Architekturobjekte


H1 | Ehemaliges Fernmeldehochhaus Bielefeld

33602 Bielefeld, Philipp-Reis-Platz 1a

H1 Bielefeld – Gesamtansicht des revitalisierten Hochhauses am Philipp-Reis-Platz - H1 | Ehemaliges Fernmeldehochhaus Bielefeld

© GOLDBECK GmbH / Christian Eblenkamp

H1 Bielefeld – Froschperspektive auf das revitalisierte Hochhaus mit horizontalem Schüco-Fensterbandsystem AWS 90.SI+ - H1 | Ehemaliges Fernmeldehochhaus Bielefeld

© GOLDBECK GmbH / Christian Eblenkamp

Fassadendetail H1 – Eckausbildung mit raumhoher Schüco-Pfosten-Riegel-Verglasung und weißem Kassettenband - H1 | Ehemaliges Fernmeldehochhaus Bielefeld

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Fassadendetail H1 – Pfosten-Riegel-Verglasung im Wechsel mit weißen Brüstungselementen - H1 | Ehemaliges Fernmeldehochhaus Bielefeld

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Helle Büroetage im H1 – Eckbüro mit umlaufender Schüco-Fensterfassade und Weitblick über Bielefeld - H1 | Ehemaliges Fernmeldehochhaus Bielefeld

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Meetingzone in der Büroetage – Schüco-Fensterfassade mit Panoramablick über Bielefeld - H1 | Ehemaliges Fernmeldehochhaus Bielefeld

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Sanitärbereich mit Schüco-Fenster – Rundumblick über die Bielefelder Stadtlandschaft - H1 | Ehemaliges Fernmeldehochhaus Bielefeld

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Panoramablick auf das H1 im Bielefelder Stadtbild – markantes Hochhaus nach Sanierung - H1 | Ehemaliges Fernmeldehochhaus Bielefeld

© GOLDBECK GmbH / Christian Eblenkamp

Ein Referenzprojekt von Schüco International Alusysteme

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Philipp-Reis-Platz 1a, 33602 Bielefeld, Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Sanierung / Modernisierung

Fertigstellungstermin

04.2024

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Generalplanung

GOLDBECK GmbH

Rheinpromenade 4

40789 Monheim

Deutschland

Tel. 02173-94458-402

Beschreibung

Objektbeschreibung

Selbstbewusst in neuem Gewand

Das ehemalige Fernmeldehochhaus prägt seit den 1970er-Jahren das Stadtbild von Bielefeld. Nach einer umfassenden Modernisierung präsentiert es sich mit neuem Namen und neuem Outfit:​ Als „H1“ erstrahlt es nach einer umfangreichen Revitalisierung inklusive eines Redesigns der Fassade in neuem Glanz. Goldbeck übernahm dabei gleichzeitig die Rollen als Bauherr, Investor, Generalunternehmer und Planer.

Nachhaltige Revitalisierung mit Zukunft

Vor Beginn der Planung standen tiefgreifende Entscheidungen zur zukünftigen Nutzung der Immobilie an. Im Rahmen der Bestandsanalyse wurden dafür neben der Bewertung des Gebäudezustands auch die eingrenzenden Rahmenbedingungen ermittelt. Abriss und Neubau kamen aus wirtschaftlichen und genehmigungsrechtlichen Gründen nicht in Frage – ein erneuter Bau in Höhe von 74,26 Metern wäre aus baurechtlichen Gründen nicht umsetzbar gewesen. Zudem überzeugte die hochwertige Stahlbetonkonstruktion, die ohne nennenswerte Schadstoffbelastung erhalten werden konnte. Nach Prüfung verschiedener Nutzungskonzepte fiel die Entscheidung auf ein Multitenant-Bürohaus, kombiniert mit einer Revitalisierung zum Neubaustandard.

Hochwertige Fensterlösung statt Elementfassade

Realisiert wurde die Fassade mit dem Fensterbandsystem AWS 90.SI+. Die neue Fassade greift die horizontale Struktur des Vorgängerbaus auf, vergrößert jedoch die Fensterfläche erheblich und betont die Waagerechte nur durch ein schmales Kassettenband mit abgerundeten Ecken. Zusammen mit dem größeren Fensteranteil entsteht ein harmonisches Fassadenbild, das viel Licht ins Gebäude bringt. Im Sockelbereich sorgt eine Pfosten-Riegel-Konstruktion auf Basis des Schüco Systems FWS 60.SI für maximale Transparenz. Das weiß strahlende Kassettenband umfließt die Fassade mit elegantem Schwung und gestaltet im Sockelbereich einen einladenden Eyecatcher am Haupteingang.

Planerische Herausforderungen

Während das Hochhaus Etage für Etage entkernt und die alte Fassade über Mastkletterbühnen von oben nach unten demontiert wurde, begannen die konstruktiven Planungen für die neue Fassade. Ein 3D-Laserscan lieferte einen präzisen Überblick für die nicht unerheblichen Differenzen zwischen Meterriss und Elementstoß der Altfassade. Gleichzeitig erhielten die Planer daraus wertvolle Daten für die Definition einer einheitlichen Höhe der Fensterelemente sowie für den Ausgleich der Toleranzen aus dem Bestandsrohbau durch die Unterkonstruktion.

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