Adolf Würth GmbH & Co. KG
Reinhold-Würth-Str. 12-17
74653 Künzelsau
Deutschland
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Würth AMO®-Therm Mini für Regenfallrohrbefestigung im gedämmten Mauerwerk
Aus der Serie Würth Abstandsmontagesystem AMO®-Therm für gedämmte Untergründe von Adolf Würth
Würth AMO®-Therm Mini für Regenfallrohrbefestigung im gedämmten Mauerwerk
Eine gedämmte Fassade schützt das Gebäude nachhaltig vor Wärmeverlusten. Werden nachträglich Anbauteile wie Markisen, Klimageräte, Leuchten, Schilder, Geländer oder Fallrohre montiert, muss die Befestigung jedoch die Dämmschicht sicher überbrücken, ohne den tragenden Untergrund oder die Dämmwirkung unnötig zu beeinträchtigen.
Würth bietet hierfür abgestufte Befestigungslösungen für Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) und andere gedämmte Untergründe: von Isolierdübeln für leichte Anbauteile bis zu Abstandsmontagesystemen für mittlere und hohe Lasten. Der entscheidende Grundsatz: Die Last wird zuverlässig in Beton oder tragendes Mauerwerk eingeleitet, während die Befestigung thermisch getrennt bzw. wärmebrückenreduziert ausgeführt werden kann.
Abstandsmontagesysteme - die passende Lösung für jede Lastklasse
Anforderung | Würth Lösung | Typische Anwendungen |
Leichte Lasten direkt im Dämmstoff | Isolier- und Dämmstoffdübel, z. B. W-ID, W-ID SLIM oder SHARK ISO | Leuchten, kleine Schilder, Briefkästen, leichte Rohr- und Kabelhalterungen |
Leichte bis mittlere Lasten mit Verankerung im Untergrund | AMO®-Therm Mini | Kleinere Außenbauteile, bei denen die Befestigung durch die Dämmung bis ins Mauerwerk geführt wird |
Hohe Lasten mit thermischer Trennung | AMO®-Therm | Markisen, Klimageräte, Vordächer, Konsolen und weitere hoch belastete Anbauteile |
Variable, demontierbare Distanzmontage | AMO®-Max | Konstruktionen mit individuell wählbarer Verankerung und Ausgleich von Putz- bzw. Dämmdicken |
AMO®-Therm: Hochtragfähige Befestigung mit thermischer Trennung
Das AMO®-Therm Abstandsmontagesystem ist für Anwendungen konzipiert, bei denen hohe Lasten sicher an gedämmten oder ungedämmten Untergründen befestigt werden sollen. Ein thermischer Trennadapter im Kunststoffkonus reduziert die Wärmebrücke zwischen Anbauteil und Baukörper. Die Konstruktion überträgt die auftretenden Lasten vom Anbauteil in den tragfähigen Untergrund.
Das System kann – abhängig von Ausführung, Verankerungsgrund und zugelassenem Befestigungsmittel – beispielsweise für Markisenbefestigungen oder außenliegende Klimageräte eingesetzt werden. Dazu können vorkonfektionierte Gewindestangen in verzinkter beziehungsweise nicht rostender Ausführung eingesetzt werden.
Besonderheiten auf einen Blick
Sichere Lasteinleitung: Verankerung im tragenden Beton oder Mauerwerk statt ausschließlich im Dämmstoff.
Wärmebrückenreduzierte Ausführung: Der thermische Trennadapter unterstützt eine energetisch günstige Anschlussausbildung.
Flexibel einsetzbar: Geeignet für gedämmte und ungedämmte Untergründe sowie unterschiedliche Anbauteile.
Montageorientiertes System: Vorkonfektionierte Komponenten erleichtern Planung und Ausführung.
Hohe Planungssicherheit: Für konkrete Lastfälle sind die technischen Daten, zulässigen Untergründe und Nachweise des jeweiligen Systemaufbaus maßgeblich.
Mit AMO®-Therm können auch schwere Lasten wie Markisen oder Klimaanlagen wärmebrückenfrei an Dämmfassaden sicher befestigt werden.
AMO®-Mini: Befestigung für leichte bis mittlere Lasten

Würth AMO®-Therm Mini für Regenfallrohrbefestigung in einer Betonwand mit Dämmung
Aus der Serie Würth Abstandsmontagesystem AMO®-Therm für gedämmte Untergründe von Adolf Würth
Würth AMO®-Therm Mini für Regenfallrohrbefestigung in einer Betonwand mit Dämmung
AMO®-Therm Mini ist die kompaktere Lösung für leichte bis mittlere Lasten an gedämmten Fassaden. Das System besteht aus Schraube und Adapter und ermöglicht eine dübellose Befestigung durch die Dämmschicht im Mauerwerk. Das System mit einer festen Schraubenlänge ist für Dämmstoffdicken von 60 bis 200 mm einsetzbar.
Damit eignet sich AMO®-Therm Mini besonders dort, wo eine montagefreundliche und thermisch getrennte Befestigung benötigt wird, die Last aber unterhalb des Bereichs schwerer Konsolen, großer Markisen oder Klimageräte liegt.
Besonderheiten auf einen Blick
Dübellose Befestigung für leichte bis mittlere Lasten an gedämmten Fassaden.
Die Schraube wird durch die Dämmung direkt im Mauerwerk verankert.
Thermisch getrennte, wärmebrückenreduzierte Montage, erhält die effiziente Dämmwirkung.
Nur eine Schraubenlänge eignet sich für Dämmstoffdicken von 60 bis 200 mm.
Adapter für M8- und M10-Anschlüsse einfach aufclipsbar.
