Architekturobjekt 1 von 2.890

Architekturobjekte


Digital Monolith in Traunstein

83278 Traunstein, Papst-Benedikt-XVI-Platz 2

Ein Referenzprojekt von ASB Systembau Horst Babinsky

Digital Monolith Dämmerung - Digital Monolith in Traunstein

© ASB GlassFloor

Digital Monolith vor dem Landratsamt - Digital Monolith in Traunstein

© ASB GlassFloor

Digital Monolith in Traunstein - Digital Monolith in Traunstein

© ASB GlassFloor

Digital Monolith bei Nacht - Digital Monolith in Traunstein

© ASB GlassFloor

Digital Monolith im Aufbau - Digital Monolith in Traunstein

© ASB GlassFloor

Ein Referenzprojekt von ASB Systembau Horst Babinsky

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Papst-Benedikt-XVI-Platz 2, 83278 Traunstein, Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Neubau

Fertigstellungstermin

09.2025

Verwendete Produkte

ASB Systembau Horst Babinsky

LED-Großbildwände

LED-Glasfläche

Beschreibung

Objektbeschreibung

Mit dem „Digital Monolith“ vor dem Landratsamt Traunstein wurde eine Installation realisiert, die Kunst, Architektur und digitale Technologie miteinander verbindet. Das Projekt von Christof Babinsky zeigt, wie sich öffentliche Räume durch den Einsatz von LED-Glasflächen neu definieren und als kommunikative Schnittstellen nutzen lassen. 
Die freistehende Skulptur ist 4,5 Meter hoch und 2 Meter breit und beidseitig bespielbar. Mit über 2,25 Millionen LEDs pro Seite entsteht eine hochauflösende Bildfläche, die durch ein bruch- und kratzfestes Spezialglas geschützt ist. Die Konstruktion vereint technische Präzision mit gestalterischer Klarheit und wird so zu einem markanten Element im Stadtraum. 

Inhaltlich wird die LED-Fläche überwiegend mit künstlerischen Arbeiten bespielt – sowohl von regionalen als auch internationalen Künstlerinnen und Künstlern. Gleichzeitig bietet die Installation die Möglichkeit, weitere Inhalte darzustellen, etwa Informationen, kulturelle Programme oder kommunikative Formate der Stadt. Damit fungiert der „Digital Monolith“ als flexibel nutzbare Plattform, die sich an unterschiedliche Anforderungen und Nutzungsszenarien anpassen lässt. 

Das Projekt steht exemplarisch für die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von LED-Glasflächen im öffentlichen und architektonischen Kontext. Städte können solche Installationen als Informations- oder Kulturdisplay einsetzen, öffentliche Gebäude als Medium für Kommunikation und Orientierung. Auch in anderen Bereichen – etwa in Hotels, Museen, Hochschulen oder Unternehmenszentralen – eröffnen sich neue Möglichkeiten, Inhalte räumlich zu inszenieren und Nutzer aktiv einzubinden. 

Der „Digital Monolith“ greift zugleich eine inhaltliche Ebene auf:​ Inspiriert von der Symbolik des Monolithen als Ursprung von Innovation und Fortschritt thematisiert das Projekt die Rolle von Kreativität und technologischer Entwicklung im urbanen Kontext. Die Installation versteht sich damit nicht nur als visuelles Objekt, sondern als Impulsgeber für den Diskurs über die Zukunft öffentlicher Räume. 
Als architektonisches Element verbindet der Monolith mediale Oberfläche und räumliche Präsenz zu einer Einheit. Er fungiert als Blickfang, Informationsmedium und kulturelle Plattform zugleich und zeigt, wie digitale Technologien integraler Bestandteil von Architektur und Stadtgestaltung werden können.

 

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