Heinze ArchitektenAWARD 2010 "Faszination Wohnungsbau"
Große Beteiligung schon im ersten Jahr
Preisträger Neubau
Villa am Neuchâteler See
PE-P Projekte Engelschall-Pälmke
Fazit der Jury: "Die zeitlose Villa, an die klassische Moderne angelehnt, besticht durch ihre Einfachheit und Eleganz. Das einzige Ornament besteht aus der skulpturalen Wendeltreppe. Minimale Abweichungen in der Geometrie verformen die einfachen Räume zu einem komplexen, spannungsreichen Gefüge. Sowohl der Innenraum als auch die Bezugnahmen des Außenraumes lassen so ein herausragendes Haus entstehen."
minimumhouse
Scheidt Kasprusch Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin
Fazit der Jury: "Bei diesem Objekt ist besonders hervorzuheben, dass es sich um einen Prototyp für ein Fertighaus handelt. Es entsteht ein spannendes Spiel zwischen der Auflösung der Gebäudehülle und der umgebenden Natur. Die Ausführung als Niedrigenergiehaus bei dreiseitiger Verglasung wird positiv gesehen."
All I see is the sea - Seevilla
Tillmann Wagner Architekten
Fazit der Jury: "Das Haus ist ein Mehrgenerationenhaus mit filigraner Ornamentik. Jede Ebene hat große Freiräume, die zum See orientiert sind. Großzügig gruppieren sich die Räume um eine gemeinsame Mitte. Mit dem feinen Relief und der monochromen Farbgestaltung entsteht trotz der Größe des Hauses gut proportioniertes, angemessenes Volumen."
Preisträger Umbau/Sanierung
Wohnhochhaus
Stefan Forster Architekten
Fazit der Jury: "Das Projekt ist von einer erheblichen Relevanz für heutige Diskussionen über Umnutzung und Nachhaltigkeit. Mit intelligenter Grundrissgestaltung wird hier vorgeführt, wie Bürogebäude der Nachkriegszeit sich in Wohnraum umwandeln lassen. Hierbei wird weder die Herkunft des Hauses geleugnet noch leidet die Qualität des Wohnens unter den Zwängen der ursprünglichen Nutzung."
Neuer Rahmen für das alte Haus - Wohnhaus in Selb
Osterwold & Schmidt EXP!ANDER Architekten BDA
Fazit der Jury: "Mit einem selbstbewussten Eingriff wird das recht durchschnittliche Bestandsgebäude zu einem außergewöhnlichen Wohnhaus überformt. Dabei werden die bestehenden Strukturen geschickt in den neuen Ausdruck integriert. Die Überformung ergibt ein überraschendes, homogenes Ganzes."
Pumpwerk Neukölln
Wenk und Wiese Architekten
Fazit der Jury: "Die Strategie ist hier, "fast nichts" zu tun, um so die Qualitäten des industriellen Bestands herauszuarbeiten. Die wenigen Eingriffe überzeugen durch ihre strenge Zurückhaltung. Es gelingt den Entwurfsverfassern, das Bestandsgebäude als Architekturjuwel herauszuarbeiten und so für eine neue Nutzung zu transformieren."
P22
CS.A Claus Schuh Architekten
Fazit der Jury: "Die Jury überzeugt besonders, wie eine alltägliche Aufgabe hervorragend gelöst wird. Mit wenigen reduzierten Maßnahmen gelingt eine eigene Handschrift, ohne dem ursprünglichen Gebäude Gewalt anzutun. Das Projekt kann als beispielhaft für eine wichtige alltägliche Aufgabe angesehen werden."
Sonderpreis der Jury im Bereich Neubau
Fontavia Parkvillen - 50+ Wohnen im Herderpark
Goetz Hootz Castorph Architekten und Stadtplaner GmbH
Fazit der Jury: "Die Parkvillen produzieren ein Bild vom exklusiven Wohnen, ohne sich auf historisierende Vorbilder zu berufen. Bekannte Elemente von Kurarchitekturen, wie beispielsweise die Loggien, werden zu einem zeitlosen und dezent wirkenden Wohnhaus zusammengefügt. Es entsteht so etwas wie eine zeitlose Eleganz, die der Nutzung aber auch dem Verhältnis zum umgebenden Park besonders angemessen ist."
JustK - Wohnraum für 4 Kinder und 2 Erwachsene
Martenson und Nagel Theissen
Fazit der Jury: "Das Haus wirkt auf den ersten Blick auffällig skulptural, wobei auf den zweiten Blick die ungewöhnliche Form nachvollziehbar wird. Die Elemente einer bekannten Villenarchitektur werden frei zu einem neuen Ausdruck komponiert. Die Beschränkung auf wenige aussagekräftige Materialien überzeugt innen wie außen."
Wohnen für Amerikaner
bayer | uhrig Architekten BDA
Fazit der Jury: "Die Jury würdigt hier insbesondere den städtebaulichen Ansatz. Mit den Zwillingshäusern wird ein Prototyp geschaffen, der zeigt, wie der "Wildwuchs" in einem klassischen EFH-Gebiet diszipliniert werden kann. Dies geschieht mit einem Augenzwinkern und einer sympathischen Selbstironie."
Fachjury - Namhafte Juroren für den Heinze ArchitektenAWARD
Am 7. Dezember wurden dann die Gewinner von der Fachjury gekürt, die zusätzlich zu den jeweiligen Top 25 des Online-Votums alle 470 eingereichten Beiträge intensiv begutachtet hat.

