Wintergartenmarkisen sind außen- oder innenliegende Sonnenschutzsysteme für geneigte oder waagerechte Glasdächer von Wintergärten. Sie begrenzen die Aufheizung unter der Verglasung, mindern Blendung und verbessern den sommerlichen Wärmeschutz in Aufenthaltsbereichen. Typisch sind gespannte Tuchanlagen mit seitlichen Führungsschienen, Gegenzugsystemen oder ZIP-Führungen; als Materialien kommen meist technische Gewebe sowie Aluminiumprofile zum Einsatz. Unterschieden wird vor allem zwischen Aufdach- und Unterdachmarkisen, je nach Witterungsschutz und Einbausituation. Eingesetzt werden Wintergartenmarkisen zum Beispiel auf privaten Wintergärten, verglasten Terrassenüberdachungen oder Lichtdächern von Cafés und Atrien. Häufig erfolgen Bedienung und Nachführung motorisch, ergänzt durch Sonnen- und Windsensoren.