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Architekturobjekte

Heinze ArchitekturAWARD 2026: Teilnehmer


B(r)aukultur

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: B-TU Cottbus Senftenberg, Fakultät 6, Jonas Bühler

B(r)aukultur - B(r)aukultur

© Jonas Bühler

Markthalle_Juliusturm/Schwankhalle_B(r)aukultur - B(r)aukultur

© Jonas Bühler

Bibliothek_Juliusturm/Schwankhalle_B(r)aukultur - B(r)aukultur

© Jonas Bühler

Saal_2_Sudhaus_B(r)aukultur - B(r)aukultur

© Jonas Bühler

Ausstellung_1.OG_Sudhaus_B(r)aukultur - B(r)aukultur

© Jonas Bühler

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: B-TU Cottbus Senftenberg, Fakultät 6, Jonas Bühler

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Entwurfskonzept

Fertigstellungstermin

09.2025

Zeichnungen und Unterlagen

Gebäudedaten

Bauweise

Mauerwerksbau

Tragwerkskonstruktion

Stahlbeton

Anzahl der Vollgeschosse

3- bis 5-geschossig

Raummaße und Flächen

Bruttorauminhalt

82.300 m³

 

Bruttogrundfläche

13.000 m²

Beschreibung

Objektbeschreibung

Es gibt Orte, an denen eine Stadt sich selbst im Weg steht. Das Gelände der 1879
gegründeten Holsten-Brauerei in Hamburg-Altona ist ein solcher Ort. Erst zog die
Produktion fort, dann übernahm die Spekulation:​ bevor Liquiditätskrisen das Vorhaben
zum Stillstand brachten. Seit 2022 ruht die Entwicklung, während die Bagger längst
abgeräumt haben, was sich abräumen ließ. Übrig blieb ein Torso aus
Industriegeschichte. Der Juliusturm von 1914, die denkmalgeschützte
Schwankhalle, das Sudhaus unter seinem kupfergrünen Dach. Wenige Hundert Meter
entfernt fiel zur selben Zeit die Sternbrücke und mit ihr ein Vierteljahrhundert
Clubkultur:​ Astra Stube, Fundbureau, Waagenbau, alle geschlossen. Zwei Leerstellen,
ein Quartier. Genau dort setzt „B(r)aukultur“ an.
Der Titel, Baukultur und Braukultur in einem Wort, klingt nach Pointe, meint aber
eine Haltung. Die Masterthesis dreht die Logik des Investorenprozesses um. Wo
dieser den Bestand als Hemmnis behandelte, das man unter Schutz stellen musste
und nur widerwillig stehen ließ, begreift der Entwurf ihn als Kapital. Die leitende Frage
lautet nicht:​ Was setzen wir an die Stelle des Alten? Sondern:​ Was kann das Alte, das
ein Neubau niemals könnte?
Die überzeugendste Antwort steht dort, wo früher die Filtration das Bier der Brauerei
klärte. Die stählerne Ringkonstruktion dieser Anlage bleibt vollständig erhalten, und
wird zur tragenden Idee einer Bibliothek. Ihre konzentrischen Ringe, einst für Druck
und Last bemessen, nehmen nun ein zweigeschossiges, begehbares Bücherregal auf.
Man steht nicht vor den Regalen, sondern zwischen ihnen, in der Konstruktion selbst;
der Blick läuft an der gekrümmten Geometrie in die Tiefe. An die Stelle der
geschlossenen Metallhaut tritt eine Wand aus Glassteinen, transluzent, nicht
transparent:​ Sie filtert das Tageslicht zu einem gleichmäßigen, blendfreien Leuchten,
in dem das Licht selbst zum Baustoff wird.

Man liest zwischen Stahl.

