Kinder lieben klare Formen, weshalb der Entwurf des „Dörfle am Bach“ vielleicht ein wenig so aussieht, als hätte Herbert Munz von MUNZARCHITEKT sich von Kinderzeichnungen inspirieren lassen.
Mit dem NOVE by Citterio wurde eine der letzten Lücken auf dem Areal des ehemaligen Güterbahnhofes in München geschlossen, und ein Bürogebäude mit sechs Regelgeschossen sowie einem Hochhaustrakt mit neun Stockwerken am Arnulfpark errichtet.
In Abstimmung mit dem Denkmalschutz entstand auf rund 500m² der KreativRaum – 13 kleine Büroeinheiten mit je 11 bis 50m², sowie eine Gemeinschaftsfläche für Kommunikation und Gedankenaustausch. Die Architekten stapelten hierzu Holzboxen unterschiedlicher Größen auf zwei Ebenen in die alte Halle.
Der Neubau in Sichtbeton hat eine klare, reduzierte Formensprache, die sich an der zeitlos Klassischen-Moderne orientiert. Das Gebäude wird von einem ortstypischen Recycling-Pflaster „umspült“ und "verwebt“ dadurch die angrenzenden Freiflächen und stärkt die Idee eines plastisch anmutenden und solitären Stadtbausteines.
Im südwestfälischen Iserlohn im Ortsteil Oestrich ist ein multifunktionales Gebäude für die Winner Spedition entstanden. Die Grundwerte für das lauten: Präzision, Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, Effektivität mit den Attributen langlebig, wartungsarm, flächenbündig, zeitlos, wertig.
Der Entwurf verwandelt (untergräbt) die klassische Berliner Gebäudefiguration um 1900 zwischen öffentlichen und privaten Räumen in eine offene Zone; begrenzt von benachbarten Volumen, von denen einige isolierte Räuem zulassen, einige wiedergenutzt werden und einige neu erfunden werden...