Architekturobjekte

Heinze ArchitekturAWARD 2026: Teilnehmer


Die Nasse Zone. Mehr als Waschen und Kochen

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: Universität der Künste Berlin, Gestaltung (Fachbereich Architektur), Jolan Cantzen

Nasse Zone bespielt Wohnung - Die Nasse Zone. Mehr als Waschen und Kochen

© Anna Lisa Senius + Jolan Attia Cantzen

Strukturmodell - Die Nasse Zone. Mehr als Waschen und Kochen

© Anna Lisa Senius + Jolan Attia Cantzen

Supermarktdach als Gemeinschaftsfläche Bewohnenden - Die Nasse Zone. Mehr als Waschen und Kochen

© Anna Lisa Senius + Jolan Attia Cantzen

Nasse Zone - Die Nasse Zone. Mehr als Waschen und Kochen

© Anna Lisa Senius + Jolan Attia Cantzen

Nasse Zone - Die Nasse Zone. Mehr als Waschen und Kochen

© Anna Lisa Senius + Jolan Attia Cantzen

Nasse Zone - Die Nasse Zone. Mehr als Waschen und Kochen

© Anna Lisa Senius + Jolan Attia Cantzen

Nasse Zone - Die Nasse Zone. Mehr als Waschen und Kochen

© Anna Lisa Senius + Jolan Attia Cantzen

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: Universität der Künste Berlin, Gestaltung (Fachbereich Architektur), Jolan Cantzen

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Entwurfskonzept

Fertigstellungstermin

11.2025

Gebäudedaten

Bauweise

Holzhybridbau

Tragwerkskonstruktion

Stahlbeton

Anzahl der Vollgeschosse

6- bis 10-geschossig

Raummaße und Flächen

Bruttorauminhalt

19.700 m³

 

Bruttogrundfläche

1.650 m²

 

Nutzfläche

5.400 m²

 

Verkehrsfläche

680 m²

 

Wohnfläche

4.100 m²

 

Grundstücksgröße

3.000 m²

Beschreibung

Objektbeschreibung

Die Dienende Zone
Dienende Zonen spielen seit jeher eine zentrale Rolle in vielen Architekturtypen – auch im Wohnen. Sie wurde im Verlauf des 20. und 21. Jahrhunderts jedoch zunehmend auf technische Funktionen reduziert. Noch heute werden diese Bereiche im Wohnungsbau oft marginalisiert und ihre räumlichen sowie sozialen Potenziale bleiben weitgehend ungenutzt.

Die Nasse Zone
Es zeichnen sich neue Formen des Wohnens ab:​ Die Grenzen zwischen Leben, Arbeiten, Pflegen und Entspannen verschwimmen zunehmend - sowohl im Alltag als auch im architektonischen Raum. Während sich die Küche bereits vielerorts zum erweiterten Wohnraum gewandelt hat, bleibt das Bad meist funktional, isoliert und häufig ohne Tageslicht. Mit unserem Projekt interpretieren wir die „Dienende Zone“ als Wohnraum – zur „Nassen Zone“.

Anwendung
Viele eingeschossige Supermarkte stehen in Berlin. Sie sind rein monofunktional und für ihre Umgebung sehr wenig verdichtet. Wenn wir Berlin verdichten wollen, sollten wir uns mit der Typologie der Supermärkte beschäftigen. Unsere prototypisch entworfenen Wohnungen mit Nasser Zone überlagern sich exemplarisch auf ein Supermarktdach in Berlin Tempelhof. 

Beschreibung der Besonderheiten

- Prototypsiche Arbeitsweiese -> Adaptionspotential an mehrere Grundstücke
- Typologische Herangehensweise an Wohnbauten
- Flexibilität und Aneignungspotential der Wohnungen
- Vilefalt des Maßstabs im Städtebau durch flexiblen Grundtypen
- Mehr als eine Wohnküche
 

Nachhaltigkeit

- Hybridbauweise
- Stahlbetonfertigteile für Bauteile mit wenig Volumen (kleiner CO2-Fußabdruck), leicht wieder abbaubar (Cradle to Cradle)
- Bodenkonstruktion als Brettschichtholzdecken 
- Langlebigkeit durch Adaptionsmöglichkeit in Wohnungsgrößen und Wohnungsschnitten (Schalträume) sowei nicht tragender Innenausbau
- Adaption durch das "Ass" und die Nasse Zone als geschnkter zusätzlicher Raum
- siehe Detailschnitt und Axonometire Strategie Nachhaltigkeit

 

Schlagworte

Wohnungsbau, Wohnen, Prototyp, Dienende Zone, Experiment, Küchen, Bäder, Wasser, genossenschaftlicher Wohnungsbau, Wohnbau, Wohnen über Supermarkt, Nachverdichtung

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