Dieses Prinzip, eine vorgefundene Struktur nicht zu kaschieren, sondern zu
bewohnen, zieht sich durch das ganze Haus. In der Schwankhalle und Juliusturm staffeln sich die
Nutzungen nicht neben-, sondern übereinander, und der Schnitt wird zum eigentlichen
Entwurf. In den Gewölbekellern liegt ein Nachtklub, der der
verdrängten Szene einen baulich tragfähigen Ort gibt, kein nostalgisches Zitat.
Darüber öffnet sich das Erdgeschoss als Markthalle zur Stadt, mit einer Fassade, die
sich großflächig aufschieben lässt, bis Markt und Straße ineinanderfließen. Es folgenWerkstätten und Studios, dann die Bibliothek, schließlich Seminarräume in der
Turmspitze. Über sechsunddreißig Höhenmeter entsteht eine
vertikale Stadt, die man vom Dunkel des Kellers bis ins gefilterte Licht der Lesesäle
durchschreitet.

Das Sudhaus bildet den Gegenpol. Seine Stützen frei Räume und die tiefe
Decken des ehemaligen Brauprozesses tragen, ohne verändert zu werden,
zwei Säle für Veranstaltung aller art. Hier wird das Bauwerk nicht zur Kulisse
umgebaut, es ist die Kulisse. In den Ausstellungsräumen werden Raumfolgen und
rohe Oberflächen so geführt, dass das Gebäude selbst zur Erfahrung wird. Wer eintritt,
spürt sofort, dass dieser Ort eine Geschichte trägt.

Dass all dies mehr ist als eine geschickte Umnutzung, zeigt die Rechnung dahinter.
Über 80.000 Kubikmeter umbauter Raum bleiben erhalten, statt abgerissen und neu
gegossen zu werden; die darin gebundene graue Energie wird weitergenutzt, nicht
vernichtet. Und weil die neuen Einbauten reversibel bleiben eingestellt, nicht
verwachsen, hält sich das Ensemble offen für das, was kommt:​ Was heute
Markthalle ist, kann morgen etwas anderes sein. Reversibilität ist hier kein
Versprechen, sondern eine konstruktive Entscheidung, die zugleich tut, was der
Denkmalschutz verlangt.
„B(r)aukultur“ klagt nicht über das gescheiterte Investorenprojekt. Es macht es
überflüssig. An einem realen, umkämpften Ort führt der Entwurf vor, dass Gemeinwohl
und architektonische Ambition keine Gegensätze sind und stellt damit eine Frage,
die über Hamburg-Altona hinausreicht:​ ob die Zukunft der Stadt nicht im Abriss liegt,
sondern im Weiterbauen dessen, was schon steht. Die Pläne, Schnitte und Bilder, die
diese These tragen, beginnen genau dort, wo dieser Text endet.

Beschreibung der Besonderheiten

Was „B(r)aukultur" über die Lösung der Bauaufgabe hinaushebt, ist nicht der Umfang des Programms, sondern die Konsequenz, mit der ein einziger Gedanke alle Ebenen des Entwurfs durchdringt:​ Der Bestand wird nicht bespielt, er bestimmt. Diese Haltung lässt sich an der funktionalen Organisation, an den Raumabfolgen, an der Flexibilität, an der Konstruktion und am Nutzererlebnis gleichermaßen ablesen — und macht aus einer guten Umnutzung eine architektonische Position. Im Folgenden werden jene Besonderheiten herausgearbeitet, die der Entwurf gegenüber einer rein funktionalen Lösung gewinnt.


