Architekturobjekt 1 von 35

Architekturobjekte


Am Postbahnhof

10243 Berlin, Am Postbahnhof 15

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: driessenarchitekten gmbh

Blick von Gleis - Am Postbahnhof

© XOIO

Vogelperspektive - Am Postbahnhof

© XOIO

Blick von Südosten, Viadukt - Am Postbahnhof

© Eibe Sönnecken

Garten an der Drehscheibe - Am Postbahnhof

© Eibe Sönnecken

Weg zum Haupteingang - Am Postbahnhof

© Eibe Sönnecken

Blick vom Viadukt - Am Postbahnhof

© Eibe Sönnecken

Blick vom Viadukt - Am Postbahnhof

© Eibe Sönnecken

Terrasse Dachgeschoss - Am Postbahnhof

© Eibe Sönnecken

Blick zum Wasserturm und zur Drehscheibe - Am Postbahnhof

© Eibe Sönnecken

Terrasse auf dem Viadukt - Am Postbahnhof

© Eibe Sönnecken

Fassade - Am Postbahnhof

© Jens Storkan

Fassade - Am Postbahnhof

© Eibe Sönnecken

Haupteingang - Am Postbahnhof

© Eibe Sönnecken

Erdgeschoss Halle - Am Postbahnhof

© Karsten Knocke

Erdgeschoss Halle - Am Postbahnhof

© Karsten Knocke

Regelgeschoss Neubau - Am Postbahnhof

© Karsten Knocke

Regelgeschoss Neubau - Am Postbahnhof

© Eibe Sönnecken

Dachgeschoss Mitarbeiter Restaurant - Am Postbahnhof

© Eibe Sönnecken

Dachgeschoss Mitarbeiter Restaurant - Am Postbahnhof

© Karsten Knocke

Bistro im Viadukt - Am Postbahnhof

© Karsten Knocke

Treppenhaus - Am Postbahnhof

© Jens Storkan

Wasserturm 1.Obergeschoss - Am Postbahnhof

© Karsten Knocke

Wasserturm 2 Obergeschoss - Am Postbahnhof

© Karsten Knocke

Wasserturm - Am Postbahnhof

© Jens Storkan

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: driessenarchitekten gmbh

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Am Postbahnhof 15, 10243 Berlin, Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Neubau

Fertigstellungstermin

03.2026

Nachhaltigkeit

DGNB - Platin, WiredScore Platin

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Architekt/Planer

driessenarchitekten gmbh LPH5 und Künstlerische Oberleitung

Straßburger Straße 31

10405 Berlin

Deutschland

Tel. +49 30 9921187-41

driessen@driessenarchitekten.de

Sonstige

&MICA LPH1-4 Projektleitung Bernd Driessen

Karl-Marx-Allee 90a

10243 Berlin

Deutschland

Tel. +49 (0)30 440 104 390

kommunikation@undmica.de

Verwendete Produkte

BNB Beton und Naturstein Babelsberg GmbH

Fassaden

Betonfertigteile

Strähle Raum-Systeme Borkheide GmbH

Innentrennwände

Gebäudedaten

Bauweise

Stahlbetonbau

Tragwerkskonstruktion

Stahlbeton

Anzahl der Vollgeschosse

6- bis 10-geschossig

Raummaße und Flächen

Bruttorauminhalt

91.000 m³

 

Bruttogrundfläche

26.000 m²

 

Nutzfläche

21.310 m²

 

Verkehrsfläche

1.720 m²

 

Grundstücksgröße

7.794 m²

Beschreibung

Objektbeschreibung

Städtebauliche Qualität und Einbindung im Quartier
Auf einer ehemaligen Brache, in erstklassiger Lage sowie in direkter Nähe zum Berliner Ostbahnhof und zur Spree, eingebettet zwischen dem historischen Postbahnhof-Areal, den dazu gehörigen denkmalgeschützten Bauwerken Viadukt, Wasserturm und Lok-Drehscheibe sowie den Bahn- Gleisanlagen.
Der Neubau und das vorhandene Viadukt verbinden sich zum neuen Gesamt-Gebäude, vor dem sich eine großzügige Gartenanlage mit Einbeziehung der historischen Drehscheibe und Wasserturms ausbreitet. Diese ergänzen vielfältige grüne und repräsentative Freiflächen auf dem Viadukt und auf den Dachflächen des Neubaus.

