Heinze ArchitekturAWARD 2026: Teilnehmer
Die Nasse Zone. Mehr als Waschen und Kochen
Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: Universität der Künste Berlin, Gestaltung (Fachbereich Architektur), Jolan Cantzen
Basisdaten zum Objekt
Lage des Objektes
Deutschland
Objektkategorie
Objektart
Art der Baumaßnahme
Entwurfskonzept
Fertigstellungstermin
11.2025
Zeichnungen und Unterlagen
Gebäudedaten
Bauweise
Holzhybridbau
Tragwerkskonstruktion
Stahlbeton
Anzahl der Vollgeschosse
6- bis 10-geschossig
Raummaße und Flächen
Bruttorauminhalt
19.700 m³
Bruttogrundfläche
1.650 m²
Nutzfläche
5.400 m²
Verkehrsfläche
680 m²
Wohnfläche
4.100 m²
Grundstücksgröße
3.000 m²
Beschreibung
Objektbeschreibung
Dienende Zonen spielen seit jeher eine zentrale Rolle in vielen Architekturtypen – auch im Wohnen. Sie wurde im Verlauf des 20. und 21. Jahrhunderts jedoch zunehmend auf technische Funktionen reduziert. Noch heute werden diese Bereiche im Wohnungsbau oft marginalisiert und ihre räumlichen sowie sozialen Potenziale bleiben weitgehend ungenutzt.
Die Nasse Zone
Es zeichnen sich neue Formen des Wohnens ab: Die Grenzen zwischen Leben, Arbeiten, Pflegen und Entspannen verschwimmen zunehmend - sowohl im Alltag als auch im architektonischen Raum. Während sich die Küche bereits vielerorts zum erweiterten Wohnraum gewandelt hat, bleibt das Bad meist funktional, isoliert und häufig ohne Tageslicht. Mit unserem Projekt interpretieren wir die „Dienende Zone“ als Wohnraum – zur „Nassen Zone“.
Anwendung
Viele eingeschossige Supermarkte stehen in Berlin. Sie sind rein monofunktional und für ihre Umgebung sehr wenig verdichtet. Wenn wir Berlin verdichten wollen, sollten wir uns mit der Typologie der Supermärkte beschäftigen. Unsere prototypisch entworfenen Wohnungen mit Nasser Zone überlagern sich exemplarisch auf ein Supermarktdach in Berlin Tempelhof.
Beschreibung der Besonderheiten
- Typologische Herangehensweise an Wohnbauten
- Flexibilität und Aneignungspotential der Wohnungen
- Vilefalt des Maßstabs im Städtebau durch flexiblen Grundtypen
- Mehr als eine Wohnküche
Nachhaltigkeit
- Stahlbetonfertigteile für Bauteile mit wenig Volumen (kleiner CO2-Fußabdruck), leicht wieder abbaubar (Cradle to Cradle)
- Bodenkonstruktion als Brettschichtholzdecken
- Langlebigkeit durch Adaptionsmöglichkeit in Wohnungsgrößen und Wohnungsschnitten (Schalträume) sowei nicht tragender Innenausbau
- Adaption durch das "Ass" und die Nasse Zone als geschnkter zusätzlicher Raum
- siehe Detailschnitt und Axonometire Strategie Nachhaltigkeit
Schlagworte
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