Funktionale Organisation, Betrieb und Erschließung

Die Besonderheit der funktionalen Organisation liegt in ihrer Vertikalität. Während Kulturzentren ihre Nutzungen üblicherweise nebeneinanderlegen, staffelt der Entwurf sie in der Schwankhalle mit dem Juliusturm übereinander und nutzt dabei die natürliche Eignung jeder Ebene. Der Nachtklub liegt mit Bar, Foyer und Backstage in den Gewölbekellern auf −8,20 m, wo die massive historische Substanz Schall aufnimmt und die nächtliche Nutzung von der ruhigeren Tagesnutzung trennt. Das Erdgeschoss auf Stadtniveau gehört der Markthalle, die als öffentlichster Teil unmittelbar an den Straßenraum anschließt. Erst darüber folgen die halböffentlichen Werkstätten und Studios, dann die ruhige Bibliothek, schließlich die zurückgezogenen Seminarräume in der Turmspitze. Die Reihung folgt damit einem Gefälle der Öffentlichkeit von unten nach oben, das die Betriebsabläufe ordnet, ohne sie zu trennen.
Diese Schichtung ist nur möglich, aufgrund dessen die Erschließung sauber entflochten ist. Die laute, frequenzstarke Nutzung im Keller und die belieferungsintensive Markthalle im Erdgeschoss werden über eigene Zugänge und über große Lastenaufzüge versorgt, die Anlieferung und Logistik aufnehmen, ohne die öffentlichen Wege zu kreuzen. Der Club ist über ein eigenes Foyer mit Kasse und Garderobe unabhängig erschlossen und kann zu eigenen Zeiten betrieben werden. Zwischen Club im Keller und Bibliothek in den oberen Geschossen liegen mit Markthalle und Werkstattebene mehrere bewohnte Schichten, die als räumlicher und akustischer Puffer wirken; Betrieb und Ruhe sind dadurch nicht gegeneinander, sondern übereinander organisiert.
Auch das Sudhaus ist betrieblich klar gegliedert, mit Foyer, Kasse und Garderobe im Erdgeschoss, Backstage, Bar und Personal im Untergeschoss und einer Trennung von Besucher- und Künstlerwegen, die einen reibungslosen Veranstaltungsbetrieb sichert.
Diese betriebliche Klarheit ist quantitativ unterlegt. Die Bedarfsplanung bemisst die Medienflächen nach fachüblichen Kennwerten rund 12 bis 13 m² je 1.000 Medien bei offener Aufstellung , die Arbeitsplätze nach den Richtwerten des Bibliotheksverbands von etwa 3,6 bis 4,3 m² und die Verkaufs- und Verkehrsflächen der Markthalle nach den Wendekreisen einer barrierefreien Zirkulation. Diese Genauigkeit ist keine Nebensache:​ Sie belegt, dass die Idee der Bibliothek im Stahlring auf einem tragfähigen funktionalen Gerüst ruht und der Entwurf den Schritt vom Bild zur belastbaren Organisation vollzieht.


Räumliche Besonderheiten, Abfolgen und Orientierung

Die räumliche Qualität des Entwurfs entsteht aus der Sequenz. Der Weg durch das Haus führt vom niedrigen, gewölbten Dunkel des Kellers in die weite, von schalungsrauem Beton gefasste Halle des Marktes, von dort in die werkstattartige Dichte des ersten Obergeschosses und schließlich in das gefilterte Licht der Bibliothek. Jeder dieser Räume hat eine eigene Höhe, eine eigene Helligkeit, eine eigene Materialstimmung; ihre Abfolge wird zum eigentlichen Erlebnis. Der Höhepunkt dieser Sequenz ist die Bibliothek im Ringtragwerk:​ Wer sie betritt, steht nicht vor Regalen, sondern zwischen den konzentrischen Stahlringen der ehemaligen Filtration, die sich über zwei Geschosse zu einem begehbaren Bücherregal auffalten. Der Blick läuft an der gekrümmten Geometrie entlang in die Tiefe; über Stege und Ebenen bewegt man sich in der Konstruktion selbst. Die Struktur ist nicht Hintergrund, sondern Erlebnis, man liest zwischen Stahl.
Im Sudhaus arbeitet der Entwurf mit einer anderen, monumentaleren Raumwirkung. Die Ausstellungsräume nutzen gezielt die Qualitäten des Bestands:​ Raumsequenzen und Materialität werden inszeniert und lenken den Besucher durch eine Abfolge von Eindrücken, die das Gebäude selbst zur Erfahrung machen. Der große Saal fasst unter den tiefen Betontrichtern des ehemaligen Malzsilos bis zu 400 Personen; die schweren Träger und Stützen, die einst Tanks und Maschinen trugen, fassen nun das Publikum eines Konzerts.
Die Orientierung im Quartier wird über Sichtbeziehungen gesteuert. Der Juliusturm wirkt als senkrechtes Zeichen und als Fixpunkt, auf den die Blickachsen des Städtebaus zulaufen; die charakteristischen Fassaden von Schwankhalle und Sudhaus markieren den öffentlichen Kern. Im Inneren übernimmt das Licht diese Funktion:​ Die Glasbausteinfassade der Bibliothek leuchtet von außen als Zeichen und führt von innen das Auge, während die großflächig öffenbare Fassade der Markthalle die Schwelle zwischen Stadt und Halle unmittelbar lesbar macht. Aufenthaltsqualität entsteht so nicht durch Möblierung, sondern durch die Räume selbst , durch ihre Großzügigkeit, ihr Licht und die Spürbarkeit ihrer Geschichte.
Eine eigene räumliche Besonderheit ist die Schwelle der Schwankhalle. Ihre Erdgeschossfassade lässt sich großflächig öffnen und hebt die Grenze zwischen Innen und Außen zeitweise auf:​ Der Markt fließt in den Stadtraum, der Stadtraum in den Markt. Diese Geste übersetzt das Vorbild südeuropäischer Markthallen, in den Hamburger Kontext, in dem solche Hallen als überdachte Stadtplätze Versorgung, Handel und Begegnung verbinden. Die Halle wird damit nicht nur Verkaufsraum, sondern ein halböffentlicher Stadtplatz unter Dach, dessen Aufenthaltsqualität aus Großzügigkeit, Tageslicht und der unmittelbaren Nähe zum Straßenleben erwächst.


