Der Barrierefrei Park in Viersen
41747 Viersen, Gladbacher Straße 183c
Ein Referenzprojekt von nora systems
Basisdaten zum Objekt
Lage des Objektes
Gladbacher Straße 183c, 41747 Viersen, Deutschland
Objektkategorie
Objektart
Art der Baumaßnahme
Sanierung / Modernisierung
Fertigstellungstermin
12.2025
Projektbeteiligte Firmen und Personen
Verwendete Produkte
Lage und Umgebung
Beschreibung
Objektbeschreibung
Der Barrierefrei Park in Viersen als innovativer Lern- und Erfahrungsort für inklusive Architektur
Barrierefreies Bauen gewinnt zunehmend an Bedeutung, da es nicht nur Menschen mit Beeinträchtigungen, sondern auch älteren Personen und Familien mit Kindern den Alltag erleichtert. In Deutschland bildet die DIN 18040 den maßgeblichen Rahmen für barrierefreies Bauen. Ihr Ziel ist es, Gebäude und Außenanlagen so zu gestalten, dass sie unabhängig von körperlichen Einschränkungen sicher, komfortabel und selbstständig nutzbar sind. Wie sich diese Anforderungen praxisnah umsetzen lassen, zeigt der Ende 2025 neu eröffnete Barrierefrei Park in Viersen. In der Ausstellung wird dabei anschaulich, welchen Beitrag nora Bodenlösungen aus Kautschuk zu Sicherheit, Orientierung und Komfort in barrierefrei gestalteten Räumen leisten können.
Barrierefreiheit im historischen Bestand
Der Barrierefrei Park befindet sich im Gewerbepark Feldmühle, auf dem Areal der 1864 gegründeten Viersener Aktien‑Gesellschaft für Spinnerei und Weberei. Die über 150 Jahre alte Industriearchitektur bildet einen charakterstarken Rahmen, in dem sich historische Bausubstanz und zeitgemäße Nutzung zu einem spannungsvollen architektonischen Kontext verbinden. Im Barrierefrei Park trifft fachliche Expertise auf konkrete Anwendung: In Seminaren, Beratungen und Fachvorträgen wird fundiertes Wissen vermittelt und zugleich durch reale Nutzungsszenarien erfahrbar gemacht. „Barrierefreiheit wird nicht nur theoretisch erklärt, sondern durch das Ausprobieren und Testen unterschiedlicher Bau- und Ausstattungsprodukte unmittelbar erlebbar“, erläutert Sara Hennes, Architektin und Fachplanerin für Barrierefreies Bauen, die die Einrichtung gemeinsam mit Stefan Bornefeld aufgebaut hat.
Orientierung als gestaltete Erfahrung
Wie Barrierefreiheit im Alltag tatsächlich funktioniert, zeigt sich besonders in der Orientierung im Raum. Für Menschen mit Sehbehinderungen sind klar verständliche Bodenindikatoren und eindeutig markierte Stufen entscheidend, um Gebäude sicher und selbstständig zu erschließen. Visuelle Kontraste und taktile Hinweise unterstützen dabei, Bewegungsabläufe intuitiv nachzuvollziehen und potenzielle Gefahren frühzeitig wahrzunehmen. Im Barrierefrei Park werden diese Anforderungen anhand konkreter Einbausituationen anschaulich umgesetzt. An einer realen Stufenanlage kommen nora Taktilmodule aus Kautschuk zum Einsatz, die den Vorgaben der DIN 32984 entsprechen und als Aufmerksamkeitsfelder dienen. In Kombination mit der nora Treppenkante T 5055 nach DIN 18040‑1 entsteht eine klar strukturierte, visuell gut erfassbare Stufengeometrie, die zur sicheren Nutzung beiträgt. Auch bei geneigten Flächen wird Barrierefreiheit konsequent mitgedacht: Auf der Rampe sorgt der Bodenbelag noraplan ultra grip mit Rutschhemmklasse R 11 für eine sichere Begeh- und Befahrbarkeit. „Mit den nora Lösungen können wir unseren Besucherinnen und Besuchern zeigen, wie Barrierefreiheit in der Praxis wirklich funktioniert. Sie vermitteln Sicherheit, Orientierung und Komfort – Werte, die für inklusive Architektur unverzichtbar sind“, ergänzt Hennes.
Beschreibung der Besonderheiten
- Stufenanlage: noraplan sentica, nora Treppenkante T 5055, nora Taktil-Noppenmodule (aus noraplan sentica)
- Rampe: noraplan ultra grip
Objektdetails
Das Objekt im Internet
Objekte in der Umgebung
Ähnliche Objekte