Mehr Informationen zum Abstandsmontagesystem AMO®-Therm Mini
AMO®-Max: Variable Abstandsmontage für individuelle Befestigungsaufgaben

Abstandsmontagesystem AMO-Max Distanzhalter
Aus der Serie Würth Abstandsmontagesystem AMO®-Therm für gedämmte Untergründe von Adolf Würth
Abstandsmontagesystem AMO-Max Distanzhalter
Das AMO®-Max System dient dazu, Lasten durch die Dämmung in den tragenden Untergrund einzuleiten. Kernkomponente ist ein Distanzhalter aus Aluminium, der in verschiedenen Ausführungen verfügbar ist. Ergänzende Kunststoffhülsen unterstützen die Zentrierung des verwendeten Dübels oder der Ankerstange; Distanzscheiben dienen dem Ausgleich der Putzschicht.
AMO®-Max kann für verschiedene Untergründe, wie Normal- und Leichtbeton, Voll- und Hohlziegel, Kalksandvoll- und Kalksandlochstein, usw. eingesetzt werden.
Ein Vorteil des Systems liegt in der Flexibilität: Je nach Untergrund und statischer Anforderung lässt sich AMO®-Max mit unterschiedlichen Ankersystemen kombinieren. Die Befestigung ist demontierbar und eignet sich damit für Projekte, bei denen variable Einbausituationen oder spätere Anpassungen berücksichtigt werden sollen.
Besonderheiten auf einen Blick
Distanzhalter aus korrossionsbeständigem Aluminium.
Beständig gegen Verrottung, Witterungseinflüsse und Alterung.
Für Dämmung oder Ausgleichsstärke von 60 bis 200 mm.
Flexible Einstellung der Befestigungshöhe durch unterschiedliche Distanzscheiben.
Das AMO-Max-System ist demontierbar.
AMO®-MAX ist die vielseitige Abstandsmontage für nahezu alle Lastbereiche in verschiedensten Untergründen wie Normal- und Leichtbeton, Voll- und Hohlziegel, Kalksandvoll- und Kalksandlochstein. Das System wird dabei in der Vorsteckmontage verarbeitet.
Hinweise zur Planung und Auslegung
Untergrund bestimmen: Beton, Vollstein, Lochstein, Porenbeton oder anderer Mauerwerksaufbau beeinflussen die Wahl der Verankerung.
Dämmaufbau erfassen: Entscheidend sind Dämmstoffart, Dämmstoffdicke, Putzaufbau und eventuelle Hohlräume. WDVS können aus unterschiedlichen Dämmstoffarten bestehen, etwa EPS, Mineralwolle oder Holzfaser.
Lasten und Hebelarme bewerten: Neben dem Eigengewicht des Anbauteils spielen Windlasten, Zugkräfte, Querlasten sowie der Abstand des Bauteils zur Fassade eine wichtige Rolle. Besonders bei Markisen, Vordächern und Klimageräten entstehen hohe Hebelkräfte.
Befestigungspunkt exakt definieren: Bohrlochdurchmesser, Verankerungstiefe, Reinigungsverfahren bei Injektionssystemen und das vorgeschriebene Anzugsdrehmoment müssen den Vorgaben des jeweiligen Systems entsprechen.
Abdichtung sicherstellen: Durchdringungen der Fassadenoberfläche müssen dauerhaft gegen Schlagregen und Feuchtigkeit geschützt werden. Dabei sind die Vorgaben des WDVS-Herstellers und die Anschlussdetails der Fassade zu beachten.
Zulassungen und Lasttabellen berücksichtigen: Maßgeblich sind immer die technischen Unterlagen, Montageanleitungen, Bemessungswerte und Zulassungen des konkret eingesetzten Würth Produkts. Pauschale Tragfähigkeitsangaben sind nicht auf jede Baustellensituation übertragbar.
Sicher ausschreiben: Nutzung der Hersteller-Ausschreibungstexte Abstandsmontagesysteme von Würth
Planungsfragen kompakt
Genügt es, Anbauteile im Dämmstoff selbst zu verankern?
Für leichte Anbauteile sind Dämmstoffdübel ausreichend, wenn zulässige Lasten eingehalten werden. Bei größeren Kräften (z. B. durch Markisen oder Vordächer) ist eine Verankerung im tragenden Untergrund erforderlich, oft mit Abstandsmontagesystemen.
Warum ist der Untergrund (Loch- vs. Vollstein, Beton, Porenbeton) so entscheidend?
Die Tragfähigkeit einer Verankerung hängt vom Untergrund ab. In Vollbaustoffen und Beton sind höhere Lasten möglich als in Lochsteinen oder Porenbeton, wo spezielle Dübel oder Injektionssysteme erforderlich sind. Der Untergrund muss vor der Planung eindeutig bestimmt werden.
Wie geht man bei unbekannter Dämmdicke im Bestand vor?
Die Dämmdicke sollte durch eine Bauteilöffnung oder Probebohrung bestimmt werden. Systeme mit breitem Dämmdickenbereich reduzieren das Risiko von Fehlbestellungen. Ohne genaue Kenntnis von Dämmdicke und Untergrund ist keine belastbare Planung möglich.
Wie wird die Durchdringung an der Fassade dauerhaft schlagregendicht ausgeführt?
Durchdringungen müssen mit geeigneten Manschetten oder Dichtelementen sowie gemäß den Vorgaben des WDVS-Herstellers abgedichtet werden. Vorkonfektionierte Abstandsmontagesysteme mit Dichtkomponenten erleichtern eine zuverlässige Abdichtung.
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