweils auf der Lichthof-abgewandten Seite angeordnet und haben mindestens 10 Quadratmeter. Alle Wohnungen sind barrierefrei und nach dem bayerischen Förderkorridor förderfähig.

Konstruktion:​
Die leichte Holz-Skelettbauweise mit Rippen- bzw. Holzbalkendecke ermöglicht drei zusätzliche Geschosse auf dem bestehenden Stahlbetonskelettbau. Die drei Bestandstreppenkerne werden zu Sicherheitstreppenhäusern aufgerüstet und in Holzmassivbauweise vertikal fortgeführt. Leitungen und Vertikallasten werden in einer Transferebene umgelegt. Der Holzbau dreht sich in seiner Spannrichtung im Windmühlenprinzip um die Lichthöfe (siehe Konstruktionsmodell). Durch das Ausbilden der Wohnungstrennwände als Scheiben wird so die Steifigkeit der Konstruktion in alle Richtungen gewährleistet. Da wir uns mit der Aufstockung bereits im Hochhausbereich befinden (OKF > 22m), gelten striktere Brandschutzanforderungen.
Um den Naturbaustoff Holz und die strukturelle Logik der Konstruktion im Inneren der Wohnräume erfahrbar zu machen, bleiben die Stützen sowie die Holzbalkendecke unverkleidet. Sämtliche sichtbare Bauteile sind auf Abbrand nach F90 bemessen, eine Sprinkleranlage wird als Kompensationsmaßnahme für den Brandschutz verbaut. Tragende Raummodule werden in der Bad- und Garderobenzone eingesetzt, um einen hohen Vorfertigungsgrad zu erzielen. An diese Module wird der Holzskelettbau angehängt und anschließend die nichttragenden Fassaden-elemente als Holztafelwände montiert, die aus Brandschutzgründen eine nichtbrennbare Metalleindeckung benötigen.

Fazit:​
Das Projekt verbindet Bestand und Aufstockung zu einem nachhaltigen, sozial durchmischten Wohnensemble, das den Ort respektiert und gleichzeitig neu interpretiert. Ebenso setzten wir auf nachhaltige Strategien wie Design for Dissasembly, das Verwenden von nachhaltigen bzw. nachwachsenden Baustoffen und die Wiederverwendung von bestehenden Elementen. Das Projekt soll eine Gegenthese zum genehmigten Wettbewerbsentwurf "Candidtor" von MVRDV formulieren, das an der Stelle ein luxuriöses Büro-Hochhaus aus Stahlbeton vorsieht.

Beschreibung der Besonderheiten

Re-Use
Durch die Fassadensanierung des "Kulturpavillons" werden bodentiefe Fensterelemente ausgebaut, die in den öffentlichen Nutzungen des EG wieder eingesetzt werden können. Damit öffnet sich die Sockelzone gegenüber der vorherigen wehrhaften Brüstungsfenster mehr zum belebten Innenhof.
Die C-förmigen Betonschalen, an deren Stelle nun die Wendeltreppe des Pavillons steht, können als Sitzbänke im neu entstehenden Pocketpark im Nordosten des Grundstücks wiederverwendet werden. Damit schaffen wir wichtige Aufenthaltsqualitäten und Sitzmöglichkeiten, die aktuell gar nicht auf dem Grundstück zu finden sind.
Als Fassadenbekleidung in der Aufstockung kommen rückgebaute Alu-Paneele aus dem Klinikum Großhadern zum Einsatz, welches für den Abriss 2030 freigegeben ist. Die Paneele haben ein sehr geeignetes Maß und erfüllen die brandschutztechnische Anforderung einer nichtbrennbaren Fassadeneindeckung.

Vorfertigung:​
Das Projekt zeichnet sich durch einen enorm hohen Vorfertigungsgrad aus, um präzise Bauteilfügungen sowie eine kurze Bauzeit zu gewährleisten, die den laufenden Betrieb in den Bestandsgeschossen so wenig wie möglich zu stören soll. Tragende Raummodule werden in der Bad- und Garderobenzone eingesetzt. Die Holzbalkendecke wird in transportierbaren Elementen aus vier jeweils vier Trägern und Dreischichtplatte vorgefertigt. Die Knotenpunkte zwischen Balken und Träger sowie zwischen Träger und Stützen sind als Steckverbindungen konzipiert. Schließlich werden die nichttragenden Fassadenelemente als Holztafelwände montiert. Das ermöglicht ein späteres Ausbauen oder Verändern. Guter Holzbau muss einfach sein.

