Hält negativem Wasserdruck langfristig stand

Triflex

Erfolgreiche Langzeitprüfung für Triflex ProPark. Das rissüberbrückende Abdichtungssystem wurde gezielt auf seine Beständigkeit gegenüber dauerhaft anstehendem negativem Wasserdruck untersucht.

Erfolgreiche Langzeit­prüfung für Triflex ProPark. Das rissüber­brückende Abdichtungs­system wurde gezielt auf seine Beständig­keit gegenüber dauerhaft anstehendem negativem Wasser­druck untersucht.

"Hält negativem Wasserdruck langfristig stand" von Triflex

Erfolgreiche Langzeit­prüfung für Triflex ProPark. Das rissüber­brückende Abdichtungs­system wurde gezielt auf seine Beständig­keit gegenüber dauerhaft anstehendem negativem Wasser­druck untersucht.

Erfolgreiche Langzeitprüfung für Triflex ProPark

Das rissüberbrückende Oberflächen­schutz­system Triflex ProPark hat seine hohe Leistungs­fähigkeit unter Beweis gestellt. Im Auftrag von Triflex führte das Institut für Material- und Bauforschung der Hochschule München eine umfassende Labor­unter­suchung zur Druck­wasser­beständig­keit des Systems durch. Geprüft wurden die Aufbau­varianten 1 bis 3 von Triflex ProPark, ausgeführt nach den Anforderungen der Ober­flächen­schutz­klassen OS 10 gemäß RiLi-SIB sowie OS 11 a/b gemäß TR Instand­haltung von Beton­bauwerken.

Die Prüfung diente der Bewertung der System­performance unter kombinierter Beanspruchung durch variable Rissbreiten und dauerhaft rückseitig anstehendem Wasserdruck. Die Tests erfolgten an Stahl­beton­prüf­körpern, bewehrt mit zwei Betonstahl­stäben mit einem Durch­messer von 6 mm und einer Beton­deckung von 35 mm.

Nach Applikation der Triflex ProPark Aufbauten, bestehend aus Triflex Pox Primer 116+ als Sperr- sowie Haftgrundierung, der vliesarmierten Triflex ProPark Abdichtungs­ebene und den verschiedenen Aufbau­varianten 1 bis 3, wurde in den Prüfkörpern ein definierter mittiger Biegeriss erzeugt. Die Druck­wasser­bean­spruchung erfolgte über seitlich angeordnete Bohrpacker, die den Riss gezielt kreuzten. Der Wasser­druck wurde stufen­weise von zunächst 100 kPa auf bis zu 200 kPa (entspricht 20 m Wasser­säule) erhöht. Parallel dazu wurde die Rissbreite schritt­weise von 0,10 mm in 0,05-mm-Schritten bis auf ein maximales Kriterium von 0,60 mm eingestellt.

Beständigkeit unter Extrembedingungen

Über den gesamten Prüfzeitraum von 210 Tagen kam es bei keiner der untersuchten Systemvarianten zu einem Wasserdurchtritt, selbst bei maximaler Druckwasser­beanspruchung von 200 kPa und einer Riss­breite von 0,60 mm. Auch systemrelevante Schäden wie Blasenbildung, Hohllagen oder Ablösungen wurden nicht festgestellt.

Ergänzende Haftzugprüfungen nach Abschluss der Druckwasser­beanspruchung zeigten mittlere Abreiß­festig­keiten von 2,15 N/mm² im Rissrand­bereich und 2,33 N/mm² an Referenz­stellen im unge­störten Bereich. Das Versagen trat überwiegend adhäsiv an der Grenzfläche von Beton zu Grundierung auf, vereinzelt kohäsiv im Beton, was auf einen weiterhin intakten Haft­verbund des OS-Systems hinweist.

Versuchsstand mit eingebauten Prüfkörpern. Mehr als 210 Tage lang wurde das System unter realistischen Bauteil­bedingungen ständig mit negativem Wasserdruck belastet. © Triflex

Auch bei dauerhaftem Rückseiten­druck von 200 kPa blieb Triflex ProPark vollständig wasserdicht. Begleitende Haftzug­tests bestätigten im Rissbereich Abreißfestig­keiten, die denen ungestörter Referenz­zonen entsprechen. © Triflex

Mit den Resultaten dieser unabhängigen und langfristig angelegten Prüfungen schaffen wir für Bauherren bzw. sachkundige Planer eine zusätzliche Sicherheits­ebene. Diese wird in Gebieten relevant sein, die einen hohem Grundwasser­stand aufweisen wie z.B. München, Berlin oder Hamburg“, sagt Sebastian Lücke, Leiter Segment­management Parkhaus bei Triflex.

>> Der vollständige Prüfbericht ist bei Triflex auf Anfrage erhältlich.

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