Flexibilität, Mehrfachnutzung und Anpassbarkeit

Die vielleicht weitreichendste Besonderheit ist die programmierte Offenheit. Der Entwurf hält tragende Elemente frei und gestaltet Einbauten reversibel; das Ensemble bleibt dadurch dauerhaft anpassungsfähig und bereit, künftige Nutzungen aufzunehmen, ohne seine räumliche Identität preiszugeben. Was heute Markthalle ist, kann morgen etwas anderes sein, die Substanz hält diese Möglichkeit offen. Flexibilität ist hier kein nachträgliches Versprechen, sondern eine konstruktive Entscheidung:​ Weil das Neue nicht mit dem Alten verwächst, lässt es sich auch wieder verändern. Damit fügt sich der Entwurf bruchlos in die Anforderungen des Denkmalschutzes, der gerade die minimal-invasive, umkehrbare Intervention bevorzugt, Reversibilität und Substanzschutz sind hier kein Widerspruch, sondern dieselbe Entscheidung.
Auf der Ebene des Betriebs zeigt sich diese Offenheit als Mehrfachnutzung. Die Programme sind so gewählt, dass sie inhaltliche Überschneidungen aufweisen und Räume gemeinsam bespielen können:​ Workshopflächen der Markthalle, Seminarräume des Quartierszentrums und Veranstaltungsbereiche ergänzen sich, statt sich zu duplizieren. Dadurch wird das Raumprogramm verdichtet und die Auslastung über den Tag und die Woche verteilt. Die Markthalle wechselt zwischen festem Frischemarkt und temporärem Wochenmarkt; das Café arbeitet unabhängig von den Marktzeiten; die Säle des Sudhauses fassen ein Spektrum von intimen Konzerten und Lesungen bis zu großformatigen Ausstellungen. So entsteht ein Gefüge, das sich über den Tag und über die Jahre wandeln kann, ohne seinen Charakter zu verlieren.