Reversible Verbindungen:​
Sämtliche Verbindungen sind für Design for Dissasembly konzipiert. Für die Verbindung der Träger werden lösbare Einschubverbinder (z.B. Sherpa) verwendet; X-Fix-Verbinder im Fußbodenbereich erleichtern die (De-)Montage der Deckenelemente. Die Stützen sind über gekapselte Stahlkonsolen gefügt (siehe Sprengzeichnung der Konstruktion).

Nachhaltigkeit

Re-Use
Durch die Fassadensanierung des "Kulturpavillons" werden bodentiefe Fensterelemente ausgebaut, die in den öffentlichen Nutzungen des EG wieder eingesetzt werden können. Damit öffnet sich die Sockelzone gegenüber der vorherigen wehrhaften Brüstungsfenster mehr zum belebten Innenhof.
Die C-förmigen Betonschalen, an deren Stelle nun die Wendeltreppe des Pavillons steht, können als Sitzbänke im neu entstehenden Pocketpark im Nordosten des Grundstücks wiederverwendet werden. Damit schaffen wir wichtige Aufenthaltsqualitäten und Sitzmöglichkeiten, die aktuell gar nicht auf dem Grundstück zu finden sind.
Als Fassadenbekleidung in der Aufstockung kommen rückgebaute Alu-Paneele aus dem Klinikum Großhadern zum Einsatz, welches für den Abriss 2030 freigegeben ist. Die Paneele haben ein sehr geeignetes Maß und erfüllen die brandschutztechnische Anforderung einer nichtbrennbaren Fassadeneindeckung.

Vorfertigung:​
Das Projekt zeichnet sich durch einen enorm hohen Vorfertigungsgrad aus, um präzise Bauteilfügungen sowie eine kurze Bauzeit zu gewährleisten, die den laufenden Betrieb in den Bestandsgeschossen so wenig wie möglich zu stören soll. Tragende Raummodule werden in der Bad- und Garderobenzone eingesetzt. Die Holzbalkendecke wird in transportierbaren Elementen aus vier jeweils vier Trägern und Dreischichtplatte vorgefertigt. Die Knotenpunkte zwischen Balken und Träger sowie zwischen Träger und Stützen sind als Steckverbindungen konzipiert. Schließlich werden die nichttragenden Fassadenelemente als Holztafelwände montiert. Das ermöglicht ein späteres Ausbauen oder Verändern. Guter Holzbau muss einfach sein.

Reversible Verbindungen:​
Sämtliche Verbindungen sind für Design for Dissasembly konzipiert. Für die Verbindung der Träger werden lösbare Einschubverbinder (z.B. Sherpa) verwendet; X-Fix-Verbinder im Fußbodenbereich erleichtern die (De-)Montage der Deckenelemente. Die Stützen sind über gekapselte Stahlkonsolen gefügt (siehe Sprengzeichnung der Konstruktion).
 

Auszeichnungen

1. Förderpreis des MAIV Münchener Architekten und Ingenieursverein

1. Preis ProHolz Student Trophy 2026 Bauplatz München

Schlagworte

Aufstockung, Holzbau, Skelettbau, Urban, Nachverdichtung, Re-Use, Recycle, Candidplatz, München, Wohnbau, Lichthof, Atrium, Holzbalkendecke, Rippendecke, Brandschutz, Vorfertigung, Belichtung, Belüftung, Untergiesing, Quartier, Gemeinschaft, Kulturpavillon, Retentionsdach, Photovoltaik, Bauen im Bestand, Umnutzung, Design for Disassembly, Rückbaubarkeit, Sortenrein Bauen

Objektdetails

Gebäudespezifische Merkmale

Anzahl Wohneinheiten

49

Das Objekt im Internet

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