Gestalterische Qualität und Entwurfskonzept
Die Sichtbeton-Struktur des Neubaus greift in Form und Material bauliche Elemente der benachbarten Postbahnhof-Altbauten auf und interpretiert sie neu. Der Neubau versteht sich als
bauliche Ergänzung der Bestandsbauten.
Die Ausdruckskraft des historischen Bestandes wird in vielen architektonischen Elementen des Neubaus aufgegriffen, z.B. große Eingangshalle über zwei Geschossebenen, Stahlbetonstützen wie im historischen Postbahnhof, großzügige Deckenhöhen, sichtbare Installationen.
Neubau und Viadukt formen eine spektakuläre lichtdurchflutete Eingangshalle mit diversen Sichtverbindungen. Bodengestaltung Berliner Künstlerin Zora Volantes.
Gewerbliche Büronutzung durch Single Tenant Boston Consulting Group BCG:​ Erdgeschoss mit Versammlung, Gastronomie, Fitness, Schulung. Obergeschosse mit New-Work-Raumgestaltung:​ Open-Space-Bereiche und Team Apartments, ergänzt durch Focus-Räume für den individuellen Rückzug. Staffelgeschoss mit Restaurant und Konferenzbereich.

Energetisches Konzept
Passives Gebäude-Klima-Konzept:​ Umfangreiche Speichermassen über Decken, Fußböden, Außen- und Innenwände durch Verzicht auf Wand- und Deckenbekleidungen.
Minderung der solaren Lasten durch Sonnenschutz-Verglasung in Kombination mit außen liegenden Sonnenschutz-Screens mit Blendschutzfunktion. Nutzung der Verschattung durch die umliegenden Gebäude durch Verschattungs-Analysen bereits
in der Konzeptphase.
Smart Cooling (Kühlung über Fernwärme, Pilotprojekt):​ Einspeisung der bei der lokal erzeugten Kälte anfallende Abwärme ins Fernwärmenetz. Verzicht auf Produktion und Einbau aufwändiger Rückkühltechnik inkl. kritischer Kühlflüssigkeit. Keine Geräuschemissionen, keine lokale Aufhitzung des Mikroklimas. Keine wartungsintensive Rückkühltechnik. Maßgebliche Weiterentwicklung der erforderlichen Hochtemperaturwärmepumpen- Technologie durch den Versorger Vattenfall (Pilotprojekt).
Heizung über Fernwärme. Komplexe Automation.

Wirtschaftlichkeit
Kernbereiche mit vorausschauender Vorhaltung der technischen Gebäudeausrüstung und Erschließung:​ flexible und an verschiedene (Nach-) Nutzer anpassbare Grundrisse mit späterer Teilung in bis zu 4 Einheiten pro Bürogeschoss im Rahmen des Innenausbaus möglich.
Sichtbare technische Installationen ermöglichen ökonomische und ökologische / ressourcenschonende Instandhaltung und Anpassung.

Innovationsgehalt
Smart Cooling.
Innovative Regenwasserbewirtschaftung:​ Nutzung zur Vegetations-Bewässerung. Retentionsflächen auf Dächern, intensive Begrünung min. 50%. Wasserspeicherung in Zisterne. Verbesserung Mikroklima. Trinkwasser- Einsparung. Kanalisations-Entlastung bei Starkregenereignissen.


Materialeinsatz und Recyclingfähigkeit
Materialität Tragwerk Neubau
Sichtbare Stahlbeton-Skelettbauweise. Stützen, Wände und Decken in rauhem Sichtbeton, gebaut wie man üblicherweise den Rohbau erstellt, ohne definierte Sichtbetonklasse. Ausdrucksstarke und raumbildende Betonstützenform als Referenz zur brachialen Bauweise des historischen Postbahnhofes.

Einsatz recycelter Baustoffe
Vorhandenes historisches Mauerwerk wird erhalten, Bestandswände gesäubert, als Mauerwerkswände sichtbar. Wiederverwendung von Bauelementen wie z.B. historischem Ziegelpflaster, Metallfliesen, Gleisen, alten Prellböcken und Leuchten sowie der Drehscheibe als identitätsstiftende Gestaltungselemente.

Materialität Fassade Neubau
Elementierte eloxierte Aluminium-Glas-Fassade in den Obergeschossen. Eloxierte Pfosten-Riegel- Fassade und vorgehängte hinterlüftete Fassade aus eloxierten Aluminium-Lamellen und getempertem Streckmetall im Erdgeschoss. Vorgesetzte Betonfertigteile zur horizontalen und vertikalen Gliederung.

Kreislauffähigkeit
Tragstrukturoberflächen generell in Sichtbeton, Verzicht auf Putz als Innenwand- und Deckenbekleidung, Rückbaufreundliche Systemtrennwände, Doppel- / Hohlraumboden sowie selbstliegende recycelte Teppichfliesen in den Obergeschossen, Offene leicht rückbaubare Haustechnik-Installationen

Auszeichnungen

Das Projekt ist Gewinner des Wettbewerbs “Regenial! 2024 Ihr zukunftsweisendes Schwammprojekt für unsere Schwammhauptstadt“

Nominiert für den B!WRD 2024, den Projektentwicklerpreis des Bundesverbandes Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e. V. (BFW)

Energetische Kennwerte

Energetische Kennwerte

Primärenergie

Fernwärme

Objektdetails

Gebäudespezifische Merkmale

Anzahl Arbeitsplätze

1.300

 

Anzahl Stellplätze

56

Das Objekt im Internet

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