Andreas Hild (Juryvorsitzender)
Geschäftsleiter im Büro Hild und K Architekten
Der gebürtige Hamburger Andreas Hild erwarb 1989 sein Diplom an der Technischen Universität München. 1992 gründete der Architekt zusammen mit Tillmann Kaltwasser das Büro Hild und K, das er seit 1999 gemeinsam mit Dionys Ottl führt.´An der Fachhochschule München, der Kunstakademie in Hamburg und der Technischen Universität Graz hatte er zwischen 1996 und 2005 Gastprofessuren inne. Zudem ist Andreas Hild seit 2005 Mitglied der Stadtgestaltungskommission München und sitzt in den Gestaltungsbeiräten in Regensburg und Bregenz. Andreas Hild hält zahlreiche Vorträge und ist anerkannter Kritiker in Porto, Delft, Harvard und Deutschland.

Gordona Sommer
Geschäftsführerin der GEWOFAG Holding GmbH
Gordona Sommer ist Architektin und Stadtplanerin. Seit 2007 ist sie Geschäftsführerin der GEWOFAG Holding GmbH. Das städtische Wohnungsbauunternehmen wurde 1928 gegründet, ist seitdem zum größten Vermieter Münchens herangewachsen und verwaltet insgesamt etwa 35.000 Wohneinheiten in allen Stadtteilen.Nach dem Architekturstudium arbeitete Gordona Sommer ab 1991 als Regierungsbaumeisterin mit Fachrichtung Städtebau im Münchner Referat für Stadtplanung und Bauordnung. 1999 übernahm sie eine Stabsstellentätigkeit im Büro des Münchner Oberbürgermeisters Christian Ude für die Bereiche Planung, Bauen sowie Wohnungsbau und wurde 2002 Leiterin seines Büros.

Oliver Elser
Kurator am Deutschen Architekturmuseum
Elser, geboren 1972, studierte Architektur in Berlin. Von 2006 bis 2007 arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent an der Technischen Universität Graz (bei Prof. Andreas Hild). Seit 2007 lebt er mit seiner Frau und zwei Töchtern in Frankfurt am Main und ist am Deutschen Architekturmuseum tätig. Er arbeitet als Architekturkritiker für Zeitungen und Zeitschriften (»Frankfurter Allgemeine Zeitung«, »Süddeutsche Zeitung«, »Bauwelt«, »A10« etc.) und verfasste bis heute zahlreiche Beiträge für Kataloge und Bücher. Als Kurator betreut er Ausstellungen zu den Themen Alltagsarchitektur, Nachkriegsmoderne, Experimentelles Wohnen, Ökologisch-experimentelle Architektur und zum Werk von Simon Ungers.

Jürgen Paul
Geschäftsführer bei BauNetz Media
Jürgen Paul absolvierte ein Publizistikstudium sowie das Graduiertenkolleg Kultur- und Medienwirtschaft. Von 1993 bis 1996 arbeitete er als Journalist und TV-Autor unter anderem für das Focus Nachrichtenmagazin und verschiedene TV-Formate. 1996 begann er bei den Bertelsmann Fachinformationen mit dem Aufbau des Online-Dienstes BauNetz. Dort ist Jürgen Paul seit 2001 Geschäftsführer und ist zudem Mitglied der Kommission Online der Deutschen Fachpresse.

Dirk Schöning
Geschäftsführer der Heinze GmbH
Dirk Schöning machte sein Diplom der Wirtschaftswissenschaften an der Universität St. Gallen und besuchte danach die London Business School und die Harvard Business School. Damals noch eingebunden in den Bertelsmann-Konzern stieg Dirk Schöning schon 1990 das erste Mal als Assistent des Geschäftsführers bei Heinze ein.1998 wurde er zum Leiter des Bereichs Baufachinformation bei Bertelsmann. Ab 2000 baute er sein eigenes Unternehmen auf und wechselte 2004 zum jetzigen Mutterkonzern von Heinze, der DOCUgroup, die 2007 u.a. die Heinze GmbH von Springer, Heidelberg gekauft hat. Seit 2007 ist Dirk Schöning Geschäftsführer der Heinze GmbH.