Konstruktion, Tragwerk und ressourcenschonende Strategie

Technisch beruht der Entwurf auf der Wiederentdeckung vorhandener Tragwerke und ihrer programmatischen Umdeutung. Die Schwankhalle ist ein früher Zeuge des Eisenbetonbaus:​ Sie überspannt rund 1.200 m² bei 47 m Breite und 16 m Tiefe vollständig stützenfrei, getragen von Rahmenbindern mit auskragenden Armen, wie sie zur Bauzeit vor allem im Brückenbau verwendet wurden. Diese stützenfreie Weite ist eine Voraussetzung der Markthalle.
Im Sudhaus tragen die weitgespannten Träger und die großen Raumhöhen des ehemaligen Brauprozesses ohne Eingriff zwei Saal für bis zu 800 Personen, die Versammlungsstätte entsteht nicht durch Neubau, sondern durch das Freilegen einer bereits vorhandenen Großform. Die stählerne Ringkonstruktion der Filtration schließlich wird vom statischen Relikt zum tragenden Möbel:​ Eine Struktur, die für Druck und Last bemessen war, trägt nun Bücher und Menschen.
Die technische Pointe der Bibliothek liegt in ihrer Belichtung und im präzisen Schichtaufbau ihrer neuen Haut. Aufgrund des tiefen Volumens über die geschlossene Metallfassade nicht ausreichend Tageslicht erhielte, wird diese durch eine Glasbausteinfassade ersetzt. Transluzent, nicht transparent, übersetzt diese Haut das Außenlicht in ein gleichmäßiges, blendfreies Leuchten, das einen archivgerechten, konzentrierten Leseraum schafft. Die ressourcenschonende Strategie des Entwurfs ist damit keine angefügte Maßnahme, sondern in jeder dieser Entscheidungen enthalten:​ Der Erhalt von über 82.300 m³ umbautem Raum bewahrt die gebundene graue Energie, und die reversible Fügung sichert, dass auch künftige Anpassungen ohne Substanzverlust möglich bleiben.


Nutzererlebnis, Licht und Wahrnehmung

Für die Nutzer übersetzt sich diese Logik in eine unmittelbare körperliche Erfahrung. Das Licht ist dabei das wichtigste Gestaltungsmittel:​ das diffuse, gefilterte Leuchten der Bibliothek, das seitliche Tageslicht und die historischen Oberlichter der Schwankhalle, das gerichtete Dunkel des Clubs, die inszenierte Tiefe der Ausstellungsräume im Sudhaus. Jede Nutzung erhält ihre eigene Lichtstimmung, und der Wechsel zwischen ihnen wird beim Durchschreiten des Hauses zur Wahrnehmungsfolge. Diese Stimmungen verschieben sich über den Tag:​ Was am Mittag heller Markt ist, wird am Abend Café und in der Nacht Club, das Quartier wechselt seine Gestalt zu verschiedenen Tages- und Nachtzeiten, ohne seinen Charakter zu verlieren.
Die Materialität verstärkt diesen Eindruck. Der Besucher bewegt sich zwischen Sichtbeton, Stahl und Klinker, deren Spuren nicht kaschiert, sondern gezeigt werden; die Großzügigkeit der Räume und die Spürbarkeit ihrer industriellen Herkunft erzeugen eine Aufenthaltsqualität, die aus Dichte an Atmosphäre entsteht und nicht aus deren Glättung. Wer das Sudhaus betritt, spürt sofort, dass dieser Ort eine Geschichte trägt , die gebaute Vergangenheit ist hier Kulisse und Inhalt zugleich. Gerade in dieser unmittelbaren Lesbarkeit des Bestands liegt eine Qualität, die kein Neubau herstellen könnte:​ die Patina und die Maßstäblichkeit eines über Jahrzehnte gewachsenen Industrieorts, die zur Bühne öffentlichen Lebens wird.

Schlagworte

Holstenbrauerei, Holsten-Brauerei, Holsten, Brauerei, Hamburg-Altona, Hamburg, Altona, Holstenareal, Holsten-Areal, Holastenquatier, Bauen im Besand, Bestand, Denkmalschutz, Juliusturm, Schwankhalle, Sudhaus, Glasbausten, Stallbau, Eisnbeton, Klinkerbau, Backstein, Backsteinbau, Quartierszentrum, Nachtklub, Bibliothek, Markthalle, Veranstaltungsort, Ausstellung, Gallerie, Makerspace, Seminarräume, Nachnutzung, Umnutzung, Industrie, Industriedenkmal

Energetische Kennwerte

Energiestandard

Sonstiges

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